<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><atom:link href="https://www.auswaertiges-amt.de/static/appdata/includes/rss/Reisehinweise-RSS-Feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de</link><description>Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</description><language>de</language><copyright/><item><title>Laos: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laossicherheit-201048</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten</span></p>
 <p><span>Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_self">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Die politische Lage ist insgesamt stabil.</p>
 <h4><em>Nicht explodierte Sprengkörper – Unexploded Ordnances (UXO)</em></h4>
 <p>Im zweiten Indochina-Krieg (1964-1973) wurden mehr als&nbsp;zwei Millionen Tonnen Streumunition über Laos abgeworfen. Von den 270 Millionen abgeworfenen Sprengsätzen sind nach Schätzungen 80 Millionen nicht explodiert ("unexploded ordnances“, UXO). Diese kontaminieren große Flächen des Landes. Insbesondere in den östlichen Landesteilen lagern abseits der markierten Wege noch zahllose nicht explodierte Sprengkörper.</p>
 <h4><em>Provinz Attapeu</em></h4>
 <p>Im Zusammenhang mit Grenzverlaufsverhandlungen zwischen Laos und Kambodscha ist es in der Vergangenheit in der Grenzregion zwischen den Distrikten Phouvong und Sanamxay zu Spannungen gekommen. Auf beiden Seiten wurden militärische Einheiten stationiert. Das laotische Militär hat eine restriktive Zugangspolitik für den Bereich des Grenzstreifens mit einer Länge von 140&nbsp;Kilometer verhängt.</p>
 <h4><em>Provinz Bokeo (Distrikt Paktha)</em></h4>
 <p><span>Nach Berichten über Zusammenstöße zwischen der laotischen Armee und bewaffneten Gruppen an der laotisch-thailändischen Grenze im Distrikt Paktha (Provinz Bokeo) kommt es zu verstärkter Präsenz des Militärs sowie Kontrollen.</span></p>
 <h4><em>Provinz Xaisomboun</em></h4>
 <p>In der Provinz Xaisomboun gab es bis 2021&nbsp;gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen und Sicherheitskräften. Einzelne Protestaktionen können nicht gänzlich ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie größere Menschenansammlungen.</li>
  <li>Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege nicht.</li>
  <li><span>Vermeiden Sie Fahrten in die Provinzen Bokeo oder&nbsp;Sainyabuli (auch bekannt als Xayabouly).</span></li>
  <li>Vermeiden Sie Fahrten, die in die Nähe des Grenzstreifens zu Kambodscha führen.</li>
  <li>Zur Sicherheit auf der kambodschanischen Seite beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kambodschasicherheit-220008" target="_self">Reise- und Sicherheitshinweise Kambodscha.</a></li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Durch ansteigenden Drogenmissbrauch kommt es zu einer Zunahme der Kriminalität, auch mit tödlichem Ausgang. Beim Genuss mit Drogen versetzter Lebensmittel und Getränke drohen schwere gesundheitliche Schäden.</p>
 <p>In den von Touristen stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng können Überfälle, Handtaschen- und Moped-Diebstähle vorkommen. Besondere Vorsicht ist bei Handtaschenraub geboten, bei denen sich Diebe ihren Opfern auf dem Moped von hinten nähern und ihnen Handtaschen und Rucksäcke entreißen.</p>
 <p>Motorrad- oder Mopedvermietungen verlangen als Sicherheit regelmäßig den Reisepass und geben diesen auch bei geringen Schäden am Zweirad oder bei Diebstahl oftmals nur nach Zahlung eines willkürlich festgesetzten Betrages zurück.
  <br>
  In vielen Mietverträgen ist kein Schadensausgleich im Falle eines Diebstahls vorgesehen, die Vermietungen verlangen in diesen Fällen meist mindestens die Zahlung des Neuwerts. In Einzelfällen sprechen sich Vermieter und Diebe zum Nachteil des Mieters ab, sog. „Scooter Scams“.</p>
 <p>Bei Streitigkeiten mit Zweiradvermietungen greift die Polizei in der Regel nicht ein. Die Deutsche Botschaft Vientiane kann in solchen Fällen höchstens vermittelnd tätig werden.</p>
 <p>In der Sonderwirtschaftszone „Goldenes Dreieck“ im Distrikt Ton Pheung in der Provinz Bokeo, die an Thailand und Myanmar grenzt, kommt es zu erheblichen kriminellen Aktivitäten in den Bereichen Drogen- und Menschenhandel sowie Arbeitsbetrug.</p>
 <p><span>Es besteht die Gefahr einer Methanolvergiftung durch selbstgebrannten/gepanschten Alkohol in einfacheren Unterkünften und überall dort, wo kostenloser Alkohol angeboten wird, siehe auch </span><em><span>Gesundheit – Methanolvergiftungen.</span></em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Leisten Sie bei einem Überfall keine Gegenwehr.</li>
  <li>Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit Drogen.</li>
  <li><span>Achten Sie beim Kauf von Alkohol auf ungeöffnete Originalverpackungen und offizielle Lizenzierung (Steuerbanderole). Meiden Sie selbstgebrannten bzw. gepanschten Alkohol, auch wenn dieser Ihnen kostenlos angeboten wird.</span></li>
  <li>Lassen Sie bei Aufenthalten in der Provinz Bokeo äußerste Vorsicht walten.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Vermeiden Sie möglichst die Hinterlegung Ihres Reisepasses bei Motorrad- oder Mopedvermietern und prüfen Sie genau die Versicherungsbedingungen für den Verlustfall, verzichten Sie ggf. auf die Anmietung.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li><span>Prüfen Sie angebliche Arbeitsangebote sorgfältig und seien Sie sich der Gefahr bewusst, dass es sich um kriminelle Unternehmungen handeln könnte.</span></li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <p><span>Kontaktieren Sie im Notfall die Polizei unter folgenden Nummern:</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Polizeinotrufnummer: 1191</span></li>
  <li><span>Tourist Police: +856 (0)21 212 520</span></li>
  <li><span>Tourist Police Vientiane: +856 (0)21 251 128.</span></li>
  <li><span>Bei Verkehrsunfällen kontaktieren Sie die Polizei unter +856 21212703.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht tropisches Monsunklima.
  <br>
  In der Regenzeit von Mai bis November können monsunartige Regenfälle weitreichende Überschwemmungen und Erdrutsche insbesondere entlang des Mekong-Flusses und in gebirgigen Regionen verursachen.</p>
 <p>Laos liegt in einer seismisch aktiven Zone, sodass es zu Erdbeben kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verfolgen Sie in der Regenzeit Vorhersagen zu erhöhten Pegelständen und Überschwemmungen z.B. bei der <a href="http://www.mrcmekong.org/" target="_blank" rel="noopener">Mekong River Commission</a> und beim <a href="https://www.facebook.com/NDMO-LAO-PDR-212398375451914">National Disaster Management Office (NDMO).</a></li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Der Sicherheitsstandard des Luftverkehrs hat sich mit dem Einsatz neuer Maschinen der nationalen Fluggesellschaften für die wichtigsten Inlandsstrecken deutlich verbessert. Problematisch bleiben die Flugverbindungen in die entlegenen Provinzen wegen des häufig schlechten Wetters und der fehlenden technischen Ausstattung der dortigen Flughäfen. Insbesondere in der Regenzeit (von Mai bis Oktober) sollten diese Strecken gemieden werden. Flüge können kurzfristig ausfallen, wenn nicht genügend Passagiere mitfliegen.</p>
 <p>Die Schnellboote (Speed Boats) sind häufig in Unfälle verwickelt, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Auf fast allen Strecken verkehren auch normale Boote (sog. Slow Boats).</p>
 <p>In vielen Provinzen kann das Straßen- und Brückennetz durch starke Regenfälle erheblich beeinträchtigt werden. Viele Straßen befinden sich dann in einem noch schlechteren Zustand als normalerweise. Insbesondere in der Regenzeit kommt es häufig vor, dass ganze Straßenabschnitte, gerade in ländlichen Gegenden, überflutet oder weggespült werden und kaum oder gar nicht mehr befahrbar sind. In der Dunkelheit sind Gefahren unkalkulierbar.
  <br>
  Zudem birgt der Straßenverkehr aufgrund des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer und des Zustandes vieler Fahrzeuge (nicht zuletzt der Überlandbusse) besondere Risiken. Gerade abends und an Feiertagen tragen alkoholisierte Fahrer zum hohen Verkehrsrisiko bei. Die Unfallrate (auch mit Todesfolge) ist hoch.
  <br>
  Nutzer motorisierter Zweiräder müssen einen Schutzhelm tragen.</p>
 <p>Ist ein Ausländer in einen Unfall verwickelt, wird in der Regel sein Pass eingezogen und unabhängig von der Schuldfrage die Bezahlung des (gesamten) Schadens und ggf. Schmerzensgeld verlangt. Es kann schwierig bis unmöglich sein, auch in offensichtlich berechtigten Fällen, vom Veranstalter von Touren im Land Schadenersatz einzufordern.</p>
 <p>Schwere Verletzungen oder Krankheiten können außerhalb der wenigen städtischen Zentren nur unzureichend versorgt werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verzichten Sie möglichst auf die Benutzung von Schnellbooten.</li>
  <li>Unternehmen Sie Wanderungen und Besuche in Nationalparks nur mit ortskundiger Begleitung.</li>
  <li>Bitte beachten Sie in Ihren Reiseplänen bei geplanten Überlandfahrten die lokale Berichterstattung und die Anweisungen der örtlichen Behörden. Vermeiden Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.</li>
  <li>Klären Sie vor einer Tour mit örtlich ansässigen Reiseveranstaltern die Haftungsfrage im Fall von Sach- oder Personenschäden</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p><span>Der internationale Führerschein wird empfohlen; dieser ist nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig</span>.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>In Laos ist leben zahlreiche unterschiedliche Ethnien, deren Verhaltensweisen und Bräuche respektiert werden sollten. Dies gilt insbesondere für die Bekleidung beim Betreten buddhistischer Klöster oder bei der Teilnahme an traditionellen Zeremonien. Beim Baden an öffentlichen Stellen wird Frauen empfohlen, ein T-Shirt und eine kurze Hose über der Badekleidung zu tragen.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine strafrechtliche Verfolgung von LGBTIQ. Gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Ausländern werden verhalten akzeptiert, solange sie nicht öffentlich zur Schau gestellt werden. Diskriminierungen im täglichen Leben sind kaum zu erwarten; entsprechende Clubs oder Diskotheken werden seitens der Behörden meist geduldet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Rauschgiftdelikte wie der Erwerb, die Verteilung und die Ein- und Ausfuhr von Drogen aller Art werden strafrechtlich streng verfolgt.</p>
 <p>Bei schweren Drogenvergehen drohen lebenslängliche Haftstrafen oder sogar die Todesstrafe (Besitz oder Handel von mehr als 500 g Heroin, 3 kg Amphetamine und/oder 10 kg Chemikalien für die Drogenherstellung). Todesurteile wurden verhängt, wenn auch nicht vollstreckt. Besondere Vorsicht ist daher geboten bei der Mitnahme von Paketen, Taschen oder Gepäckstücken für Dritte. Reisende sind für deren Inhalt verantwortlich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Nehmen Sie keinerlei Pakete, Taschen, Gepäckstücke etc. für Dritte mit.</span></li>
 </ul>
 <p>Der Besitz bereits geringer Mengen, <span>auch im Transitbereich von Flughäfen</span>, kann zu mehrjährigen Freiheitsstrafen führen. <span>Die Strafverfahren entsprechen nicht rechtsstaatlichen Grundsätzen (jahrelange Untersuchungshaft, teure und unzureichende anwaltliche Vertretung, harte Haftbedingungen). Bereits das Rauchen eines Joints kann zur Festnahme und in der Regel zu einer erheblichen Geldstrafe führen. Zunehmend wird Drogenerwerb, -konsum und mittlerweile sogar der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe eines Konsumenten wie eine Art Mittäterschaft von interessierten Kreisen zur Erpressung der Betroffenen genutzt.&nbsp;</span></p>
 <p>Außereheliche sexuelle Kontakte sind in Laos traditionell nicht gestattet. Dies gilt im Besonderen für intime Beziehungen zwischen Ausländern und Laoten. Bereits vermutete Verstöße können in Einzelfällen mit Geld- oder Haftstrafen geahndet werden (offizielles Strafmaß liegt bei 500 bis 5.000 USD). Fälle von Erpressung, nächtliche Razzien in Hotels und Privatunterkünften sind keine Seltenheit.</p>
 <p>Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren ist nach laotischem Recht strafbar. Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger durch deutsche Staatsangehörige wird auch dann in Deutschland strafrechtlich verfolgt, wenn die Tat in Laos begangen wurde.</p>
 <p>Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Beim Fotografieren von Menschen und religiösen Einrichtungen bzw. Mönchen sollte - wie überall - eine angemessene Zurückhaltung geübt werden.</p>
 <p><span>Es besteht ein Verbot für die Ein-/Ausfuhr, Verwendung und Herstellung von E-Zigaretten und sogenannten Verdampfern. Ferner ist der Besitz, Handel und Vertrieb untersagt.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Glücksspiel ist verboten und wird mit einer Geldstrafe geahndet. Es ist vorgekommen, dass Reisende im Zug festgenommen wurden, weil sie Karten gespielt haben. Dabei spielte es keine Rolle, dass es sich bei dem Kartenspiel nicht um ein Glückspiel handelte.</span></p>
 <p><span>Sog. „Rowdytum“ ist verboten und wird mit Geldstrafe geahndet. Gemeint ist der Verstoß&nbsp;</span>gegen die Regeln und die Disziplin des sozialen Lebens unter gleichzeitiger Anwendung von Gewalt, Drohungen, beleidigender Sprache oder anderer Aktivitäten, die der sozialen Ordnung widersprechen.</p>
 <p>Ein konsularischer Beistand ist außerhalb von Vientiane wegen der unzureichenden Infrastruktur nur sehr eingeschränkt möglich.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der laotische Kip (LAK). LAK, THB (thailändische Baht) und USD können mit Kreditkarte (VISA und teils Mastercard) in verschiedenen Banken in Vientiane abgehoben werden. Die Gebühren liegen je nach Bank und Währung zwischen 2,7 und 5%, zuzüglich der Gebühren der Heimatbank. Nahezu alle in Vientiane ansässigen Banken und auch einige in Luang Prabang bieten verschiedene Formen von Blitzüberweisungen an.</p>
 <p>Der an Geldautomaten auszahlbare Höchstbetrag ist von Bank zu Bank verschieden und liegt in der Regel bei 2 Mio. LAK. Bei einigen Banken sind mehrere Abhebungen an einem Tag möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und sollten noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.</p>
 <h3>Registrierung bei Ein- und Ausreise</h3>
 <p>Seit 1. September 2025 müssen sich Reisende – zusätzlich zu ggf. bestehenden Visumerfordernissen - jeweils innerhalb von drei Tagen vor der Ein- und Ausreise nach bzw. von Laos online über die <a href="http://www.immigration.gov.la">Lao Digital Immigration Form</a> registrieren, siehe <em>Einreise und Zoll</em>. Dies gilt bei Nutzung der folgenden Grenzübergänge:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Wattay International Airport</span></li>
  <li><span>Luang Prabang International Airport</span></li>
  <li><span>Pakse International Airport</span></li>
  <li>Lao-Thai Friendship Bridge I&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Laos ein Visum, das vor der Einreise bei einer laotischen Auslandsvertretung, online oder bei Einreise beantragt werden kann. Zudem ist ggf. eine Registrierung vor der Ein- und Ausreise erforderlich.</span></p>
 <h4><em>Visum vor der Einreise</em></h4>
 <p>Grundsätzlich ist das Visum <span class="underline">vor der Einreise</span> bei einer laotischen Auslandsvertretung zu beantragen. Zuständig für die Visumerteilung sind die&nbsp;<a href="http://www.laos-botschaft.de/">Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos in Berlin,</a> die laotische Botschaft in Bangkok (520.502/1-3 Soi Sahakarnpramoon, Phacha-Uthit Road, Wangthonglang, Bangkok 10310, Tel.: (+662) 539 3642, (+662) 539 3827, <a href="mailto:laoembassyinbkk@gmail.com">E-Mail:</a> laoembassyinbkk@gmail.com) oder das laotische Konsulat in Khon Kaen (512/2 Tombon Sila Amphae Mueang Khonkaen 4000, Tel.: (+6643) 393 402, <a href="mailto:Ckklao@hotmail.com">E-Mail:</a> Ckklao@hotmail.com).</p>
 <h4><em>Online-Visum (E-Visa)</em></h4>
 <p>Für Touristen ist es möglich, für einen Aufenthalt von 30 Tagen vor Einreise ein elektronisches <a href="https://laoevisa.gov.la/" target="_blank" rel="noopener">E-Visum</a>&nbsp;zu erhalten. <span>Derzeit berechtigt das elektronische Visum nur zur Einreise an den Grenzstellen Wattay International Airport, Lao-Thai Friendship Bridge in Vientiane, Luang Prabang International Airport, Pakse International Airport und Lao-Thai Friendship Bridge II in Savannakhet. Eine Ausweitung auf andere Grenzstellen ist geplant. Das elektronische Visum ist für 30 Tage gültig. Die Visumgebühr beträgt 50 USD. Die Bearbeitungszeit beträgt drei Arbeitstage. Bei einem E-Visum besteht die Möglichkeit, die Dauer des Aufenthalts von 30 Tagen auf 60 Tage zu verlängern; es bleibt bei einer Einreise</span>.</p>
 <h4><em>Visum bei Einreise (Visa on Arrival)</em></h4>
 <p>Sogenannte „Visa on Arrival“ mit einmaliger Einreise können für einen Aufenthalt von 30 Tagen bei der Einreise an den internationalen Flughäfen Vientiane, Luang Prabang, Paksé und Savannakhet sowie an einigen internationalen Grenzübergängen zum Preis von 40 USD gegen Vorlage des noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepasses und von zwei aktuellen Lichtbildern beantragt werden. Da es vorkommen kann, dass das Verfahren an einem Landgrenzübergang auch vorübergehend nicht verfügbar ist, sollten sich Reisende vor Anreise vergewissern, dass an dem Grenzübergang Visa bei Einreise erteilt werden. Die laotische Einwanderungsbehörde veröffentlicht eine Liste von <a href="https://immigration.gov.la/checkpoints/">Checkpoints</a> mit Informationen zu Visa bei Einreise. <span>Bei einem Visum bei Einreise (Visa on Arrival) besteht die Möglichkeit, die Dauer des Aufenthalts von 30 Tagen auf 60 Tage zu verlängern; es bleibt bei einer Einreise.</span></p>
 <h4><em>Verlängerung des Visums</em></h4>
 <p>Visa für Laos sollten rechtzeitig verlängert werden (20.000 LAK/Tag, ca. 1,50 EUR). Wird die Visumsdauer überzogen, so muss mit Geldstrafen (10 USD pro Tag „Overstay“) und ggf. Verhaftung und/oder Abschiebung gerechnet werden.</p>
 <h3>Einreisekontrolle</h3>
 <p>Die Einreise nach Laos sollte nur über die für Ausländer geöffneten Grenzübergänge erfolgen. Bei Einreise ist <span class="underline">unbedingt darauf zu achten</span>, dass ein Einreisestempel im Reisepass angebracht wird. Das Fehlen eines ordnungsmäßigen Einreisestempels führt spätestens bei Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten (hohe Geldstrafen, Verhaftung, Abschiebung). Ob das Fehlen des Einreisestempels aus einem Fehlverhalten des Reisenden resultiert oder nicht, ist bei der Strafbemessung unerheblich.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist unbegrenzt möglich, aber ab einem Wert von 10.000 USD zu deklarieren.
  <br>
  Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist verboten.</p>
 <p><span>Besondere Vorsicht ist geboten bei der Mitnahme von Paketen, Taschen oder Gepäckstücken für Dritte. Reisende sind für deren Inhalt verantwortlich, siehe auch </span><em><span>Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten.</span></em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Nehmen Sie keinerlei Pakete, Taschen, Gepäckstücke etc. für Dritte mit.</span></li>
 </ul>
 <p>Die Ausfuhr von Buddhafiguren ist untersagt; mitgeführte und bei der Zollkontrolle entdeckte Figuren werden konfisziert. Für den Export von Antiquitäten ist eine Genehmigung des Department of Heritage Vientiane (Antique Management Office, Tel.: +856 21 31 66 90) einzuholen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren ist die Vorlage eines veterinärärztlichen Gesundheitszeugnisses erforderlich. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die zuständige <a href="https://www.laos-botschaft.de/">Botschaft von Laos in Berlin.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis-Impfung.</a> Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird aktuell nicht umgesetzt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Poliomyelitis,<span>&nbsp;</span>bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Chikungungya- und Denguefieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, und Japanische Enzephalitis empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Zika-Virus-Infektion</h3>
 <p>Die vorrangig durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zika-Virus-Infektion.</a></li>
 </ul>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p><span>Dengueviren werden landesweit durch tagaktive </span><em><span>Aedes</span></em><span>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe</span> <a href="https://www.diplo.de/-/2436520">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p>Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive <em>Anopheles</em>-Mücken übertragen<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche <em>Malaria tropica</em> bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria.</a></p>
 <p><span>In Laos besteht ganzjährig ein Malariarisiko.&nbsp;</span></p>
 <p>Der Anteil an Malaria tertiana-Fälle (<em>P. vivax</em>) beträgt 86 %, 14% sind Malaria tropica (<em>P. falciparum</em>) und Mischinfektionen, selten kommt <em>P. knowlesi</em> vor. Mefloquin-Resistenzen kommen vor. <span>Eine Karte der Risikogebiete stellt die </span><a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Sudostasien.pdf"><span>DTG</span></a><span> zur Verfügung.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Ein hohes Malariarisiko besteht in&nbsp;</span>Teilgebieten im südlichen Drittel des Landes an der Grenze zu Kambodscha bzw. Vietnam<span>.</span>
  <br>
  <span>Ein mittleres Risiko besteht in&nbsp;</span>Teilgebieten in der südlichen Hälfte des Landes an der Grenze zu Vietnam<span>.</span></p>
 <p><span>Ein geringes Risiko besteht in den restlichen Landesteilen (Ausnahmen s. o.).</span>
  <br>
  <span>Vientiane (Stadtzentrum) gilt als malariafrei.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.</li>
 </ul>
 <p>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).</li>
  <li>Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).</li>
  <li>Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.</li>
 </ul>
 <p>Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon/Proguanil oder-, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Eine Chemoprophylaxe mit Mefloquin/Lariam ist aufgrund von Resistenzen nicht empfohlen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich bezüglich der Auswahl der Medikamente und deren persönlicher Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme reisemedizinisch beraten.</li>
  <li>Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Schistosomiasis (Bilharziose)</h3>
 <p>Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, einer Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann. Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis.</a></p>
 <h3>Influenza</h3>
 <p>Saisonale Influenzaviren kommen überwiegend während der Regenzeit vor, epidemische Verläufe sind nicht bekannt. Die pandemische Influenza A/H1N1 konnte seit Juni 2009 nachgewiesen werden, die Fälle sind deutlich rückläufig. Zwei tödlich verlaufene Fälle der aviären Influenza A/H5N1 (Vogelgrippe) wurden 2007 bekannt, seither gab es nur noch vereinzelte Ausbrüche auf Geflügelfarmen, die schnell eingedämmt werden konnten.</p>
 <h3>Weitere wichtige Erkrankungen im Land</h3>
 <p>Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten, Impfstoffe und Immunglobulin sind in Laos insbesondere auf dem Land nur schwer zu bekommen), Japanische Encephalitis (saisonal in ländlichen Gebieten) sowie auf dem Lande auch Melioidose und Leptospirose sind weiter wichtige Infektionskrankheiten. Verschiedene giftige Schlangenarten kommen vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Erste Hilfe bei Schlangenbissen.</a>&nbsp;</p>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <p>Insbesondere in der trockenen Jahreszeit (November bis April) ist in ländlichen Gebieten aufgrund von Bränden eine stärkere Belastung durch Rauch und Staub möglich. Der Höhepunkt der Luftverschmutzung liegt in der Regel zwischen Mitte März und Mitte April.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Methanolvergiftungen</h3>
 <p><span>Durch Konsum von als alkoholisch gekennzeichneten Getränken unklarer Herkunft kommt es wiederholt zu Fällen von Methanolvergiftung mit z.T. tödlichem Ausgang auch unter Touristen. Methanol lässt sich von Alkohol nicht am Geschmack oder Geruch unterscheiden. Gefahr besteht auch in einfacheren Unterkünften, wenn dort Alkohol kostenlos angeboten wird.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Kaufen Sie Alkohol nur in lizenzierten Fachgeschäften. Achten Sie auf ungeöffnete Originalverpackungen und offizielle Lizenzierung (Steuerbanderole).</span></li>
  <li><span>Meiden Sie selbstgebrannten Alkohol unklarer Herkunft, insbesondere wenn dieser Ihnen in einfacheren Unterkünften oder auf der Straße kostenlos angeboten wird.</span></li>
  <li><span>Verzichten Sie insbesondere auf kostenlose Begrüßungsdrinks („Welcome shots“) in Bars oder Clubs.</span></li>
 </ul>
 <h3><strong>Medizinische Versorgung</strong></h3>
 <p>In Vientiane ist die medizinische Grundversorgung in einigen wenigen Privatkliniken möglich (Niveau Hausarztpraxis/Gemeinschaftspraxis). Bei Bedarf erfolgt eine Verlegung in ein internationales Krankenhaus im benachbarten Thailand.
  <br>
  Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/laos-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 15:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 15:30:17 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laossicherheit-201048</guid></item><item><title>Hongkong: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/hongkongsicherheit-200854</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten</span></p>
 <p><span>Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Die Hongkonger Gesetzgebung zur nationalen Sicherheit von 2020 deckt ein sehr breites Spektrum an Sachverhalten ab und sieht für</span> weit gefasste Tatbestände (u.a. Sezession, Subversion, Terrorismus sowie Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten) Strafandrohungen bis zu lebenslanger Haft vor<span>. Auch Handlungen und Äußerungen, die außerhalb Hongkongs getätigt werden, werden unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Betroffenen verfolgt.&nbsp;</span>
  <br>
  Seit dem 24. März 2026 ist bei Ermittlungen unter der Nationalen Sicherheitsgesetzgebung die Verweigerung der Herausgabe von Passwörtern und Zugangsdaten für verschlüsselte elektronische Geräte an die Sicherheitsbehörden sowie die Weitergabe von Informationen über diese Ermittlungen an Dritte strafbar.</p>
 <p>Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass deutsche Staatsangehörige in Hongkong (auch bei Einreise oder Transit) von Maßnahmen betroffen werden, die aufgrund der Sicherheitsgesetze getroffen werden.<span> Die Gesetze werden zudem rückwirkend angewandt, selbst wenn Vorgänge mehrere Jahre zurückliegen.</span></p>
 <h4><em>Überwachung und Cybersicherheit</em></h4>
 <p>Das Internet ist in Hongkong grundsätzlich frei zugänglich. Soziale Medien und Messengerdienste sind nutzbar. Die Nutzung von VPN-Diensten ist nicht verboten. Es ist dennoch damit zu rechnen, dass Onlineaktivitäten von Nutzern nachverfolgt, auf elektronischen Geräten hinterlegte Daten eingesehen und kopiert sowie elektronische Geräte manipuliert werden, z. B. wenn diese in Hotelräumen zurückgelassen werden. Kenntnis oder Zustimmung des Inhabers sind hierfür nicht erforderlich.</p>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt an belebten Orten wie am Flughafen, in öffentlichen Transportmitteln und Hauptgeschäftsstraßen jedoch vor. Vereinzelte Überfälle insbesondere nachts und der Einsatz von K.-o.-Tropfen zwecks Betrug können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Lassen Sie Getränke in Bars und Clubs nicht unbeaufsichtigt.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit&nbsp;oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Das Klima ist subtropisch mit milden, wechselhaften Wintern und feuchtheißen Sommern.</span>
  <br>
  <span>Hongkong wird regelmäßig von monsunartigen Regenfällen wie auch Taifunen getroffen, die Überschwemmungen und gefährliche Erdrutsche verursachen können. Im Fall einer Warnung der Stufe „Typhoon 8“ kann es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen, Einschränkungen im Flugverkehr und Schließung aller öffentlichen Gebäude (einschließlich des Generalkonsulats) kommen.&nbsp;</span>Auch bei der Starkregenwarnstufe „Black Rain“ ist mit erheblichen Beeinträchtigungen und Schließungen öffentlicher Einrichtungen zu rechnen.
  <br>
  Hauptsaison für Taifune ist von Mai bis Oktober.&nbsp;</p>
 <p>Hongkong liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen&nbsp;beim&nbsp;</span><a href="http://www.hko.gov.hk/contente.htm">Hongkonger Wetterdienst</a>.</li>
  <li><span>Beachten Sie die </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener"><span>Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</span></a><span>&nbsp;bzw. die Hinweise des </span><a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener"><span>Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</span></a><span> im Fall einer Sturmwarnung.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
  <li><span>Wählen Sie im Notfall&nbsp;+852 2508 1234, eine Hotline für Touristen.</span></li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Die Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten bleibt volatil. Daher können auch weitergehende und längerfristige Einschränkungen des Flugverkehrs künftig nicht ausgeschlossen werden.</span></p>
 <p>Es existierten gut funktionierende Metro- (MTR), Autobus- und Fährverbindungen. Zum Flughafen Chek Lap Kok gibt es eine Schnellbahn, ebenso nach Shenzhen und Guangzhou mit internationaler Passkontrolle.</p>
 <p>In Hongkong gilt Linksverkehr.</p>
 <p>Mietwagen können je nach Anbieter erst mit 23 bzw. 25 Jahren angemietet werden, üblich ist jedoch ein Angebot mit Chauffeur.</p>
 <p>In Autos, Taxis sowie Minibussen besteht Anschnallpflicht, deren Missachtung mit einer Geldbuße geahndet werden kann.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird zwar anerkannt; die Mitnahme des internationalen Führerscheins wird aber empfohlen.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Illegale Müllentsorgung und andere Arten der Verunreinigung werden in Hongkong mit Geldbußen geahndet. Dies gilt u.a. für das Wegwerfen von Zigarettenstummeln und Verpackungsmaterial jeglicher Art, Spucken außerhalb der zahlreich aufgestellten Abfallkörbe sowie Graffiti-Spray-Verunreinigungen.</p>
 <p>In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Aufzügen sowie den meisten Gebäuden besteht Rauchverbot. Auch hier werden bei Verstößen Geldbußen erhoben.</p>
 <p>In der Öffentlichkeit sind der Besitz und die Nutzung von E-Zigaretten und ähnlichen Produkten untersagt. Auch der Import und die Herstellung sind verboten. Verstöße können mit Geld-/Haftstrafen geahndet werden. Im Gepäck enthaltene Produkte müssen vor der Einreise entsorgt werden.</p>
 <p>Schon die Ein- und Ausfuhr sowie der Besitz geringer Mengen von Drogen wie Cannabis, Kokain, Ketamin, Ecstasy oder Cannabidiol (CBD) werden mit langjährigen Haftstrafen belegt. Besondere Vorsicht ist daher geboten bei der Mitnahme von Paketen, Taschen oder Gepäckstücken für Dritte. Reisende sind für deren Inhalt verantwortlich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie keinerlei Pakete, Taschen, Gepäckstücke etc. für Dritte mit.</li>
 </ul>
 <p>Das Waffenrecht in Hongkong ist erheblich strenger als das in Deutschland. Grundsätzlich wird für nahezu jede Schusswaffe ein Berechtigungsschein allein für den Besitz benötigt, insbesondere für Gaspistolen und ähnliche Waffen. Ein Verstoß gegen das Waffenrecht Hongkongs wird hart geahndet und ist bereits dann gegeben, wenn die Waffe nur im Transitgepäck aufgefunden wird.</p>
 <p><span>Nach dem strengen Waffenrecht ist u.a. auch die Einfuhr, der Besitz und die Verwendung von Elektroschockpistolen und Impulswaffen in Hongkong streng verboten und wird mit Geldstrafen in Höhe von 100.000 HKD bzw. Freiheitsstrafen bis zu 14 Jahren geahndet.</span></p>
 <p><span>Nacktbaden sowie Sonnenbaden „oben ohne“ an Hongkonger Stränden ist verboten und kann mit einer Geldbuße geahndet werden.&nbsp;</span></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Hong Kong Dollar (HKD). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch einen Monat länger gültig sein als die beabsichtigte Aufenthaltsdauer.
  <br>
  Im Fall einer Weiterreise in andere Länder Südostasiens müssen Reisedokumente jedoch teilweise noch sechs Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig sein.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte erkundigen Sie sich bei Weiterreise in andere südostasiatische Länder ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.</li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum, wenn keine Erwerbstätigkeit geplant ist. Das Hongkonger Immigration Department hält eine&nbsp;</span><a href="https://www.immd.gov.hk/eng/services/visas/permissible-activities.html"><span>Übersicht</span></a><span> zu Tätigkeiten bereit, die auch ohne Visum ausgeübt werden dürfen. In Zweifelsfällen sollte die chinesische Botschaft in Berlin oder das Hongkonger Immigration Department vorab kontaktiert werden.</span>
  <br>
  Nach Ausreise (z.B. nach Macau oder mit einem vorher in Deutschland eingeholten Visum für die Volksrepublik China) wurde in Einzelfällen im Anschluss erneut ein visumsfreier Aufenthalt von 90 Tagen in Hongkong gewährt, sofern bei Einreise ein noch mindestens sechs Monate gültiger deutscher Reisepass vorgelegt wird und nicht von vornherein ein langfristiger Aufenthalt geplant war. Ein Anspruch auf diese Art der Visumverlängerung besteht jedoch nicht.&nbsp;</p>
 <p>Informationen zur zeitlich befristeten visumsfreien Einreise in die Volksrepublik China bieten die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/china-node/chinasicherheit/200466">Reise- und Sicherheitshinweise China</a>.</p>
 <h4><em>Längerfristige Aufenthalte und <span>Visa zur Erwerbstätigkeit</span></em></h4>
 <p>Visa für eine geplante Erwerbstätigkeit oder für Daueraufenthalte in Hongkong müssen vor der Einreise beantragt werden. Anträge sind über das für den eigenen Wohnort zuständige <a href="https://www.visaforchina.cn/">Visumannahmezentrum</a> zu stellen oder direkt online an das <a href="http://www.immd.gov.hk/">Hongkonger Immigration Department</a> zu richten.&nbsp;
  <br>
  Ehepartner von Personen, die mit einem Arbeitsvisum einreisen oder in Hongkong investieren, benötigen keine vorherige Zustimmung des Immigration Department zur Arbeitsaufnahme.</p>
 <h4><em>Working-Holiday-Visum</em></h4>
 <p>Für Deutsche zwischen 18 und 30 Jahren gibt es die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Ferienarbeitsaufenthalts („Working Holidays“) bis zu einem Jahr in Hongkong aufzuhalten und dort Nebenjobs anzunehmen, um den Aufenthalt zu finanzieren oder sich beruflich fortzubilden. Für einen solchen Ferienarbeitsaufenthalt benötigt man ein sogenanntes <em>Working Holiday Visum, </em>das vorab bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung in Deutschland zu beantragen ist. Man darf während des Aufenthalts in Honkong nur bis zu drei Monaten einer Beschäftigung bei ein und demselben Arbeitgeber nachgehen und muss dann die Arbeitsstelle wechseln.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Einfuhrbeschränkungen für Fremdwährungen bestehen nicht, jedoch müssen Barmittel (Bargeld oder übertragbare Inhaberpapiere) ab einem Wert von 120.000 HKD beim Hongkonger Zoll angemeldet werden.</p>
 <p>Besondere Vorsicht ist geboten bei der Mitnahme von Paketen, Taschen oder Gepäckstücken für Dritte. Reisende sind für deren Inhalt verantwortlich, siehe auch <em>Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten.</em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie keinerlei Pakete, Taschen, Gepäckstücke etc. für Dritte mit.</li>
 </ul>
 <p>Besucher dürfen folgende Güter zum eigenen Verbrauch einführen:</p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li>1 l Alkohol</li>
  <li>19 Zigaretten oder&nbsp;eine Zigarre oder 25 g&nbsp;Zigarren oder Tabak</li>
 </ul>
 <p>Weitere Informationen bietet die <a href="https://www.customs.gov.hk/en/home/index.html">Hongkonger Zollbehörde.</a></p>
 <p>Reisende, die gegenüber einem Zollbeamten falsche bzw. unvollständige Angaben über zu verzollende Güter in ihrem Besitz machen, können strafrechtlich verfolgt werden.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren ist generell eine Zustimmung des <a href="http://www.afcd.gov.hk/english/quarantine/qua_ie/qua_ie.html" target="_blank" rel="noopener">Agriculture, Fisheries and Conservation Department</a> erforderlich, es herrschen strenge Quarantänebestimmungen.&nbsp;&nbsp;</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt, besonderer Exposition oder bei Reisen über Hongkong hinaus nach Südchina oder Südostasien auch Impfungen gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p>Dengueviren werden durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. In Hongkong selbst kommt die Infektion kaum vor. Die meisten der in Hongkong behandelten Erkrankten zogen sich die Infektion in Südchina oder Südostasien zu.
  <br>
  Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658"><span>Expositionsprophylaxe</span></a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Das HIV-Vorkommen in der Bevölkerung in Hongkong ist bisher gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch grundsätzlich ein HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen</a>. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Aviäre Influenza (Vogelgrippe)</h3>
 <p>Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist in der Volksrepublik China endemisch und gelangt über den regen Personen- und Warenverkehr gelegentlich auch nach Hongkong. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/blob/254348/7a71975bb8eb85b7c95551b7e9024859/vogelgrippe-data.pdf">Aviäre Influenza</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Besuch von Geflügelmärkten, den Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und die eigene Zubereitung von frischen Geflügelprodukten. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden.</li>
  <li>Suchen Sie einen Arzt/eine Ärztin auf und weisen Sie auf den Aufenthalt in Hongkong hin, falls Sie bei Reisen aus betroffenen Gebieten innerhalb von zehn Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln.</li>
 </ul>
 <h3>Japanische Enzephalitis</h3>
 <p>Diese durch nachtaktive Stechmücken übertragene Virusinfektion des Gehirns trat in den vergangenen Jahren in Hongkong nur in wenigen Einzelfällen auf. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber insbesondere bei Kindern häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Die Therapie erfolgt symptomatisch, eine spezifische Medikation existiert nicht, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/japanische-enzephalitis-2519622" target="_blank" rel="noopener">Japanische Enzephalitis</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658"><span>Expositionsprophylaxe</span></a> insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich ggf. impfen.</li>
 </ul>
 <h3>Tsutsugamushi-Fieber (Scrub Typhus)</h3>
 <p>Diese durch Milben übertragene Fiebererkrankung stellt nur bei Wanderungen in den umgebenden Hügeln ein geringes Infektionsrisiko dar.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Tsutsugamushi-Fieber bei Wanderungen im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658"><span>Expositionsprophylaxe</span></a> durch Insektenabweisende Hautmittel und angepasste Kleidung.</li>
 </ul>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <p>Durch Luftverschmutzung kann es in Hongkong insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen zu medizinischen Problemen kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Hongkong ist ausgezeichnet und entspricht europäischem Niveau, kann aber teuer sein.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a>
  <br>
  &nbsp;</p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/hongkong-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 15:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 15:25:03 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/hongkongsicherheit-200854</guid></item><item><title>Spanien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/spaniensicherheit-210534</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Lage an den Grenzübergängen Spaniens nach Marokko bzw. Marokkos nach Spanien</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p class="div--infoBoxAdressIcon info-box"><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3><span><strong>Waldbrände</strong></span></h3>
 <p>Aufgrund hoher Trockenheit sind aktuell in mehreren Regionen Spaniens Waldbrände ausgebrochen, siehe auch <em>Natur und Klima</em>.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Befolgen Sie die Anweisungen der Feuerwehr, der Sicherheits- und Rettungskräfte und der lokalen Behörden.</li>
  <li>Informieren Sie sich über <a href="https://xn--incendiosespaa-2nb.es/" target="_self"><strong>aktuelle Brandherde</strong></a> in ganz Spanien; für Katalonien bietet diese aktuelle <a href="https://focs.cat/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Übersicht</strong></a><span> weitere Informationen.</span></li>
  <li>Beachten Sie geltende Feuer- und Rauchverbote und weitere mit der Alarmstufe einhergehende Verbote (Betreten von und der Aufenthalt in bestimmten Waldgebieten, Lagerfeuern und Feuerwerk sowie die Nutzung elektrischer Maschinen und Geräte in ländlichen Regionen und Waldgebieten).</li>
  <li>Informieren Sie auch über die Nationalen Katastrophen- und Zivilschutzbehörde&nbsp;<a href="https://www.proteccioncivil.es/"><strong>Protección Civil.</strong></a></li>
  <li>Führen Sie Ihr Mobiltelefon immer bei sich. Das spanische Warnnetzwerk ES-Alert ermöglicht es den Behörden des Katastrophenschutzes im Notfall, Nachrichten an alle Mobilgeräte in einem Gefahrengebiet zu senden - auch wenn das Mobiltelefon ausgeschaltet ist.</li>
  <li>Bei Evakuierungen und laufenden Löscharbeiten kann nicht ausgeschlossen werden, dass spanische Behörden aufgrund der Gefährdungslage auch Zufahrten zu Flughäfen sperren. Bleiben Sie in diesem Fall mit den lokalen Behörden vor Ort in Kontakt; der sicherste Weg zum nächsten Flughafen wird Ihnen sobald wie möglich mitgeteilt. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrer Fluggesellschaft/Ihrem Reiseanbieter und weisen Sie auf die Einschränkungen hin.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_self"><span><strong>Krisenvorsorgeliste</strong></span></a><span>&nbsp;des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.</span></li>
 </ul>
 <h3>Lage an den Grenzübergängen Spaniens nach Marokko bzw. Marokkos nach Spanien</h3>
 <p>Aufgrund der zahlreichen illegalen Grenzübertritte nach Ceuta haben die spanischen Behörden die Grenzkontrollen, teilweise auch durch Zuhilfenahme des Militärs, verstärkt. Dies führt zu langen Wartezeiten bzw. kann zu Schließungen von Grenzübergängen auch in Melilla führen. Eine Versorgung der Wartenden mit Wasser oder Nahrung erfolgt derzeit nicht. Informationen über die aktuellen Wartezeiten bietet die <a href="https://web.guardiacivil.es/es">Guardia Civil.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über eventuelle Schließungen von Grenzübergängen.</li>
  <li><span>Führen Sie (auch angesichts der hohen Temperaturen) ausreichend Wasser und Verpflegung mit sich.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Sonnenfinsternis am 12. August 2026</h3>
 <p>Am 12. August 2026 kann in großen Teilen Europas eine teilweise Sonnenfinsternis beobachtet werden. Rund um Aussichtspunkte kann es zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Straßensperrungen kommen. Insbesondere auf Mallorca muss mit Sperrungen in der Tramuntana im Nordwesten der Insel sowie an der Playa de Palma gerechnet werden.<span> </span>Weitere <a href="https://www.caib.es/webgoib/es/vols-saber-ho-tot-sobre-l-eclipsi-del-12-d-agost-de-2026-">Informationen bietet die&nbsp;Webseite der Regionalregierung der Balearen</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich rechtzeitig zu möglichen Einschränkungen und planen Sie An- und Abreisen entsprechend.</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Seit den terroristischen Anschlägen 2017 in Barcelona und Cambrils gilt weiterhin landesweit die zweithöchste Terrorwarnstufe.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>In größeren Städten, touristischen Zentren und Ausflugsgebieten auf den Balearen, entlang der Mittelmeerküste und auf den Kanaren ist Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität geboten.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Vor allem in Barcelona kommt es des Öfteren auch zu Vorfällen mit Gewaltanwendung. Weiterhin sind Einbrüche in Ferienunterkünfte sowie Fahrzeuge zu beobachten. Insbesondere an stark frequentierten Orten wie Flughäfen (auch im Ankunftsbereich), Bahnhöfen, Busterminals sowie Sehenswürdigkeiten und beliebten Stränden ist besondere Vorsicht geboten.</span>
  <br>
  <span>Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate in Tourismuszentren und der Gefahren des Drogenmissbrauchs sollte bei Jugendreisen besonders Wert auf professionelle Betreuung und Aufsicht gelegt werden.</span>
  <br>
  <span>Entlang der spanischen Autobahnen, insbesondere auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona, werden Kfz-Fahrer immer wieder ausgeraubt. Dabei machen die Täter Autofahrer durch das Werfen von Steinen, Winken oder Ähnliches auf vermeintliche oder tatsächlich herbeigeführte Fahrzeugschäden (z.B. eine absichtlich verursachte Reifenpanne) aufmerksam, um diese zum Anhalten zu bringen. Vereinzelt geben die Täter fälschlicherweise vor, Polizisten zu sein. Beim Halten am Seitenstreifen wird dem Fahrzeugführer „Hilfe“ angeboten, während ein weiterer Täter Wertsachen aus dem Kfz entwendet.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher und möglichst getrennt voneinander auf und fertigen Sie (elektronische) Kopien. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. Verzichten Sie auf das Tragen wertvoller Uhren und Schmucks.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie Ihr Gepäck und Handtaschen nie aus den Augen.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs keine Wertgegenstände oder Gepäck sichtbar zurück und schließen Sie es ab.</span></li>
  <li><span>Machen Sie sich mit den&nbsp;</span><a href="https://spanien.diplo.de/es-de/service/2594158-2594158"><span>Sicherheitshinweisen der spanischen Behörden</span></a><span> vertraut.</span></li>
  <li><span>Halten Sie bei mutmaßlichen Pannen nicht auf dem Seitenstreifen, sondern fahren Sie bis zur nächsten Tankstelle oder belebten Raststätte weiter. Verschließen Sie bei Überprüfen des Schadens vorher immer den Wagen. Rufen Sie die Notrufnummer 112 an und schildern Sie den Vorfall.</span></li>
  <li><span>Vergewissern Sie sich, dass im Fall einer Panne der zu Hilfe gerufene Abschleppwagen das Symbol von „Autopistas“ oder das Symbol des von Ihnen angeforderten Pannendienstes trägt.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bei Zahlungen von Geldstrafen (z.B. wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen) immer eine Quittung geben.</span></li>
  <li><span>Seien Sie bei ungewöhnlichen Anrufen, E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch, teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</span></li>
  <li><span>Die spanischen Polizeibehörden stellen Apps zur Verfügung, mit denen u.a. Notrufe getätigt oder die Polizei kontaktiert werden kann. Zudem werden Warnhinweise der Polizei über diese Apps für die einzelnen Landesteile mitgeteilt.</span>
   <br>
   <a href="https://mossos.gencat.cat/en/serveis_i_tramits/app-mossos-desquadra/index.html"><span>Katalonien</span></a>
   <br>
   <a href="https://www.euskadi.eus/app-112-sos-deiak/web01-a2bapps/es/"><span>Baskenland</span></a>
   <br>
   <a href="https://alertcops.ses.mir.es/publico/alertcops/en/"><span>andere Provinzen Spaniens</span></a></li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><span>Das&nbsp;</span><a href="https://www.aemet.es/es/eltiempo/prediccion/avisos"><span>staatliche meteorologische Institut AEMET</span></a><span> und </span><a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/region/FR" target="_blank" rel="noopener"><span>MeteoAlarm</span></a><span> bieten Warnungen sowie aktuelle Informationen zu wetterbedingten Einschränkungen.</span></p>
 <h4><em>Busch- und Waldbrände</em></h4>
 <p><span>An der Küste herrscht Mittelmeer- bzw. Atlantikklima, im Landesinneren meist Hochlandklima mit trockenen, kalten Wintern und heißen Sommern.</span></p>
 <p><span>Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Spanien regelmäßig zu zahlreichen Busch- und Waldbränden, die</span> sich durch wechselnde Windrichtungen schnell ausbreiten können. Bereits gelöschte Feuer können neu entfacht werden. Es kann jederzeit kurzfristig zu Straßensperren und weiteren <span>Beeinträchtigungen der Infrastruktur&nbsp;</span>kommen, auch in Tourismusgebieten.</p>
 <h4><em>Überschwemmungen und Stürme</em></h4>
 <p><span>Insbesondere am Ende des Sommers sowie im Herbst kommt es in vielen Landesteilen, vor allem an der Mittelmeerküste und auf den Balearen, häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die die im Sommer ausgetrocknete Erde nicht aufnehmen kann. Die überall an der Küste vorzufindenden „ramblas“ (Flussbetten) können sich dann in kürzester Zeit zu reißenden Flüssen entwickeln, auch an Hanglagen kann es zu Sturzbächen kommen. Lokal können Überschwemmungen auftreten. Starkregenperioden können in Spanien in allen Landesteilen häufiger auftreten. Warnungen vor diesen Starkregenereignissen können durch die lokalen Behörden aufgrund der meteorologischen Gegebenheiten häufig erst kurzfristig ausgesprochen werden.</span></p>
 <p class="rteparagraph"><span>Am Mittelmeer kann es zu schweren Herbst- und Winterstürmen bis hin zu sogenannten „Medicanes“ kommen.</span>
  <br>
  <span>Die Kanarischen Inseln können insbesondere im Frühjahr und Herbst von schweren Stürmen getroffen werden. Dabei kann es zu starken Strömungen und extrem hohen Wellen kommen. An der Küste besteht zudem die Gefahr, von sog. „Riesenwellen“ ins Meer gezogen zu werden.&nbsp;Zum Teil bestehen auch bei normalen Wetterverhältnissen lebensgefährliche Strömungen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Auf den Kanarischen Inseln kommt es mehrfach im Jahr zu Sandstürmen, sog. „Calimas“. Diese können bei Risikogruppen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. &nbsp;&nbsp;</span></p>
 <h4><em>Erdbeben und Vulkanausbrüche</em></h4>
 <p>Die Kanarischen Inseln sind Vulkaninseln. Zwar wird die vulkanische Aktivität intensiv wissenschaftlich überwacht, Naturkatastrophen aufgrund von Erd- bzw. Seebeben oder gar Vulkanausbrüche sind jedoch nicht verlässlich vorhersagbar. Neben den Kanaren liegen auch die Pyrenäen und der Süden Spaniens in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es in diesen Regionen zu leichteren Erdbeben kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die Medien. Aktuelle Wetterwarnungen bietet <a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/region/ES" target="_blank" rel="noopener">MeteoAlarm.</a></li>
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie unbedingt die Flaggenhinweise zur Badesicherheit und leisten Sie den Anweisungen der Rettungsschwimmer Folge.</span></li>
  <li>Auf der Webseite des <a href="https://www.proteccioncivil.es/coordinacion/gestion-de-riesgos/incendios-forestales">spanischen Katastrophenschutzes</a> finden Sie allgemeine Hinweise zu Verhaltensweisen bei Waldbränden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li><span>Beachten Sie die </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener"><span>Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</span></a><span>&nbsp;bzw. die Hinweise des </span><a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener"><span>Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</span></a><span> im Fall einer Sturmwarnung.</span></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Es gibt ein Inlandsflugnetz, Fährverkehr zu den Inseln, Eisenbahnen mit gut ausgebauten Hochgeschwindigkeitsverbindungen und Busverbindungen. Mit Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr (auf dem Luft-, See- und Landweg) muss im Falle von Streiks gerechnet werden.</span></p>
 <p><span>Die Promillegrenze beträgt 0,5, für Fahranfänger in den ersten zwei Jahren und Berufsfahrer 0,3.</span></p>
 <p><span>Seit Januar 2026 müssen in <span class="underline">Spanien</span> zugelassene Fahrzeuge ein&nbsp;</span><a href="https://www.dgt.es/export/sites/web-DGT/.galleries/downloads/muevete-con-seguridad/tecnologia-e-innovacion/certificados-v16/2311_SENAL-V-16_v11-aleman.pdf"><span>Notfalllicht V-16</span></a><span> mitführen; das Warndreieck darf dann nicht mehr verwendet werden. Fahrzeugführer mit Zulassungen aus anderen Staaten können übergangsweise noch das Warndreieck benutzen. Bei der Anmietung von Fahrzeugen in Spanien sollte darauf geachtet werden, dass diese über das Notfalllicht verfügen. &nbsp;</span></p>
 <p>Nur auf wenigen, noch privat betriebenen Autopistas, die mit „AP“ gekennzeichnet sind, wird eine Maut erhoben.&nbsp;An Mautstationen kann in bar oder mit Kreditkarte, jedoch nicht mit einer Bankkarte (Girocard), bezahlt werden. Auf bestimmten mit „Telepeaje“, „VIA-T“ oder „T“ gekennzeichneten Fahrspuren kann die Maut auch mit der <a href="https://www.autopistas.com/servicios/via-t/">VIA-T Box</a> automatisch entrichtet und damit Wartezeit an Mautstellen vermieden werden.</p>
 <p>In spanischen Städten gilt ein Tempolimit abhängig von der Anzahl der Fahrstreifen: Auf Straßen mit einer Fahrbahn pro Fahrtrichtung gilt ein Tempolimit von 30 km/h, auf Straßen mit einer einzigen Fahrspur für beide Fahrtrichtungen ohne Fahrbahnmarkierung und ohne Gehsteig sogar nur 20 km/h. Nur auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren pro Richtung gilt innerorts weiterhin ein Tempolimit von 50 km/h. Weitere Informationen bietet <a href="https://www.dgt.es/inicio/" target="_blank" rel="noopener">die spanische Kraftfahrzeugbehörde.</a></p>
 <p><span>In mehreren Städten, darunter Madrid, Barcelona, Málaga und Palma,</span> gibt es Umweltzonen mit permanenten, temporären oder wetterabhängigen Fahrverboten, die zu beachten sind. Weitere Informationen, auch zum Erwerb einer spanischen Umweltplakette oder der Registrierung ausländischer Fahrzeuge bieten die zuständigen spanischen Behörden (z.B. <a href="https://sede.madrid.es/portal/site/tramites/menuitem.c61bb691882ed9d32e202e2084f1a5a0/?vgnextoid=c8e9a38813180210VgnVCM100000c90da8c0RCRD&amp;vgnextchannel=c8e9a38813180210VgnVCM100000c90da8c0RCRD&amp;vgnextfmt=default">Madrid,</a> <a href="https://zberegistre.ambmobilitat.cat/en">Barcelona,</a> <a href="https://www.mobipalma.mobi/es/"><span>Palma).</span></a></p>
 <p><span>Auf Formentera und Ibiza wird vom 1. Juli bis 31. August die Anzahl der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor begrenzt. Besucher mit Fahrzeug oder Motorrad benötigen dann eine kostenpflichtige Bewilligung,</span> die beim <a href="https://www.consellinsulardeformentera.cat/index.php?lang=es">Consell Insular de Formentera</a> beantragt werden kann.</p>
 <p>An Kreuzungen gibt es häufig eigene, zusätzliche Ampeln vor Zebrastreifen, die ein zweites Halten erforderlich machen. Gelbe Markierungen am Fahrbahnrand bedeuten absolutes Parkverbot, blaue eine Gebührenpflicht, grüne sind für Anwohner oder mit Parkschein.&nbsp;</p>
 <p><span>Im Winter und Frühling sind in ganz Spanien Verkehrsbehinderungen durch Schneefall und Überschwemmungen möglich. Mietwagen verfügen in aller Regel nur über Sommerreifen.</span></p>
 <p>Folgende Grenzübergangsstellen&nbsp;zwischen Frankreich und Spanien sind in Guipuzcoa im Baskenland und in Navarra auf unbestimmte Zeit geschlossen:</p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li>die Grenzübergangsstellen in Izpegi, Alduide und Iturzaeta.</li>
 </ul>
 <p>Die Fußgängerbrücke zwischen Irun und Hendaye ist wieder geöffnet.</p>
 <p>Vom 1. November bis 31. März ist der Zutritt zur „Napoleonroute“ des Jakobswegs „Camino de Santiago Francés“ von der französischen Ortschaft Jean-Pied-de-Port nach Orreaga/Roncesvalles in Navarra, Spanien, witterungsbedingt und aus Sicherheitsgründen untersagt. Verstöße werden mit hohen Bußgeldstrafen geahndet. Die alternative Strecke über Lucaide/Valcarlos nach Orreaga/Roncesvalles ist nicht betroffen. Nähere Informationen in englischer Sprache bietet <a href="https://www.turismo.navarra.es/deu/Productos/Producto_camino-santiago/Relacionados/visitas-imprescindibles/orreaga-roncesvalles-viana/">Turismo Navarra.</a></p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird anerkannt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten; die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Der Besitz auch geringer Mengen von Drogen kann zur Verhaftung, der Besitz größerer Mengen zur Strafverfolgung und Verurteilung zu Haftstrafen führen.</p>
 <p>In einigen Städten und Gemeinden wurde der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten und der Verstoß kann zu sofort zahlbaren Geldstrafen führen.&nbsp;</p>
 <p>Seit 2020 gelten auf den Balearen für die Touristenzentren (Playa de Palma, Arenal, Magaluf/Mallorca und San Antoni/Ibiza) weitreichende Regelungen zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs. Zuwiderhandlungen sind mit empfindlichen Strafen bewehrt. Dies beinhaltet z.B. die Einschränkung des All-Inclusive-Angebots bei alkoholischen Getränken in Hotels und das Verbot von Reiseangeboten, die den Alkoholkonsum fördern. Ferner wurde das in manchen Zentren praktizierte Balkonklettern und -springen verboten.</p>
 <p><span>Hotels und andere Unterkünfte sind in Spanien verpflichtet, zahlreiche Daten ihrer Gäste zu erheben. Nähere Informationen sind auf der&nbsp;</span><a href="https://www.interior.gob.es"><span>Webseite des spanischen Innenministeriums</span></a><span> zu finden.</span></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Zahlungsmittel ist der EUR. Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Ja, muss gültig sein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Spanien ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.</p>
 <p>Flugreisen, auch von Minderjährigen, können nur mit einem gültigen Reisedokument bzw. bei dessen Verlust mit einem von den deutschen konsularischen Vertretungen in Spanien ausgestellten Passersatzdokument angetreten werden, siehe hierzu <a href="https://spanien.diplo.de/es-de/service/-/2543238" target="_blank" rel="noopener">Informationen der deutschen Vertretungen in Spanien.</a></p>
 <p>Für Reisen auf Kreuzfahrtschiffen geben die Veranstalter die vorgeschriebenen Bestimmungen zur Ausweispflicht bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft bzw. Ihrem Reiseveranstalter.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die <span class="underline">Einreise</span> Minderjähriger bekannt.
  <br>
  Spanische Minderjährige und somit auch deutsch-spanische Doppelstaater, die nicht in Begleitung eines Sorgeberechtigten reisen und keinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben, benötigen für die <span class="underline">Ausreise</span> aus Spanien eine&nbsp;<a href="https://sede.policia.gob.es/portalCiudadano/_es/tramites_ciudadania_documentacionviajar.php">Ausreisegenehmigung.</a> Deutsche Staatsangehörige, die nicht auch die spanische Staatsangehörigkeit besitzen, sind nach Auskunft des <a href="https://www.interior.gob.es/opencms/pdf/servicios-al-ciudadano/dni/autorizacion-para-viaje-de-menores-al-extranjero/FAQ_autorizacion_viaje_menores.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ministerio del Interior</a> hiervon nicht betroffen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die allgemeinen Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Spanien hat im Rahmen eines Gesetzes zur Prävention von Geldwäsche und der Finanzierung von Terrorismus eigene nationale Vorschriften zur Anmeldepflicht von Barmitteln erlassen. Das Gesetz zur Vorbeugung und Verhütung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus vom 28.04.2010 sieht in Art. 34 Abs. 1 a eine Anmeldepflicht für alle Barmittel in Höhe von 10.000 EUR oder mehr bei der Einreise nach bzw. Ausreise aus Spanien vor. Dies gilt auch für Ein- und Ausreisen aus EU-Mitgliedsstaaten.</p>
 <p>Bei einem Barmitteltransport in Höhe von 100.000 EUR oder mehr innerhalb des spanischen Hoheitsgebietes muss eine vorherige Anmeldung bei den zuständigen örtlichen Zollbehörden erfolgen.</p>
 <p>In Spanien sind Barkäufe nur noch bis zu einem Betrag in Höhe von 1.000 EUR möglich.&nbsp;</p>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Grundsätzlich erfolgen keine Warenkontrollen, dies schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <p>Ceuta und Melilla gehören nicht zum Zollgebiet der EU. Die Kanarischen Inseln gehören nicht zum Steuergebiet der EU für Verbrauchs- und Mehrwertsteuer. Aus diesem Grund unterliegt die Einfuhr von Waren aus diesen Gebieten nach Deutschland den zollrechtlichen Beschränkungen einer Einfuhr aus Nicht-EU-Staaten.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland,&nbsp;Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die Einreise nach Spanien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li><span>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher.</span></li>
  <li>Als Reiseimpfung ist eine Hepatitis A-Impfung empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Dengue-Fieber</h3>
 <p>Dengue-Viren werden in den Sommermonaten in Spanien in Einzelfällen durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Dengue-Fieber.</a>&nbsp;Für Spanien ist die Impfung i.d.R. nicht notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>West-Nil-Fieber</h3>
 <p>Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Spanien zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880" target="_blank" rel="noopener">West-Nil-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Soweit dringend erforderlich besteht in Spanien für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung&nbsp;vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/spanien-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 15:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 15:00:16 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/spaniensicherheit-210534</guid></item><item><title>Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/frankreichsicherheit-209524</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Großflächige Waldbrände</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <p>Einschließlich <strong>Französische Überseegebiete</strong></p>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3>Großflächige Waldbrände</h3>
 <p><span>Vor allem in den Départements </span><a href="https://www.gironde.fr/actualites/incendies-en-gironde"><span>Gironde</span></a><span> und </span><a href="https://www.landes.gouv.fr/"><span>Landes</span></a><span> an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs kommt es aktuell zu großflächigen Waldbränden mit erheblicher Rauchentwicklung. Die französischen Behörden haben Straßensperrungen, Unterbrechungen von Bahnverbindungen (vor allem südlich der Metropolregion Bordeaux) und Evakuierungsanordnungen für betroffene Gebiete verfügt; im Département Gironde gilt die höchste Warnstufe „vigilance noire“ (Stufe 5 von 5). Aktuelle Informationen über die behördlichen Maßnahmen bieten die Webseiten der Präfekturen der </span><a href="https://www.gironde.fr/actualites/incendies-en-gironde"><span>Gironde</span></a><span> und der </span><a href="https://www.landes.gouv.fr/"><span>Landes</span></a><span>; Evakuierungsmaßnahmen werden u.a. über </span><a href="https://fr-alert.gouv.fr/"><span>FR-Alert</span></a><span> an Mobiltelefone in betroffenen Gebieten kommuniziert.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Im gesamten Süden und Westen Frankreichs ist insbesondere auf Campingplätzen und sonstigen Orten, die nah an ausgetrockneten Bereichen mit leicht entzündbarem brennbarem Material wie Bäumen und Unterholz liegen, generell erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Weitere Informationen bieten die Webseite und App</span> <a href="https://feuxdeforet.fr/cartes/feux/">Feux de forêts et d’espaces naturels</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der Feuerwehr, der Sicherheits- und Rettungskräfte und der lokalen Behörden.</li>
  <li><span>Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.</span></li>
  <li><span>Informieren Sie sich fortlaufend über die Witterungslage. &nbsp;Aktuelle Hinweise erhalten Sie über die Medien, z.B. auf&nbsp;</span><a href="http://www.meteofrance.com/">Météo France</a><span>, und über Bekanntmachungen der Präfekturen und Gemeinden, in denen Sie sich aufhalten.&nbsp;</span>Aktuelle Wetterwarnungen bietet <a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/region/FR" target="_blank" rel="noopener">MeteoAlarm.</a></li>
  <li><span>Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf der Website&nbsp;</span><a href="http://www.bison-fute.gouv.fr">Bison Futé</a><span>.</span></li>
  <li>Führen Sie Ihr Mobiltelefon immer bei sich und laden Sie es immer vollständig auf. Das französische Warnnetzwerk <a href="https://fr-alert.gouv.fr">FR-Alert</a> ermöglicht es den Behörden des Katastrophenschutzes im Notfall, Nachrichten an alle Mobilgeräte in einem Gefahrengebiet zu senden – stellen Sie in jedem Fall sicher, dass Ihr Mobiltelefon nicht ausgeschaltet ist.</li>
  <li>Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_self"><strong>Krisenvorsorgeliste</strong></a> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.</li>
  <li><span>In <span class="underline">dringenden</span> konsularischen Angelegenheiten kontaktieren Sie bitte die </span><a href="https://allemagneenfrance.diplo.de/fr-de/service/01-hilfefuerdeutsche/2554248-2554248"><span>Botschaft Paris.</span></a><span> Das Generalkonsulat Bordeaux kann aktuell nur eine sehr eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit anbieten.</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Die Sicherheitslage in ganz Frankreich, insbesondere in Paris und anderen Großstädten, ist – auch nach der Eskalation der Lage im Nahen Osten – weiterhin angespannt.</p>
 <p>Zur Begegnung terroristischer Bedrohungen gilt in Frankreich der Plan „Vigipirate“, der je nach Bedrohungslage verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorsieht. Derzeit gilt die höchste von insgesamt drei Terrorwarnstufen (= <em>urgence attentat</em>).</p>
 <p>Die Bevölkerung&nbsp;ist aufgerufen, an öffentlichen Orten insbesondere bei Sportveranstaltungen, Demonstrationen und bei Versammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Frankreich ist seit Anfang 2015 Ziel mehrerer schwerer Terroranschläge gewesen, u.a. in Paris, Nizza, Straßburg und Lyon. Seit 2020 erfolgten verschiedene z.T. tödliche islamistische Anschläge auf einzelne Personen, u.a. im Großraum Paris und in Südfrankreich.</p>
 <p>Jüdische Einrichtungen werden verstärkt gesichert und überwacht. Militär patrouilliert auf öffentlichen Plätzen. Auf Bahnhöfen, Flughäfen, in Zügen und U-Bahnen gibt es auch sonst verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen zu Museen oder Einkaufszentren&nbsp;kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und ungewöhnlichen Ereignissen&nbsp;aufmerksam.</li>
  <li>Informieren Sie sich über Medienangebote, insbesondere Social-Media-Accounts (Facebook &amp; X) der französischen Regierungs- und Sicherheitsstellen.</li>
  <li>Kennzeichnen Sie Ihr Reisegepäck auch bei Bahnreisen mit Namen und Anschrift.</li>
  <li>Beachten Sie auch den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h4><em>Korsika</em></h4>
 <p>Auch in der jüngsten Vergangenheit kam es wieder zu Sprengstoffanschlägen, die sich gegen Symbole der Staatsgewalt und öffentliche Einrichtungen (Gendarmerie- und Polizeistationen, Gebäude der Finanzverwaltung) richteten. Vor diesem Hintergrund kann weiterhin eine Gefährdung auch von ausländischen Reisenden, die sich in der Nähe solcher Gebäude aufhalten, nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <h4><em>Streiks</em></h4>
 <p>In ganz Frankreich gibt es hin und wieder großflächige Streiks, insbesondere auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Hierbei kann es vereinzelt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.</li>
  <li>Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.</li>
  <li>Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheits- und Ordnungskräfte.</li>
  <li>Verfolgen Sie die aktuelle Lage im Nah- und Fernverkehr über die Internetseiten der <a href="https://www.sncf-connect.com/train/greve">Staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF,</a> des <a href="https://www.ratp.fr/en" target="_blank" rel="noopener">Nahverkehrs in Paris und Umland (RATP)</a> und der <a href="https://www.parisaeroport.fr/">Pariser Flughäfen.</a></li>
 </ul>
 <h4><em>Neukaledonien</em></h4>
 <p>Im französischen Überseegebiet Neukaledonien kam es im Mai 2024 im Zusammenhang mit einer geplanten Verfassungsänderung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen von Befürwortern einer Unabhängigkeit von Frankreich mit den Sicherheitskräften. Die Lage vor Ort hat sich stabilisiert, eine erneute Verschlechterung der Sicherheitslage kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>
   <p class="align--justify">Bitte informieren Sie sich beim <a href="https://www.nouvelle-caledonie.gouv.fr/">Hochkommissariat von Neukaledonien</a> bzw. über die Medien über die aktuelle Lage und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.</p>
  </li>
  <li>
   <p class="align--justify">Versichern Sie sich, besonders im Vorfeld einer Individualreise, ob Ihre gebuchte Unterkunft tatsächlich geöffnet hat.</p>
  </li>
  <li>
   <p class="align--justify">Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.</p>
  </li>
  <li>
   <p class="align--justify"><span>Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.</span></p>
  </li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Paris und die großen Städte, dort insbesondere touristisch hoch frequentierte Ziele und touristischen Attraktionen, sind von Kleinkriminalität betroffen. Darunter fallen vor allem Taschendiebstähle, aber auch Übergriffe auf ausländische Besucher. Insbesondere der öffentliche Nah- und Fernverkehr ist von diesen Vorfällen betroffen. In Nachtzügen mit Schlaf- und Liegewagen in Südfrankreich besteht eine erhöhte Gefahr.
  <br>
  Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr z.B. von Mopeds aus werden insbesondere aus den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Provence-Alpes-Côte d'Azur und dem östlichen Teil der Region Occitanie&nbsp;gemeldet. Zudem werden auf Rastplätzen Aktivitäten organisierter Banden verzeichnet.
  <br>
  Auf der Strecke zum Fähranleger von Calais kann es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Personen kommen, die versuchen, illegal ins Vereinigte Königreich zu gelangen.</p>
 <p>Von einigen französischen Überseegebieten wie insbesondere Mayotte wird von steigender Armutskriminalität berichtet. Auch der Besitz und Einsatz von Waffen ist in den Überseegebieten teilweise verbreitet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im&nbsp;öffentlichen Nah- und Fernverkehr und insbesondere in Nachtzügen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Führen Sie nicht unnötig Wertgegenstände mit sich und fertigen Sie für Notfälle Kopien von Ausweispapieren an; führen Sie Listen wichtiger Telefonnummern und halten Sie diese jederzeit zugänglich bereit.</li>
  <li>Lassen Sie Wertsachen während der Fahrt möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug liegen, lassen Sie Fahrzeuge verriegelt und stellen Sie sie nicht unbewacht ab.</li>
  <li>Übernachten Sie mit Wohnmobilen und Campingwagen nur auf bewachten Campingplätzen.</li>
  <li><span>Übernachten Sie nicht auf Rastplätzen, insbesondere nicht entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs. Bei Übernachtung im Wohnmobil/Wohnwagen auf Autobahnraststätten werden Reisende regelmäßig Opfer von Diebstählen und Überfällen, die auch unter Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln begangen werden.</span></li>
  <li>Seien Sie bei Reisen in den Überseegebieten speziell in ärmeren Gegenden besonders vorsichtig und leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h4><em>Klima, Überschwemmungen, Herbststürme und&nbsp;Lawinengefahr</em></h4>
 <p>Das Klima reicht von atlantischem Meeresklima über kontinental im Zentrum und Osten und mediterran an der Mittelmeerküste bis zu alpin in den&nbsp;Bergen.
  <br>
  In den Überseegebieten herrscht tropisches bzw. subtropisches Klima.</p>
 <p>Vermehrt kommt es insbesondere im Sommer und Frühherbst zu Sturzfluten, die Todesopfer fordern können.
  <br>
  Auf dem Mittelmeer kann es insbesondere von August bis November zu vereinzelten schweren Herbststürmen kommen.</p>
 <p>In den Wintermonaten kann in den französischen Alpen Lawinengefahr bestehen.</p>
 <h4><em>Busch- und Waldbrände</em></h4>
 <p>Insbesondere in Südfrankreich und auf Korsika kommt es vor allem in den Sommermonaten aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen mit großer Hitze und Dürreperioden regelmäßig zu Busch- und Waldbränden. In von Waldbränden betroffenen Gebieten sind Verkehrswege häufig gesperrt. Es kann zu Ausfällen der Energieversorgung und der Kommunikationsinfrastruktur kommen.</p>
 <h4><em>Tropenstürme in den Überseegebieten</em></h4>
 <p>In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison (Martinique, Guadeloupe, Saint-Martin und Saint-Barthélemy), im Indischen Ozean von Januar bis April (La Réunion und Mayotte), im Südpazifik von November bis April (Französisch-Polynesien und Neukaledonien). In dieser Zeit muss mit Tropenstürmen gerechnet werden.</p>
 <h4><em>Erdbeben und Vulkane</em></h4>
 <p>Neukaledonien, Wallis-et-Futuna, La Réunion und Mayotte sowie die karibischen Überseegebiete liegen in zum Teil seismisch sehr aktiven Zonen, weshalb es zu auch schwereren Erdbeben und erheblicher vulkanischer Aktivität kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li><span>Informieren Sie sich fortlaufend über die Witterungslage. Aktuelle Hinweise erhalten Sie über die Medien, z.B. auf&nbsp;</span><a href="http://www.meteofrance.com/">Météo France</a><span>, und über Bekanntmachungen der Präfekturen und Gemeinden, in denen Sie sich aufhalten.&nbsp;</span>Aktuelle Wetterwarnungen bietet <a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/region/FR" target="_blank" rel="noopener">MeteoAlarm.</a></li>
  <li>Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.</li>
  <li>Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf der Website<span dir="ltr" xml:lang="fr"> </span><a href="http://www.bison-fute.gouv.fr" target="_blank" rel="noopener"><span dir="ltr" xml:lang="fr">Bison Futé.</span></a></li>
  <li>Beachten Sie insbesondere die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a> bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Grenzkontrollen</h3>
 <p><span>Frankreich führt an seinen Landgrenzen zu Deutschland, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an allen Luft- und Seegrenzen bis auf Weiteres Kontrollen der Grenzpolizei und der Zollbehörden durch. Diese erfolgen stichprobenartig.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Auch Deutschland führt vorübergehende Binnengrenzkontrollen an allen deutschen Landgrenzen durch.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.</span></p>
 <p><span>Verzögerungen und Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr können nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere bei der Ausreise in das und der Einreise aus dem Vereinigten Königreich und vor allem im grenzüberschreitenden Güterverkehr muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Pendler und Reisende – auch Kinder – müssen in der Lage sein, sich durch gültige Reisepässe oder Personalausweise auszuweisen. Führerscheine oder Geburtsurkunden für Kinder genügen nicht, siehe </span><em><span>Einreise und Zoll - Reisedokumente</span></em><span>. Angehörige anderer Staaten müssen die gültigen Einreisevoraussetzungen erfüllen (u.a. erforderlichenfalls über ein Visum verfügen).</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie stets ein gültiges Reisedokument mit.</li>
  <li>Überzeugen Sie sich als Fahrer eines Kraftfahrzeugs stets davon, dass Ihre Mitfahrer<span class="underline"> gültige</span> Grenzübertrittspapiere mit sich führen.</li>
  <li>Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf den Webseiten&nbsp;<a href="http://www.bison-fute.gouv.fr">Bison Futé</a>&nbsp;und der französischen Bahngesellschaft <a href="https://www.sncf-connect.com/app/de-de/trafficInfo">SNCF.</a></li>
  <li>Informieren Sie sich über die <a href="http://www.brexit.gouv.fr/">Brexit-Webseite der französischen Regierung;</a> sie enthält auch <a href="https://www.douane.gouv.fr/sites/default/files/uploads/files/Brexit/Other_languages/intelligente-grenzlosungen-fur-gut-informierte-fahrer-de.pdf">Informationen für Lkw-Fahrer in deutscher Sprache.</a></li>
 </ul>
 <h3>Zuständige Auslandsvertretung für die Überseegebiete</h3>
 <p>Die deutsche Botschaft in Paris ist die zuständige konsularische Vertretung auch für die Überseegebiete Frankreichs. In Papeete (Tahiti, Französisch-Polynesien), Fort-de-France (Martinique), Nouméa (Neukaledonien) und Sainte-Clotilde (La Réunion) gibt es deutsche Honorarkonsulinnen und -konsuln, an die sich Reisende in Notfällen wenden können. Matoury (Französisch-Guayana) und Baie-Mahault (Guadeloupe) werden ggf. von Fort-de-France mit betreut.</p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Seit Februar 2024 gelten bei den Zugverbindungen des TGV INOUI der französischen Bahngesellschaft SNCF <a href="https://www.sncf-voyageurs.com/de/reisen-sie-mit-uns/in-frankreich/tgv-inoui/ihr-gepaeck-und-ihre-schliessfaecher/" target="_blank" rel="noopener">Gepäckbeschränkungen hinsichtlich Größe und Umfang.</a> Weitere Informationen bietet die Bahngesellschaft <a href="https://www.sncf-connect.com/de-ch/hilfe/transport-gepack">SNCF.</a></p>
 <p>Seit September 2024 sind bei Verstößen gegen die Gepäckvorschriften Bußgelder zu zahlen.</p>
 <p>Neben einem Inlandsflugnetz gibt es ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz mit Hochgeschwindigkeitszügen und Busverbindungen sowie gut funktionierenden&nbsp;öffentlichen Nahverkehr in den Städten. Mit Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr (auf dem Luft- und Landweg) muss im Falle von Streiks gerechnet werden. <span>Aktuelle Informationen finden sich z.B. auf</span>&nbsp;<a href="https://www.ratp.fr/en" target="_blank" rel="noopener">RATP.</a>
  <br>
  Fast alle Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig.</p>
 <p><span>Auf verschiedenen Autobahnen wurden Free-Flow-Mautbrücken in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um ein schrankenloses Mautsystem, bei dem die amtlichen Kennzeichen der unter der Mautbrücke passierenden Fahrzeuge mithilfe von Kameras erfasst werden. Wer keine Mautbox hat oder beim Autobahnbetreiber zur automatischen Zahlung (z.B. Kreditkarte) registriert ist, muss die Maut ohne Aufforderung im Nachhinein innerhalb von 72 Stunden begleichen. Die Autobahnbetreiber informieren auf ihren Webseiten über die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten für die Autobahnen A4 (Mautstelle Boulay), A13/14 (in französischer und englischer Sprache) und für die A79 (in mehreren Sprachen, darunter Deutsch) Ausführliche Informationen in deutscher Sprache gibt das&nbsp;</span><a href="https://www.cec-zev.eu/de/themen/auto/autobahnmaut-in-frankreich/"><span>Europäische Verbraucherzentrum</span></a><span> auf seiner Webseite.</span></p>
 <p>Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs signalisiert, dass dieser Rot hat und bei eigener grüner Ampel ein zügiges Linksabbiegen möglich ist, sofern keine bevorrechtigten Fußgänger an der Kreuzung sind. Ein gelb blinkender Pfeil bei auf Rot geschalteten Ampeln signalisiert möglichen bevorrechtigten Querverkehr.
  <br>
  An Verkehrskreuzungen, die als Kreisverkehr ausgestaltet und ausgeschildert sind („carrefour giratoire“), hat das einfahrende Fahrzeug&nbsp;Vorfahrt zu gewähren. Wenn nichts anderes ausgeschildert ist, gilt – auch in kreisverkehrähnlichen Kreuzungen („rond point“) - rechts vor links, d.h. der einfahrende Verkehr hat in der Regel Vorfahrt. Bei mehrspurigen kreisverkehrsähnlichen Kreuzungen ist dem auf der Außenspur fahrenden Fahrzeug Vorrang zu gewähren.
  <br>
  Durchgezogene gelbe Streifen am Fahrbahnrand bedeuten absolutes Halteverbot, unterbrochene Parkverbot.
  <br>
  Blaue Markierungen am Fahrbahnrand weisen auf ein begrenztes und ggfs. kostenpflichtiges Parken mit Parkscheiben (Zones Bleues) hin.
  <br>
  Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahranfänger in den ersten beiden Jahren 0,2.
  <br>
  Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen wurde 2018 von 90 auf 80 km/h gesenkt.</p>
 <p>In der vom Stadtautobahnring Boulevard Périphérique umschlossenen Innenstadt von Paris und zahlreichen anderen französischen Großstädten sind mittlerweile Umweltzonen eingeführt worden. Diese dürfen unabhängig von der Art des Antriebs nur mit Kraftfahrzeugen befahren werden, die mit einer je nach Schadstoffausstoß abgestuften französischen Umweltplakette „Certificat Qualité de l’Air“ (auch Crit’Air) gekennzeichnet sind. Vor dem 1. Januar 1997 erstmals zugelassenen Kraftfahrzeugen und vor dem 1. Juni 1999 erstmals zugelassenen Krafträdern wird keine Umweltplakette erteilt. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Innerhalb der Umweltzonen können Bereiche für Fahrzeuge bestimmter Schadstoffklassen gesperrt oder Parkverbote errichtet werden. Deutsche Umweltplaketten werden nicht anerkannt. Die französische Umweltplakette <a href="https://www.certificat-air.gouv.fr/de/">Certificat Qualité de l'Air</a> kann auch für in Deutschland zugelassene Kraftfahrzeuge anhand von Angaben aus den gültigen deutschen Zulassungspapieren bestellt werden.</p>
 <p>Das Fahren mit elektrischen Kleinstfahrzeugen (E-Roller) ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten, es sei denn die Kommune hat dies erlaubt. In Paris ist das Fahren und Abstellen der E-Roller auf den Gehwegen verboten und wird mit Geldstrafen geahndet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich bei Zugreisen insbesondere zu den Gepäckvorschriften bei der <a href="https://www.sncf-connect.com/de-ch/hilfe/transport-gepack">Bahngesellschaft SNCF.</a></li>
  <li>Informieren sich Sie bei Autoreisen z.B. auf <a href="https://www.bison-fute.gouv.fr/" target="_blank" rel="noopener"><span dir="ltr" xml:lang="fr">Bison Futé.</span></a></li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird anerkannt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten;&nbsp;die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>An allen öffentlichen Orten gilt ein generelles Rauchverbot. Seit 2025 gilt in Frankreich ein deutlich ausgeweitetes Rauchverbot im Freien, insbesondere an Orten, die von Kindern und Jugendlichen frequentiert werden. Seither ist das Rauchen in öffentlichen Parks und Gärten, an Stränden, die an Badegewässer angrenzen, an Bushaltestellen (insbesondere überdachten) sowie im Umfeld von Schulen, Hochschulen, Sportanlagen, Schwimmbädern und Bibliotheken verboten. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden.&nbsp;</p>
 <p>Im Außenbereich von Cafés und Restaurants ist Rauchen weiterhin erlaubt. Auch E-Zigaretten sind von dem Verbot nicht betroffen. <span>Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen mit Haftstrafen geahndet, mindestens droht ein pauschales Bußgeld in Höhe von 200 EUR.&nbsp;</span></p>
 <p>Es ist in Frankreich nicht erlaubt, an öffentlichen Orten das Gesicht zu verhüllen. Vergehen können zu Strafen von bis zu 150 EUR führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Reisenden wird geraten, auf entsprechende Hinweisschilder („Zone sans tabac“) zu achten und sich an die ausgewiesenen Regeln zu halten, um entsprechende Bußgelder zu vermeiden.</li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes</a>. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Ja, muss gültig sein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Frankreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.</p>
 <h4><em>Reisen in die französischen Überseegebiete</em></h4>
 <p>Die Einreise in die Überseegebiete Martinique, Guadeloupe, Französisch-Guayana, Mayotte und La Réunion sowie die Überseeterritorien Französisch-Polynesien, Saint-Pierre-et-Miquelon, Wallis und Futuna, Saint-Martin, Saint-Barthélemy und Neukaledonien ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Ja, siehe aber Anmerkungen</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p><span>Reisedokumente müssen gültig sein.</span>
  <br>
  <span>Sollte die Flugroute eine Zwischenlandung auf nicht zu den französischen Überseeterritorien gehörenden Inseln vorsehen wie derzeit z.B. via Mauritius nach La Réunion oder via Tobago nach Martinique, kann es zu Ausweiskontrollen kommen. In diesem Fall ist für die Einreise ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich, der Personalausweis ist nicht ausreichend. Das gilt auch für Rückflüge vom Flughafen Princess Juliana vom niederländischen Teil der Insel, Sint Maarten. Die Weiterreise von den französischen Antillen auf andere Karibikinseln oder z.B. die Ausreise über den niederländischen Teil der Insel St. Martin (Sint Maarten, Flughafen Juliana) ist nur mit Reisepass möglich.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie sicherheitshalber einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass mit.</span></li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
  <br>
  Reisende müssen mitgeführte Barmittel (Bargeld, Zahlungsanweisungen, Solawechsel, Aktien, Schuldverschreibungen und fällige Zinsscheine/Kupons) ab 10.000 EUR (bei anderen Währungen die entsprechenden Gegenwerte) bei der Einreise in die EU oder der Ausreise aus der EU bei der zuständigen nationalen Behörde, in der Regel bei den Zollbehörden, schriftlich von sich aus anmelden.
  <br>
  Nähere Informationen erteilen die französischen Zollbehörden <a href="http://www.douane.gouv.fr/">Douane.</a></p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p><span>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u.a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.&nbsp;</span>
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die Einreise&nbsp;nach Frankreich&nbsp;sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden für die Mittelmeerküste und Korsika Impfungen gegen Hepatitis A, für die Rheinebene und das Elsass Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p>Dengueviren werden in den Sommermonaten vereinzelt in Südfrankreich durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a>&nbsp;Für Frankreich ist die Impfung i.d.R. nicht notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Zika-Virus-Infektion</h3>
 <p>Im Süden des Landes im Département Var wurden Einzelfälle von lokal erworbenen Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen. Die vorrangig durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zika-Virus-Infektion.</a></li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen</a>. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>West-Nil-Fieber</h3>
 <p>Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Frankreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880" target="_blank" rel="noopener">West-Nil-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3><strong>Schistosomiasis (Bilharziose)</strong></h3>
 <p>Seit 2015 wurden auf Korsika einzelne Fälle von Bilharziose durch <em>Schistosomiasis haematobium</em> berichtet. Sämtliche Infektionen stehen im Zusammenhang mit Aufenthalten und Süßwasserkontakten am Unterlauf des Flusses Cavu/Cavo nahe der Stadt Porto Vecchio im Süden der Insel. Eine grundsätzliche Gefährdung kann dort nicht ausgeschlossen werden, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden im Fluss Cavu/Cavo ab.</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>In Frankreich besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Französische <span>Überseedépartements</span></h3>
 <h4><em>Aktuelles</em></h4>
 <p><span>2026 bestehen auf Mayotte und in Französisch-Guyana Ausbrüche von</span> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870">Chikungunya-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich insbesondere tagsüber und in der Dämmerung konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt eine Impfung gegen Chikungunyafieber. Die Impfung ist entsprechend STIKO-Empfehlung für Personen ab 12 Jahren empfohlen, die in ein Gebiet reisen, für das ein aktuelles Chikungunya-Ausbruchsgeschehen bekannt ist. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
 </ul>
 <h4>Zika-Virus-Infektion</h4>
 <p>Bis auf La Reúnion und Mayotte sind alle französischen Überseedépartements Übertragungsgebiete für Zika-Viren. Die vorrangig durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zika-Virus-Infektion.</a></li>
 </ul>
 <h4>Denguefieber</h4>
 <p>Dengueviren werden in allen französischen Überseegebieten durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten.&nbsp;Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h4>Chikungunya-Fieber</h4>
 <p>Chikungunya-Viren werden in allen französischen Übersee von tagaktiven <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu langanhaltenden rheumaähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h4>HIV/AIDS</h4>
 <p>In allen französischen Überseedépartments besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h4>Medizinische Versorgung</h4>
 <p>Die medizinische Versorg<span dir="ltr">ung in den französischen Überseegebieten ist nicht mit dem europäischen Standard vergleichbar, im re</span>gionalen Vergleich jedoch gut. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen sollten sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in die französischen Überseegebiete bewusst sein.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <h4><em><strong>Französisch-Guayana</strong></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Für Französisch-Guayana ist eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben, siehe WHO. Es muss landesweit mit einer Übertragung von Gelbfieber gerechnet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden.</li>
  <li>Als Reiseimpfung werden Impfungen gegen Hepatitis A empfohlen, nach individueller Indikation auch gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h4><strong>Malaria</strong></h4>
 <p>Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive <em>Anopheles</em>-Mücken übertragen<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche <em>Malaria tropica</em> bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.</li>
 </ul>
 <p>In Französisch-Guayana liegt ganzjährig ein mittleres Risiko entlang der Flüsse, insbesondere der Flüsse Oiapoque, Approuague, Mana und Maroni vor. Ebenfalls besteht ein mittleres Risiko in den Regionen um den Petit-Saut-Staudamm und Saül sowie Grand Santi und Maripasoula. Die Küstenregion, einschließlich der Städte Kourou und Cayenne gelten als malariafrei. Der Anteil an Malaria tertiana (P. vivax) beträgt über 97%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/index.php/empfehlungen-und-leitlinien/empfehlungen/malaria/karten.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zur Verfügung.</p>
 <p>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).</li>
  <li>Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).</li>
  <li>Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.</li>
 </ul>
 <p>Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h4>Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)</h4>
 <p>In Französisch-Guayana kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen an Herz und Verdauungstrakt auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende jedoch sehr gering.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.</li>
 </ul>
 <h4><em><span dir="ltr" xml:lang="fr">Martinique</span></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Der Nachweis einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, <span>nach individueller Indikation auch gegen Chikungunya-, Denguefieber und Hepatitis B empfohlen</span>.</li>
 </ul>
 <h4><em><span dir="ltr" xml:lang="fr">Guadeloupe</span></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Der Nachweis einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber, Chikungunyafieber und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h4><em><span dir="ltr" xml:lang="fr">St. Barthélemy</span></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Der Nachweis einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber, Chikungunyafieber und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h4><em><span dir="ltr" xml:lang="fr">St. Martin</span></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Der Nachweis einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber, Chikungunyafieber und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h4><em><strong>Französisch-Polynesien und Neukaledonien</strong></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe <a href="https://www.who.int/ith/en/">WHO.</a> Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber, Chikungunyafieber und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h4><em><span dir="ltr" xml:lang="fr">La Réunion</span></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Für die Einreise nach <span dir="ltr" xml:lang="fr">La Reúnion </span>sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber, Chikungunyafieber und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h4><em><span dir="ltr" xml:lang="fr">Mayotte</span></em></h4>
 <h4><strong>Impfschutz</strong></h4>
 <p>Der Nachweis einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber, Chikungunyafieber und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h4><strong>Malaria</strong></h4>
 <p>Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive <em>Anopheles</em>-Mücken übertragen<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche <em>Malaria tropica</em> bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.</li>
 </ul>
 <p>In Überseedépartement Mayotte besteht ganzjährig ein geringes Risiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/index.php/empfehlungen-und-leitlinien/empfehlungen/malaria/karten.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zur Verfügung.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> konsequent vor Insektenstichen.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/frankreich-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 15:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 15:01:16 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/frankreichsicherheit-209524</guid></item><item><title>Chile: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/chilesicherheit-201230</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:</p>
 <p><span>Aktuelles</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span>In weiten Teilen Chiles ist es in Folge von Starkregen und heftigen Windböen zu Erdrutschen, Überlaufen von Flüssen und Überschwemmungen sowie Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung gekommen. Davon betroffen sind Gebiete in den Regionen Atacama im Norden bis Los Lagos im Süden. Für die Region Coquimbo und die Provinz Huasco in der Region Atacama hat die chilenische Regierung den Ausnahmezustand ausgerufen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die Medien, die chilenische Zivilschutzbehörde
   <br>
   <a href="https://senapred.cl/">SENAPRED</a> und den <a href="https://www.meteochile.gob.cl/">staatlichen Wetterdienst</a> über von Überschwemmungen betroffene Gebiete und meiden Sie diese weiträumig.</li>
  <li>Beachten Sie Hinweisschilder, Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Chile ist ein demokratisch regiertes Land mit einer Präsidialrepublik und gilt grundsätzlich als eines der sichereren Länder in Südamerika. Dennoch ist Chile ein Land mit großen politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich großen Gegensätzen. Soziale Ungleichheiten führen dazu, dass sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung auch in öffentlichen Protesten niederschlagen kann. Insbesondere an Tagen mit besonderer nationaler Bedeutung wie dem 29. März, dem 1. Mai, dem 11. September und dem 18. Oktober kann es zu Demonstrationen, Straßenblockaden und Störungen des öffentlichen Nahverkehrs kommen. Demonstrationen sind in der Regel friedlich, in der Vergangenheit kam es aber auch zu teils heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.&nbsp;</span></p>
 <p><span>In der Umgebung von Temuco in der 9. Region (Araucanía) und in der 8. Region (Bio Bio) sowie Los Lagos und Los Rios (ca. 500 – 900 km südlich von Santiago), traditionelles Siedlungsgebiet der Mapuche-Gemeinschaften, ist die Sicherheitslage angespannter als im Rest des Landes. Radikale Aktivistengruppen verüben immer wieder Gewaltakte gegen die Holzindustrie, Grundbesitzer, Transportunternehmer, Regierungsvertretungen und Sicherheitskräfte sowie Brandanschläge auf Häuser, Kirchen und Schulen. In diesem Zusammenhang kann es zu Straßensperren und gewalttätigen Übergriffen kommen, bei denen auch Unbeteiligte zu Schaden kommen können.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Fernstraßen in der 9. und 8. Region und Umgebung bei Dunkelheit.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Rucksack- und Handtaschenraub kommt insbesondere in Santiago-<span class="underline">Zentrum,</span> am Flughafen Santiago oder in touristischen Hochburgen wie Valparaíso, Viña del Mar, Calama und San Pedro de Atacama vor; in letzter Zeit vermehrt auch unter Gewaltanwendung. Die Gefahr ist in Armenvierteln und bei Dunkelheit besonders hoch.</span>
  <br>
  <span>Der Einsatz von K.-o.-Tropfen und auch Tricks zur Ablenkung potentieller Opfer (wie das Überschütten mit Flüssigkeiten) finden des Öfteren Anwendung. Auch Betrugsversuche über das Telefon (Scams) und Kreditkartenbetrug sind verbreitet.</span></p>
 <p><span>Einbrüche in Mietwagen sowie vorgetäuschte oder absichtlich herbeigeführte Schäden z.B. an Reifen und Überfälle auf wartende Fahrzeuge an Kreuzungen und Ampeln kommen ebenfalls vor.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Spaziergänge bei Dunkelheit sowie den Besuch ärmerer Wohnviertel ohne ortskundige Begleitung.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenansammlungen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen am Strand, in Restaurants, Cafés, Supermärkten und Einkaufszentren ebenso wie bei U-Bahnfahrten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen (fast überall möglich) und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</span></li>
  <li>Verteilen Sie mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente auf Ihr gesamtes Gepäck und/oder sichern Sie eine elektronische Kopie Ihrer Reisedokumente.</li>
  <li>Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen und lassen Sie keine Wertsachen oder Gegenstände sichtbar zurück.</li>
  <li>Halten Sie möglichst nicht an, sondern fahren auch bei einer (angeblichen) Panne bis zu einer Tankstelle weiter oder rufen Sie direkt einen Abschleppdienst.</li>
  <li><span>Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen nach einer Reifenpanne Hilfe beim Reifenwechsel angeboten wird - dies ist oft ein Ablenkungsmanöver, um z.B. Handgepäckstücke zu entwenden.</span></li>
  <li><span>Legen Sie Ihr Handgepäck bei Fahrten mit Langstreckenbussen niemals in die Hutablage.</span></li>
  <li><span>Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.</span></li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <h3><em>Brände</em></h3>
 <p>In den Sommermonaten kann es vielerorts zu verheerenden, weitflächigen Busch- und Waldbränden und in Folge dessen zu Beeinträchtigungen im Verkehr, der Stromversorgung und der Kommunikation kommen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die Medien, die chilenische Zivilschutzbehörde <a href="http://www.senapred.cl/">SENAPRED,</a> Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter über von Bränden betroffene Gebiete und meiden Sie diese weiträumig.</li>
  <li>Beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h3><em>Erdbeben, Vulkane, Tsunamis</em></h3>
 <p><span>Chile liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, in der immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden muss.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Schwerere Erdbeben in der Vergangenheit haben Chile insgesamt sehr gut auf den Ernstfall vorbereitet; Häuser und Hotels in den Innenstädten sind erdbebensicher gebaut. Kleinere Beben sind an der Tagesordnung. Die chilenische Behörde für Geologie und Bergbau beobachtet die vulkanischen Aktivitäten im Land und veröffentlicht </span><a href="https://www.sernageomin.cl"><span>auf ihrer Webseite</span></a><span> aktuell geltende Warnstufen für einzelne Vulkane. Infolge vulkanischer Aktivitäten sind auch Schmelzwasserabgänge möglich.</span>
  <br>
  <span>Tsunami-Warnungen ist Folge zu leisten; es findet in der Regel eine frühzeitige Warnung mit Evakuierungen der Küstenregionen statt.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der <a href="https://senapred.cl/">chilenischen Zivilschutzbehörde SENAPRED.</a></li>
  <li><span>Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des </span><a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener"><span>Deutschen GeoForschungsZentrums</span></a><span> vertraut.</span></li>
  <li>Meiden Sie bei roter Warnstufe die betroffenen Regionen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der chilenischen Behörden und Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.</li>
  <li>Achten Sie in Strandnähe stets auf die offiziell ausgewiesene Tsunami-Evakuierungsroute.</li>
 </ul>
 <h3><em>Extremwetterlagen und Überschwemmungen</em></h3>
 <p>Das Klima reicht von Wüstenklima im Norden über mediterranes in der Mitte bis zu gemäßigt-feuchtkaltem Klima im Süden des Landes. In Chile gibt es extreme Wetterbedingungen unterschiedlicher Art und hohe Temperaturschwankungen, auch innerhalb eines Tages. Heftige Regenfälle können in ländlichen Regionen auf ausgetrocknetem Boden zu reißenden Flüssen, Überschwemmungen und Erdrutschen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der <a href="https://senapred.cl/">chilenischen Zivilschutzbehörde SENAPRED.</a></li>
  <li>Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte in den örtlichen Medien.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Chile ist ein gut erschlossenes Reiseland. Mit Mietwagen, modernen Überlandbussen und per Flugzeug sind fast alle Teile des Landes erreichbar. Zugverbindungen gibt es von Santiago aus nur in Richtung Süden (bis Chillán). In den Städten gibt es Taxis, private Fahrvermittlungsdienste und in Santiago eine U-Bahn.</span></p>
 <p><span>Die Gefahren durch die weiten Entfernungen aufgrund der enormen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung, das teilweise extreme Klima sowie plötzliche Wetterumschwünge werden häufig unterschätzt.</span></p>
 <p><span>Auf den asphaltierten Überlandstraßen und Schotterpisten kommt es vor allem im Norden Chiles immer wieder zu teils schweren Auto- und Busunfällen. Grund sind in der Regel technische Defekte der Fahrzeuge, überhöhte Geschwindigkeit bzw. nicht angepasste Fahrweise und Übermüdung der Fahrer.&nbsp;</span></p>
 <p><span>In den Wintermonaten von Juni bis August treten in Santiago und anderen größeren Städten im Süden Chiles Umweltprobleme in Verbindung mit erhöhter Schadstoffbelastung der Luft auf. Dabei werden auch regelmäßig Fahrverbote verhängt.</span></p>
 <p><span>Grenzgebiete zu den Nachbarstaaten Peru, Bolivien und Argentinien, verschiedene kleinere Inseln in der 12. Region sowie in der 5. Region (Sector San Antonio – Tejas Verdes) sind selbst in der Nähe von Touristenorten und in Naturschutzgebieten zum Teil noch vermint. Auf öffentlichen Straßen und Wegen wurden die Landminen geräumt; Minenfelder abseits sind in der Regel markiert. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist allerdings nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht (mehr) vorhanden.</span></p>
 <p>Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui unterliegen besonderen Einreisebestimmungen. Siehe <em>Einreise und Zoll – Visum – Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui.</em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie bei Mietwagen und organisierten Touren auf den technischen Zustand der Fahrzeuge und passen Sie Ihre Fahrweise an die klimatischen und Straßenverhältnisse an.</li>
  <li>Planen Sie Reiserouten möglichst detailliert und vorausschauend und teilen Sie sich lange Strecken ein.</li>
  <li>Beachten Sie unbedingt Warnschilder in Grenzgebieten.</li>
  <li>Bewegen Sie sich insbesondere in abgelegenen Gegenden nur auf befestigten Straßen und Wegen oder mit ortskundigen Führern.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p><span>Für kurzfristige Besuchsaufenthalte von bis zu 90 Tagen wird der deutsche nationale Führerschein anerkannt.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Für eventuelle Polizeikontrollen und Kfz-Anmietungen empfiehlt es sich, eine spanische Übersetzung oder den deutschen mehrsprachigen internationalen Führerschein mitzuführen.</li>
 </ul>
 <h3>Wanderungen/Trekking-Touren</h3>
 <p><span>Es gibt zahlreiche Wander- und Trekking- Möglichkeiten. Berg- und Vulkanbesteigungen und Trekking können aber, gerade für unerfahrene Bergsteiger, erhebliche Gefahren bergen; es kommt immer wieder zu Unglücken und auch Todesfällen. Die&nbsp;</span>Vulkane Villarica und Osorno sind für ihre gefährlichen Spalten bekannt.<span>&nbsp;</span>
  <br>
  Örtliche Carabiñeros oder Nationalparkverwaltungen erfragen bei Eintritt in die jeweiligen Parks die ungefähre Route sowie die Dauer der Wanderung, um eventuelle Suchaktionen zu erleichtern.&nbsp;</p>
 <p>Der Lago Chungará an der chilenisch-bolivianischen Grenze liegt auf 4.500 m. Von der auf Meereshöhe liegenden Stadt Arica werden Tagesausflüge mit dem Bus angeboten. Der Höhenunterschied, verbunden mit den Anstrengungen der Fahrt, verursacht bei vielen Reisenden, v.a. bei älteren Menschen, Höhenkrankheit, die bereits zu Todesfällen geführt hat.&nbsp;</p>
 <p><span>Insgesamt sollte die Höhe, aber auch die Hitze in der Atacama-Wüste nicht unterschätzt werden. Langsame Gewöhnungsphasen und ausreichend Flüssigkeit und Sonnenschutz sind zwingend erforderlich.</span></p>
 <p>In den Bergen können sich zudem die Witterungsverhältnisse sehr rasch ändern.
  <br>
  In den trockenen Wüstengebieten in Nordchile wird es trotz der hohen Tagestemperaturen nachts empfindlich kalt (z. B. bei Ausflügen zum Hochplateau El Tatio bei San Pedro de Atacama).</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Unternehmen Sie Wanderungen und Bergtouren nicht allein, sondern nur in Begleitung anerkannter örtlicher Führer.</li>
  <li>Achten Sie auf eine gute Ausstattung und eine ausreichende Reiseversicherung, die eine Bergrettung per Helikopter und medizinische Evakuierung mit abdeckt.</li>
  <li>Informieren Sie sich vor Touren genau, auch über die Wetterlage.</li>
  <li>Hinterlassen Sie Informationen über die geplante Route und Ankunftszeiten auch bei Veranstaltern oder Angehörigen.</li>
  <li>Beachten Sie unbedingt Anweisungen und Beschränkungen der örtlichen Behörden und Nationalparkverwaltungen.</li>
  <li>Achten Sie wegen der drohenden Höhenkrankheit auf eine langsame Akklimatisation, z. B. durch Übernachtung in dem auf 3.400 m Höhe gelegenen Ort Putre.</li>
  <li>Benutzen Sie nur bewachte Campingplätze.</li>
  <li>Achten Sie vor allem, aber nicht ausschließlich, in Wüstengebieten auf das Mitführen von ausreichend Wasser und warmer Kleidung.</li>
 </ul>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Drogenkonsum und Drogenhandel werden auch bei kleinen Mengen mit hohen Haftstrafen geahndet.</span></p>
 <p><span>In Nationalparks ist offenes Feuer (z.B. auch zum Rauchen oder Grillen) aufgrund der hohen Waldbrandgefahr in der Regel verboten. Bei Verstößen drohen Haft- bzw. hohe Geldstrafen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets die jeweiligen Hinweisschilder und informieren Sie sich auf der&nbsp;</span><a href="http://www.conaf.cl/"><span>Webseite der nationalen Forstbehörde (CONAF).</span></a></li>
  <li><span>Nehmen Sie keine (verpackten) Gegenstände oder Gepäckstücke für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts mit;&nbsp;lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt.</span></li>
  <li><span>Bestehen Sie auf die sofortige Unterrichtung der deutschen Botschaft, falls Sie - insbesondere bei Unfällen mit Personenschaden – verhaftet werden sollten.</span></li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p><span>Landeswährung ist der Chilenische Peso (CLP). Kreditkarten können grundsätzlich verwendet werden; Einschränkungen für deren Benutzung sind lediglich in kleineren Orten gegeben. Bargeld kann mit Kreditkarte oder Debitkarte (Girocard) an den meisten Geldautomaten abgehoben werden. Daneben kann nahezu flächendeckend bargeldlos bezahlt werden, außer in Regionen mit Funklöchern. Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten daher ausreichend Reisemittel eingeplant werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Geldautomaten sollten aus Sicherheitsgründen nur während der Geschäftszeiten benutzt werden. Es wird empfohlen, grundsätzlich keine größeren Bargeldmengen bei sich zu tragen.</li>
  <li>Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten daher ausreichend Reisemittel eingeplant werden.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja, auch wenn die offizielle Anerkennung aussteht</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei der Einreise wird eine kostenlose „Tarjeta Única Migratoria“ als Einreisebeleg ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt und das verpflichtende Ausreisedatum nennt. Reisende sollten diesen Einreisebeleg gut aufheben, da er bei Ausreise wieder abgegeben werden muss.</span></p>
 <p><span>B</span>ei Verlust oder Diebstahl ist vor Ausreise von der „Policía de Investigaciones (PDI)“ am Flughafen Santiago, Tel. +56 2 26901781, bei jeder PDI-Dienststelle in anderen Regionen oder über die Webseite der PDI <a href="https://www.pdichile.cl/tr%C3%A1mites-online/duplicado-de-tarjeta-de-turismo">online</a> ein Ersatzbeleg zu beantragen.</p>
 <h4><em>Längerfristiger Aufenthalt</em></h4>
 <p><span>Bei einem beabsichtigten Aufenthalt von mehr als 90 Tagen muss ein Visum vor der Einreise online über die Plattform des </span><a href="https://serviciomigraciones.cl/"><span>Servicio Nacional de Migraciones</span></a><span> (</span><a href="https://serviciomigraciones.cl/"><span>SERMIG)</span></a><span> beantragt werden. Die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen sind am Visumsverfahren nicht beteiligt.</span></p>
 <h3>Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui</h3>
 <p>Für Reisen auf die als Sondergebiet erklärte Osterinsel/Rapa Nui ist vorab ein <a href="https://ingresorapanui.interior.gob.cl/">Einreiseformular</a> auszufüllen. Der maximale Aufenthalt von Touristen oder Gästen darf 30 Tage nicht überschreiten.</p>
 <p>Die von der chilenischen Regierung veröffentlichten Einreisebestimmungen finden Sie <a href="https://www.gob.cl/rapanuiprotegida/en/">hier.</a></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Für Reisen mit minderjährigen Kindern gelten in Chile besonders strikte Vorschriften. Auch wenn diese grundsätzlich nur für in Chile lebende Kinder gelten, kommt es regelmäßig auch zu erheblichen Problemen für Reisende aus Deutschland, insbesondere, wenn die Kinder die doppelte Staatsangehörigkeit besitzen oder anderweitig eng mit Chile verbunden sind.</p>
 <p>Bei Ein- und Ausreisen ist für allein oder nur mit einem Elternteil reisende minderjährige Kinder eine von einem deutschen oder chilenischen Notar oder einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Zur Erteilung der Reisegenehmigung muss neben den gültigen Ausweisdokumenten von Eltern und Kind auch die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Die Beglaubigung durch einen deutschen Notar muss zusätzlich mit der Apostille versehen werden.
  <br>
  Die von einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung muss nach Einreise und vor Ausreise aus Chile zusätzlich vom chilenischen Außenministerium überbeglaubigt werden. Nähere Informationen erteilt die <a href="http://www.echile.de/index.php/de/service/notarielle-angelegenheiten/reiseerlaubnis">Botschaft der Republik Chile in Berlin.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Reisende, die Bargeld oder Wertpapiere im Wert von mehr als 10.000 USD mitführen, müssen dies dem Zoll bei Einreise aktiv anzeigen.</p>
 <p>Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf der Reisenden während der Fahrt und des Aufenthalts bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden.</p>
 <p>Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren), Pflanzen sowie Waffen, Drogen und pornographisches Material. Verstöße (z.B. auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet. Grundsätzlich sollten alle mitgeführten Lebensmittel, auch wenn diese noch original verpackt sind (wie z.B. Nüsse), auf der bei Einreise abzugebenden eidesstattlichen Versicherung angegeben werden. Diese kann auch <a href="https://dj.sag.gob.cl/declaracion-jurada">digital</a> erfolgen und ist kostenlos.</p>
 <p>Detaillierte Einfuhrbestimmungen bietet der zuständige <a href="http://www.sag.gob.cl/">Servicio Agrícola y Ganadero.</a></p>
 <p>Für im persönlichen Gepäck mitgeführte (grundsätzlich anmeldepflichtige) Neuwaren gilt im Allgemeinen als obere Wertgrenze 500 USD. Darüber hinaus muss eine Zollerklärung abgegeben und ggf. Zoll bezahlt werden.</p>
 <p>Für Ausländer, die mit einem von einer chilenischen Auslandsvertretung ausgestellten Visum nach Chile einreisen, gelten besondere Zollerleichterungen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Grundsätzlich ist für Reisen nach Chile mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) der EU-Heimtierausweis einschließlich des Impfnachweises des Tieres gegen Tollwut für die vorübergehende Einfuhr nach Chile geeignet und ausreichend.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
  <br>
  Weiterreichende Informationen erteilen der <a href="http://www.sag.gob.cl/">chilenische Servicio Agrícola y Ganadero (SAG)</a> sowie die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p><strong>Pflichtimpfungen:&nbsp;</strong></p>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;</p>
 <p><strong>Reiseimpfungen:</strong></p>
 <p>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber (nur Osterinseln) und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</p>
 <p><strong>Standardimpfungen:</strong></p>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Chile ist in großen Städten mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Auf dem Lande sind die medizinischen Möglichkeiten jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Auf den Osterinseln besteht ein Risiko für <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a> Im extremen Norden Chiles ist ein Risiko für Denguefieber nicht vollkommen auszuschließen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Durch Milben übertragenes <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rickettsiosen-2628986" target="_blank" rel="noopener">Fleckfieber</a> (Scrub-Typhus, Buschtyphus) ist aus der Region Los Lagos (insbesondere Insel Chiloé) bekannt. 6 – 21 Tagen nach Milbenkontakt kann Fieber, starkes Krankheitsgefühl und Kopfschmerzen, ein Hautausschlag, Muskelschmerzen und eine Läsion an der Bissstelle auftreten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Milben und suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p><span>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener"><span>(</span>Virushepatitis A und E<span>)</span></a><span> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p>Selten treten <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hantavirus-infektionen-2562872" target="_blank" rel="noopener">Hantavirus-Infektionen</a><span> und&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598">Leptospirose</a><span> durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren auf.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <p>Chile ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für Reisende in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und dem Abrutschen ganzer Berghänge kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.</li>
  <li>Beachten Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hoehenkrankheit-2519606"><span>Informationen zur Höhenkrankheit.</span></a></li>
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <h5><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></h5>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/chile-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 14:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 15:09:06 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/chilesicherheit-201230</guid></item><item><title>Jemen: Reise- und Sicherheitshinweise (Reisewarnung)</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/jemensicherheit-202260</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage in der Region</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><strong>Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt.</strong>
  <br>
  <strong>Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p>
 <h3>Sicherheitslage in der Region</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen" target="_blank" rel="noopener">Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer</a></p>
 <p>Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko der Ausweitung der Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Jemen. Zudem besteht eine erhöhte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.<span>&nbsp;</span></p>
 <p>Die Wiederaufnahme von Angriffen auf Schiffe, die unter saudi-arabischer Flagge im Roten Meer unterwegs waren, und die Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien durch die Huthis sowie die Gegenmaßnahmen Saudi-Arabiens haben die Sicherheitslage in den von den Huthis kontrollierten Gebieten weiter verschlechtert.&nbsp;</p>
 <p>Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Dies würde Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte nach sich ziehen und könnte die Sicherheitslage im Jemen, in der Meerenge Bab al-Mandab sowie im Roten Meer verschlechtern. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich.
  <br>
  Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende&nbsp;</strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen"><strong>Reisewarnung.</strong></a></li>
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.</span></li>
  <li>Befolgen Sie besonders im Fall einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden&nbsp;und Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Meiden Sie militärische Liegenschaften möglichst weiträumig.</li>
  <li><span>Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen&nbsp;äußerst aufmerksam. </span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</span></li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</li>
  <li><span>Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern. Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.</span></li>
  <li><span>Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim </span><a href="https://mscio.eu"><span>Maritime Security Center.</span></a></li>
  <li><span>Beachten Sie die Hinweise des Bundesministeriums des Innern auf der Seite der Bundespolizei zu&nbsp;</span><a href="https://bundespolizei.de/sicher-auf-reisen/mit-schiff-und-boot/informationen-der-sicherheitsbehoerden"><span>Gefahrenstufen im internationalen Schiffsverkehr.</span></a><span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit - Reisewarnung</h2>
 <p><strong>Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt.&nbsp;</strong>
  <br>
  <strong>Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen" target="_blank" rel="noopener">Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer</a></p>
 <p>Siehe<em> Aktuelles</em></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>In Jemen kommt es immer wieder zu terroristischen Anschlägen durch regionale Ableger der Terrornetzwerke Al-Qaida und des sogenannten Islamischen Staates. Wiederholt wurde im Internet auch mit Entführungen nicht-muslimischer Ausländer in Jemen und auf der gesamten Arabischen Halbinsel gedroht. Westliche Ausländer – darunter nicht zuletzt deutsche Staatsangehörige – sind besonders gefährdet. Weite Teile des Landes stehen nicht unter der Kontrolle der Regierung.
  <br>
  Regelmäßig kommt es zu terroristischen Anschlägen auf Sicherheitskräfte sowie zu Sabotageakten an Infrastruktureinrichtungen.</p>
 <p>Entführungen sind in der Vergangenheit mehrfach vorgekommen und können sich im ganzen Lande ereignen. Auch Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel hat wiederholt zu Entführungen aufgerufen; es liegen Hinweise auf konkrete Planungen für Entführungen westlicher Ausländer durch das Terrornetzwerk vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Wenn Sie trotz Reisewarnung für beruflich unvermeidbare Aufenthalte nach Jemen reisen müssen, seien Sie sich der erheblichen Gefährdung bewusst und vergewissern Sie sich eines sorgfältig und professionell ausgearbeiteten Sicherheitskonzepts und auf eine in Jemen gültige Reise- und Krankenversicherung achten.</li>
  <li>Treffen Sie mit Ihren Angehörigen umfassende Vorkehrungen für den Fall, dass Sie z.B. wegen eines Anschlags, einer Entführung oder eines Unfalls nicht wie geplant aus Jemen&nbsp;zurückkehren können. Sie sollten beispielsweise Vollmachten für private und berufliche Erledigungen hinterlassen, ein Testament verfassen und Sorgerechtsfragen klären, falls Sie Kinder haben.</li>
  <li>Bewegungen in der Dunkelheit sollten unbedingt vermieden werden.</li>
  <li>Beachten Sie auch den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Die Lage in Jemen bleibt trotz einer im April 2022 vereinbarten Waffenruhe im ganzen Land weiterhin äußerst volatil und kann sich jederzeit auch kurzfristig verschlechtern. <span>Der Konflikt zwischen Huthi-Rebellen und der Regierung dauert an. Die Spannungen sowohl zwischen Nord- und Südjemen als auch zwischen den unterschiedlichen Fraktionen innerhalb des Südens tragen zur zunehmenden Fragmentierung und Instabilität des Landes bei.</span></p>
 <p><span>Nachdem die Separatisten des Südlichen Übergangsrats (STC) im Dezember 2025 zwei Provinzen im Südosten des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten, wurden sie durch die saudi-arabische Militärkoalition gemeinsam mit der jemenitischen Regierung zurückgedrängt. Die südlichen Landesteile stehen nun wieder unter der Kontrolle der international angekannten Regierung.&nbsp;</span></p>
 <p>Die Gewährleistung der Sicherheit durch staatliche Behörden ist nicht gegeben.</p>
 <p><span>Es kommt regelmäßig zu Versorgungsengpässen und Massendemonstrationen, zum Teil verbunden mit gewaltsamen Ausschreitungen.</span></p>
 <h3>Minengefahr</h3>
 <p>Bei Reisen innerhalb des Landes und Fahrten abseits befestigter Straßen bestehen erhebliche Gefahren durch nicht eindeutig lokalisierte Minenfelder. Es verblieben Minen insbesondere entlang der Hauptstraße von Aden nach Sanaa bis Al-Anad, entlang der Küstenstraßen östlich von Aden sowie westlich von Mukalla und um die Hafenstadt Bir Ali. Neue Minenfelder soll es insbesondere in den neuralgischen Konfliktgebieten mit Kampfhandlungen am Boden geben.</p>
 <h3><strong>Piraterie</strong></h3>
 <p>Vor den Küsten besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Arabischen Meer gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Aufgrund der militärischen Bedeutung der Inseln im Roten Meer sind diese zum Großteil militärisches Sperrgebiet. Wegen Fischereirechten im Roten Meer treten regelmäßig Konflikte mit Eritrea auf. In den Gebieten Bab al-Mandab und Golf von Aden werden zunehmend Piraterievorfälle sowie Probleme wegen der Schleusung von Flüchtlingen von Somalia nach Jemen gemeldet.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.</li>
  <li>Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen mit Hinblick auf die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Teilen des Landes ab.</li>
  <li>Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim <a href="https://mscio.eu">Maritime Security Center</a> vornehmen.</li>
  <li>Bitte beachten Sie auch die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/somaliasicherheit-203132" target="_blank" rel="noopener">Reisewarnung Somalia</a> und die Gewässer um das „Horn von Afrika“.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalität ist hoch. Waffen sind im Land durch den Konflikt weit verbreitet und so auch schwere Waffen im Besitz von Kriminellen.
  <br>
  Es besteht landesweit eine sehr hohe Gefahr, zum Opfer von bewaffneten Raubüberfällen, Entführungen und Autodiebstählen zu werden, insbesondere mit hochwertigen Fahrzeugen und Geländewagen.</p>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Jemen liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und auch Vulkanausbrüchen (Jabal al-Tair, im Roten Meer) kommen kann.</p>
 <p>Das Bergland mit der Hauptstadt Sanaa hat ein gemäßigtes Klima, die Küstenebene am Roten Meer sowie südliche und östliche Provinzen ein feuchtheißes Tropenklima. Im Norden und Nordosten herrscht ein arides Wüstenklima.</p>
 <p>Vereinzelt ist mit Tropenstürmen (insbesondere an den Küsten) und intensiven Regenfällen vor allem in der Zeit von Juni bis September zu rechnen, die in den Bergen zu gefährlichen Sturzbächen und Überschwemmungen führen können.</p>
 <p>Im Sommer kommt es zu Sand- und Staubstürmen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums.</a></li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a> bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html"></a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Zuständige Auslandsvertretung</h3>
 <p>Die <a href="https://sanaa.diplo.de/">deutsche Botschaft in Sanaa</a> ist geschlossen und kann im Notfall keine konsularische Hilfe vor Ort leisten.&nbsp;</p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Die Infrastruktur im Land hat unter den Kriegswirren erheblich gelitten. Sehr schlechte Straßenverhältnisse, Minengefahren und Tiere stellen neben der allgemeinen Lage zusätzliche große Gefahren im Straßenverkehr dar.
  <br>
  Es gibt eine Vielzahl militärischer Kontrollposten der Sicherheitsbehörden und bewaffneter Milizen, die umfassende und häufig willkürliche Kontrollen durchführen. Überlandstraßen und Autobahnen wie auch Grenzübergänge sind zeitweise gesperrt.
  <br>
  Reisen im Land ist durch Kampfhandlungen vielerorts weiterhin sehr gefährlich, hinzu kommen eine fehlende Disziplin, schlechte bzw. unbefestigte Straßen und mangelnde Sicherheitsstandards von Fahrzeugen, die zu einer hohen Unfallrate führen.</p>
 <p><span>Flüge kommerzieller Fluggesellschaften werden häufig kurzfristig annulliert oder umgeleitet. Das gilt sowohl für internationale Flüge in und aus Jemen als auch für Inlandsflüge und kann dazu führen, dass eine Ausreise (wie z.B. im Januar 2026 von der Insel Sokotra) tagelang nicht möglich ist.</span></p>
 <p>Überlandreisen sollten – wenn unbedingt erforderlich – allenfalls nur im Konvoi mit Allradfahrzeugen, erfahrenen ortskundigen Führern und einem tragfähigen Sicherheitskonzept erfolgen.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise/Ramadan</h3>
 <p>Es besteht Fotografierverbot für militärische Einrichtungen (wie z. B. Kasernen, Flugplätze, Panzerstellungen usw), Regierungsgebäude wie z.B. Präsidentenpalast, Verteidigungs­ministerium, Gebäude der politischen Sicherheit usw., militärisches Personal und Waffen und für Wohnhäuser hochrangiger Persönlichkeiten. Bevor man Frauen fotografiert, sollte unbedingt um Erlaubnis gebeten werden.</p>
 <p>Der islamische Glaube ist Teil der jemenitischen Kultur und Gesetze. Dies sollte bei der Kleidung und dem Verhalten berücksichtigt und religiösen und sozialen Traditionen mit Respekt begegnet werden.
  <br>
  Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit sind auch Nichtmuslimen untersagt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind nach islamischem Recht verboten und können mit dem Tod bestraft werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie auch die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Die Einfuhr jeglicher Art von Drogen wird mit Gefängnisstrafe geahndet. Der öffentliche Konsum von Alkohol ist strafbar.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Yemen-Rial (YER).</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Nein</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Jemen ein Visum, das in Deutschland bei der <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Laender/DeutscheAVen/Jemen/DeutscheVertretungen_node.html">Botschaft der Republik Jemen in Berlin</a> beantragt werden muss.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p><span>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener"><span>Einverständniserklärung für Minderjährige.</span></a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Antiquitäten dürfen nur mit besonderer Erlaubnis der General Authority for Antiquities aus Jemen ausgeführt werden.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Jemen ist kein Gelbfiebergebiet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über&nbsp;vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis.</a> Die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus bei Ausreise aus Jemen ist derzeit nicht bekannt. Falls Sie kürzer als&nbsp;vier Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen. Liegt die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurück, sollten Sie eine Auffrischimpfung durchführen lassen.</li>
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfkalender/Impfkalender_node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Denguefieber, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Hepatitis B, Tollwut, Typhus und ggf. Cholera empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p>Dengueviren werden landesweit durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p>Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive <em>Anopheles</em>-Mücken übertragen<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.</li>
 </ul>
 <p>Im gesamten Land besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, inkl. der Hauptstadt Sanaa und auf der Insel Sokotra. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) und Mischinfektionen beträgt 98%, 2% sind Malaria-tertiana-Fälle (P. vivax). Eine Karte der Risikogebiete stellt die <a href="file://home/user/1307264%23/transfer/Landertabelle%202025%20(1).pdf"><span>DTG</span></a> zur Verfügung. Die Malariasituation und Gesundheitsversorgung sind aufgrund anhaltender politischer Instabilität unsicher.</p>
 <p>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).</li>
  <li>Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).</li>
  <li>Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.</li>
  <li>Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Die Prävalenz von HIV in der Bevölkerung ist sehr gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch grundsätzlich ein HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera ist endemisch im Jemen. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen. Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>MERS (Middle East Respiratory Syndrome)</h3>
 <p>Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.</li>
 </ul>
 <h3><strong>Schistosomiasis (Bilharziose)</strong></h3>
 <p>Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land konsequent ab.</li>
 </ul>
 <h3><strong>Weitere Infektionskrankheiten</strong></h3>
 <p>Insbesondere einige weitere durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind aber bei Reisenden insgesamt selten (Leishmaniasis, Phlebotomus-Fieber, Filariasis<em>, </em><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber).</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie auf adäquaten Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).</li>
 </ul>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend, eine Notfallversorgung mit funktionierender Rettungskette meist nicht existent. Auch in Sanaa entspricht die medizinische Versorgung nicht europäischem Standard. Es muss daher mit maximalen Einschränkungen der medizinischen Versorgung in und außerhalb der Hauptstadt Sanaa gerechnet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://diplo.de/-/2519600"><span><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></span></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/jemen-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 17:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 17:02:29 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/jemensicherheit-202260</guid></item><item><title>Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/tuerkeisicherheit-201962</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Busch- und Waldbrände; Sicherheitslage in der Region</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3>Waldbrände</h3>
 <p>Die Waldbrandgefahr ist in großen Teilen der Türkei aufgrund der hohen Temperaturen und des wenigen Niederschlags zurzeit sehr hoch. Durch wechselnde Windrichtungen können Brände sich schnell ausbreiten; bereits gelöschte Feuer können neu entfacht werden. Es kann jederzeit kurzfristig zu Straßensperren, weiteren Beeinträchtigungen der Infrastruktur (einschließlich der Sperrung touristischer Sehenswürdigkeiten) sowie Evakuierungen kommen, auch in Tourismusgebieten.&nbsp;</p>
 <p>Derzeit sind vor allem die Küstenregionen Mugla, Aydin und Antalya, die Regionen Balikesir und Kütahya im Landesinneren sowie die Städte Canakkale und Yalova betroffen. Die Brände werden aus der Luft und am Boden von Einsatzkräften bekämpft.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Rettungs- und Sicherheitskräfte sowie lokaler Behörden und beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen.</li>
  <li>Informieren Sie sich über lokale Medien, Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter/-veranstalter und bei den zuständigen Stellen<span>&nbsp;</span>über die Lageentwicklung.</li>
  <li>Führen Sie Ihr Mobiltelefon immer bei sich und laden Sie es immer vollständig auf. Nehmen Sie im Zweifel eine Powerbank mit, damit Ihr Telefon möglichst lange in Betrieb bleiben kann. &nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Sicherheitslage in der Region</h3>
 <p>Die Sicherheitslage in den Ländern um den Persischen Golf ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region aufgrund von Sicherheitsbedenken erneut eingestellt oder eingeschränkt.&nbsp;</p>
 <p>Sicherheitsrelevante Auswirkungen auch auf Länder, die nicht unmittelbar am Konflikt beteiligt sind, wie beispielsweise die Türkei, können im Fall einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten nicht ausgeschlossen werden. Zudem besteht weiterhin das Risiko von Einschränkungen für den Flugverkehr, inklusive der Stornierung von Flügen und anhaltender Sperrung von Lufträumen.&nbsp;</p>
 <p>In allen Teilen der Türkei muss zudem grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie die Hinweise im Abschnitt Sicherheit/Terrorismus sowie den</span> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener"><strong>weltweiten Sicherheitshinweis.</strong></a></li>
  <li>Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte. Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen, insbesondere rund um US-amerikanische, jüdische und israelische sowie generell alle militärischen Einrichtungen, äußerst aufmerksam.</li>
  <li>Meiden Sie größere Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen sowie den Aufenthalt in der Nähe von Regierungs- und Militäreinrichtungen.</li>
  <li>Meiden Sie abgelegene Gegenden und wenig befahrene Landstraßen.</li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</li>
  <li><span>Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich auf die </span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Demonstrationen</em></h3>
 <p>Seit mehreren Monaten kommt es in größeren Städten vermehrt zu Demonstrationen, in deren Verlauf in Istanbul wichtige Metrostationen im Stadtzentrum gesperrt wurden.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich in den Medien zur jeweils aktuellen Lage, etwaigen Versammlungsverboten und möglichen Einschränkungen.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen und seien Sie in deren Umfeld äußerst vorsichtig, siehe auch </span><em><span>Rechtliche Besonderheiten.</span></em><span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Festnahmen und Einreiseverweigerungen</em></h3>
 <p><span>Es gibt weiterhin Fälle, in denen deutsche Staatsangehörige willkürlich festgenommen, mit einer Ausreisesperre belegt oder an der Einreise in die Türkei gehindert werden. Auch Personen, die in der Vergangenheit ohne Probleme ein- und ausreisen konnten, können bei einem erneuten Aufenthalt aufgrund zeitlich weit zurückliegender oder neuer Tatvorwürfe festgenommen werden. Den Strafverfolgungsmaßnahmen&nbsp;</span>liegt in vielen Fällen der Verdacht der Propaganda für, die Unterstützung von oder die Mitgliedschaft in einer in der Türkei als terroristisch eingestuften Organisation zugrunde, z. B. der PKK oder „Gülen-Bewegung“, siehe <em>Rechtliche Besonderheiten</em>.&nbsp;</p>
 <p><span>Die türkischen Strafverfolgungsbehörden führen offenbar umfangreiche Listen von Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die auch ohne hinreichende Vorermittlungen zum Ziel von Strafverfolgungsmaßnahmen werden können.</span></p>
 <p>Aufgrund des weit gefassten Terrorismusbegriffs in der Türkei, der aus Sicht des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte rechtsstaatswidrig ist, können z. B. bloße Äußerungen, das Teilen, Kommentieren oder „Liken“ von Beiträgen in sozialen Medien, die in Deutschland vom Grundrecht der freien Meinungsäußerung gedeckt sind, für eine Strafverfolgung ausreichen. Gemäß dem türkischen „Anti-Desinformationsgesetz“ kann die Verbreitung von Aussagen, die von Strafverfolgungsbehörden als unwahr und als Gefährdung für die Sicherheit des Landes, die öffentliche Ordnung oder die Gesundheit der Bevölkerung eingestuft werden, ebenfalls zu Strafverfolgung führen. Auch die Teilnahme an Demonstrationen in Deutschland, die Unterzeichnung von <span>Petitionen an die Bundesregierung (z.B. Petition „Initiative für ein unabhängiges Kurdistan“ von 2014)&nbsp;</span>oder die Mitgliedschaft in einem in Deutschland legal eingetragenen Verein mit Bezug zu kurdischen Anliegen kann Anlass für Festnahmen, Ausreisesperren oder Einreiseverweigerungen sein, auch wenn die entsprechenden Betätigungen teils jahrelang zurückliegen.<span>&nbsp;</span></p>
 <p>Festnahmen, Strafverfolgungen oder Ausreisesperren sind auch im Zusammenhang mit regierungskritischen Stellungnahmen in den sozialen Medien zu beobachten, vermehrt auch aufgrund von Vorwürfen der Präsidentenbeleidigung oder terroristischer Aktivitäten.<span>&nbsp;</span>Hierfür wurden bereits mehrjährige Haftstrafen verhängt. Auch Ausreisesperren können für Personen mit Lebensmittelpunkt in Deutschland existenzbedrohende Konsequenzen haben.</p>
 <p>Diese Maßnahmen treffen insbesondere (aber nicht ausschließlich) deutsche Staatsangehörige mit privaten und persönlichen Bindungen in die Türkei sowie Personen, die neben der deutschen auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen<span>. Allerdings können auch ausschließlich deutsche Staatsangehörige betroffen sein.</span></p>
 <p><span>Auch Journalisten wurde die Akkreditierung ohne Angabe von Gründen verweigert.&nbsp;</span>Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, können in der Türkei zu berufsbeschränkenden Maßnahmen und Strafverfahren führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich von politischen Veranstaltungen, Kundgebungen und grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen fern.</li>
  <li><span>Seien Sie sich bewusst, dass in Deutschland getätigte Meinungsäußerungen und Handlungen in der Türkei als regierungskritisch wahrgenommen werden könnten und dort deshalb zu strafrechtlichen Konsequenzen führen können. Gleiches gilt für regierungskritische Äußerungen in den sozialen Medien sowie das bloße Teilen oder Liken eines fremden Beitrags. Auch nichtöffentliche Kommentare können durch anonyme Denunziation an türkische Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie, dass auch die konsularische Unterstützung durch die zuständige deutsche Auslandsvertretung Sie nicht vor strafrechtlicher Verfolgung schützen kann.</span></li>
  <li>Beachten Sie die Hinweise unter <em>Innenpolitische Lage</em> und <em>Rechtliche Besonderheiten</em>.</li>
  <li>Beachten Sie auch, insbesondere zu Einreiseverweigerungen, die Hinweise unter <em>Einreise und Zoll</em> zu Einreisekontrolle und Zurückweisungen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>In allen Teilen der Türkei muss grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden, insbesondere in den großen Metropolen.</p>
 <p>Die Sicherheitsvorkehrungen befinden sich landesweit auf hohem Niveau, vor allem in großen Städten ist eine erhöhte Präsenz von Polizei und Sicherheitskräften sichtbar. Seit 2015 kam es wiederholt zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auch gegen nicht-militärische Ziele. Auch in den <span>Innenstädten von Istanbul und Ankara gab es bereits Anschläge mit hohen Opferzahlen, wie&nbsp;</span>2022 bei einem Sprengstoffanschlag auf der Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal und <span>2023 bei einem Bombenanschlag auf das Innenministerium der Türkei in der Nähe des Parlaments in Ankara.&nbsp;</span>Im Januar 2024 kam es durch zwei Täter zu einem bewaffneten Angriff auf die katholische Kirche Sankt Marien in Sariyer-Istanbul, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. <span>Am 7. April 2026 kam es zu einem bewaffneten Angriff in der Nähe des israelischen Generalkonsulats in Istanbul.</span></p>
 <p><span>Die</span> als terroristische Vereinigung gelistete „Kurdische Arbeiterpartei“ (PKK) sowie ihre Splittergruppe „Freiheitsfalken Kurdistans“ verüben seit 2015 vor allem im <span>Südosten der Türkei, aber auch in anderen Landesteilen&nbsp;</span>immer wieder Anschläge. Weitere Entwicklungen im Rahmen des Ende 2024 angestoßenen Lösungsprozesses (auch „Friedens-Prozess“ oder „Prozess für eine Terror-freie Türkei“) zur Kurdenfrage bleiben abzuwarten. &nbsp;</p>
 <h4><em>Südosten und Osten/Grenzgebiete zu Syrien und Irak</em></h4>
 <p><span>Im unmittelbaren Grenzgebiet der Türkei zu Syrien (Provinzen Şanlıurfa und Mardin) und zu Irak bestehen Gefahren durch angrenzende Auseinandersetzungen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span><strong>Beachten Sie die Reisewarnungen für&nbsp;</strong></span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/syrien-node/syriensicherheit-204278"><span><strong>Syrien,</strong></span></a><span><strong> </strong></span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/iran-node/iransicherheit-202396"><span><strong>Iran</strong></span></a><span><strong> </strong></span><strong>und</strong>&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/irak-node/iraksicherheit-202738"><span><strong>Irak.</strong></span></a></li>
  <li><span>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei unvorhergesehenen Ereignissen aufmerksam.</span></li>
  <li>Vermeiden Sie alle nicht zwingend erforderlichen Reisen in die o.g. Grenzgebiete.</li>
  <li>Halten Sie sich zur Sicherheitslage laufend informiert.</li>
  <li><span>Meiden Sie größere Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen sowie den Aufenthalt in der Nähe von Regierungs- und Militäreinrichtungen.</span></li>
  <li>Meiden Sie abgelegene Gegenden und wenig befahrene Landstraßen.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Es ist weiterhin von einem erhöhten Risiko der Festnahme oder der Verhängung einer Ausreisesperre auszugehen, siehe hierzu die Hinweise unter <em>Aktuelles </em>und <em>Reiseinfos: Rechtliche Besonderheiten</em>.</p>
 <p><span>Aufgrund des andauernden Konflikts in Israel und den Palästinensischen Gebieten kann es in der Türkei zu spontanen, pro-palästinensischen Protestkundgebungen und gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Auch anderweitige&nbsp;Proteste und Demonstrationen mit vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Wie auch in anderen Großstädten ist in Istanbul Vorsicht vor Taschendieben angezeigt. Dabei werden die Opfer vielfach von bettelnden Kindern abgelenkt.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Vor allem im Stadtteil Beyoğlu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen unter einem Vorwand in eine Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der extrem überhöhten Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten abzuheben.</span>
  <br>
  <span>Auch kommt es immer wieder zu Passdiebstählen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Ausländer, insbesondere allein oder in kleinen Gruppen reisende Frauen, sind vereinzelt von gewaltsamen, auch sexuellen Übergriffen betroffen. Auch Minderjährige sind Ziel sexueller Übergriffe geworden, z.B. auf dem Weg zu den Toiletten in Lokalen.</span></p>
 <p><span>Deutsche Urlauber wurden in der Vergangenheit nach ihrer Rückkehr Opfer von Betrugsfällen. So werden Urlauber unter einem erfundenen Vorwand (z.B. Lotteriegewinn, Steuernachzahlung, drohende Vermögensnachteile) telefonisch zu einer Geldüberweisung per internationalem Zahlungsdienstleister in die Türkei veranlasst. Alternativ werden Urlauber (meist per E-Mail) aufgefordert, umgehend eine Zahlung für angebliche Transitgebühren des türkischen Zolls für Paketsendungen zu leisten, da sonst angeblich kein Versand erfolgen kann. Derartige Gebühren werden in der Türkei nicht erhoben.</span></p>
 <p><span>Vor allem im Großraum Istanbul sind vermehrt Fälschungen ausländischer Banknoten aufgetaucht. Teilweise wurden auch gefälschte 50- und 100-USD-Noten in Geldautomaten entdeckt, die eine ungewöhnlich große Nähe zum Original aufweisen.</span>&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie besonders bei einem Aufenthalt an einsamen Orten und gemeinsamen Unternehmungen mit wenig bekannten Personen vorsichtig.</li>
  <li>Lassen Sie sich stets von Vorsicht leiten und praktizieren Sie immer situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten. Dies trifft insbesondere auf alleinreisende Frauen vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe zu.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit&nbsp;Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li><span>Kaufen Sie Alkohol nur in lizenzierten Fachgeschäften. Achten Sie auf ungeöffnete Originalverpackungen und offizielle Lizenzierung (Steuerbanderole); schlechte Druckqualität (auf der Banderole) bzw. falsche Schreibweisen können auf Fälschungen hindeuten. Meiden Sie selbstgebrannten bzw. gepanschten Alkohol (Gefahr der Methanolvergiftung, siehe auch </span><em><span>Gesundheit - Aktuelles</span></em><span>). &nbsp;</span></li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Zahlungsaufforderungen, Gewinnmitteilungen, Einladungen und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter oder Anrufen angeblicher Polizei – und Justizbeamten skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Ein großer Teil der Türkei, unter anderem auch Großstädte wie Istanbul, liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, sodass es zu vielen kleineren, aber auch schwereren Erdbeben kommt. Mit Erdrutschen, erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und lange andauernden Nachbeben ist ggf. zu rechnen.</span></p>
 <p>2023 ereigneten sich in der Südosttürkei zwei schwere Erdbeben. Besonders betroffen waren die Provinzen Adana, Adiyaman, Diyarbakir, Elazığ, Gaziantep, Hatay, Kahramanmaraş, Kilis, Malatya, Osmaniye und Şanliurfa. Es gab zehntausende Tote und Verletzte. Viele Gebäude wurden zerstört oder schwer beschädigt. Auch das Beben im April 2025 im Marmara-Meer südwestlich von Istanbul hatte zahlreiche Verletzte zur Folge.</p>
 <p>Das Klima ist an der Süd- und Westküste mediterran und im anatolischen Hochland kontinental.
  <br>
  Vor allem in den Sommermonaten kann es in der Türkei aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Busch- und Waldbränden kommen.
  <br>
  Starkregenfälle können Überflutungen und Erdrutsche verursachen.&nbsp;Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss in diesen Fällen gerechnet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die Medien, Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter über von Bränden und Überflutungen betroffene Gebiete und meiden Sie diese.</li>
  <li><span>Beachten Sie die Hinweise des türkischen&nbsp;</span><a href="https://en.afad.gov.tr/"><span>Präsidiums für Katastrophenschutz und Notfallmanagement (AFAD)</span></a><span>.</span></li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li>Weitere Informationen bieten <a href="http://www.tuerkei.diplo.de">die Deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei.</a></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Die Türkei verfügt über gute Straßenverbindungen, ein dichtes Inlandsflugnetz und ein Schnellzugnetz zwischen einigen Großstädten.</p>
 <p>Der türkische Straßenverkehr ist insbesondere in den Städten meist sehr lebhaft und dicht. Die Regeln der Straßenverkehrsordnung werden oft nicht eingehalten. Auseinandersetzungen im Straßenverkehr können bei vermeintlichen oder tatsächlichen Verkehrsverstößen aggressive Reaktionen anderer Autofahrer hervorrufen.</p>
 <p>Die Promillegrenze beträgt 0,5;&nbsp;bei Fahrten mit Anhängern 0,0.
  <br>
  Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit, auch auf größeren Verbindungsstraßen, sind auch im Hinblick auf die fehlende Beleuchtung mit erhöhten Gefahren verbunden.. Unbewachte Parkplätze oder Campingplätze stellen ein Risiko für Reisende dar.</p>
 <p>Bei angebotenen Jeep-Safaris entspricht der technische Zustand von Fahrzeugen nicht immer den üblichen Sicherheitsstandards. &nbsp;Reiseveranstalter übernehmen häufig keine Gewähr. Ungeübte Fahrer sind mit derartigen Fahrzeugtypen und Fahren auf Offroad-Strecken oft überfordert.</p>
 <p>Bei einer Beteiligung an Verkehrsunfällen besteht unabhängig von der Schuld- oder Verursacherfrage ein hohes Risiko, dass türkische Gerichte eine Ausreisesperre bis zur endgültigen Klärung des Unfalls verhängen.</p>
 <p>Grundsätzlich bestimmt bei Taxifahrten das Taxameter den Preis. Bei längeren Fahrten ist Handeln durchaus üblich. Bei viel Gepäck wird z. T. ein Aufschlag verlangt. Besonders in Istanbul können Taxifahrten schnell und ungewollt zu kostspieligen Stadtrundfahrten werden. Die Hotels können im Zweifel eine sichere Informationsquelle für Preise sein.
  <br>
  In der Türkei gibt es nur an wenigen Orten eine behindertengerechte Infrastruktur. Dies gilt auch für öffentliche Einrichtungen. Der teilweise schlechte Zustand der Gehwege auch in Großstädten kann die Mobilität von gehbehinderten Menschen deutlich einschränken.</p>
 <p>In den letzten Jahren kam es zu Zwischenfällen (bis hin zu Todesfällen) im Zusammenhang mit unsachgemäß eingesetzten Reinigungs- oder Schädlingsbekämpfungsmitteln in Unterkünften (in Hotels wie auch in Mietwohnungen). Über Lüftungsanlagen/ Lüftungsschächte verbreiteten sich giftige Dämpfe auch über angrenzende Stockwerke.</p>
 <p><span>Ausflüge werden oft mit Werksbesichtigung und Kaufgelegenheiten angeboten. Diese Werbeveranstaltungen dauern häufig sehr lange. Auch wenn kein Kaufzwang besteht, üben Mitarbeiter von Unternehmen und Reiseleiter oft entsprechenden Druck auf Touristen aus.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Fahren Sie aufmerksam und defensiv im Straßenverkehr und lassen Sie sich nicht auf Auseinandersetzungen ein.</li>
  <li>Vermeiden Sie möglichst Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit außerorts.</li>
  <li>Übernachten Sie möglichst nur auf bewachten Park- oder Campingplätzen.</li>
  <li>Prüfen Sie bei Jeep-Safaris den technischen Zustand der Fahrzeuge. Fahren Sie selbst nur bei entsprechender Erfahrung.</li>
  <li>Besonders in Istanbul: Informieren Sie sich vor einer Taxifahrt über den ungefähren Fahrpreis. Bestehen Sie auf Einschaltung des Taxameters.</li>
  <li>Achten Sie auf einen gepflegten Gesamteindruck der Unterkunft; wenden Sie sich bei ungewöhnlichen Gerüchen oder (unklaren) gesundheitlichen Beschwerden unverzüglich an die Rezeption oder suchen Sie ärztliche Hilfe auf.</li>
  <li>Erkundigen Sie sich vor Antritt eines Ausflugs mit Kaufgelegenheit vorab über die Dauer und verwahren Sie sich gegen den Druck von „Verkäufern“. Beschweren Sie sich ggf. bei den Reiseveranstaltern.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird bei touristischen Aufenthalten anerkannt.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Die Türkei ist ein muslimisch geprägtes Land. Abseits der touristischen Badestrände empfiehlt es sich, das Verhalten und die Kleidung den lokalen Gepflogenheiten anzupassen. Während des Ramadan gibt es außerhalb der von Touristen frequentierten Gebiete Einschränkungen, und das Essen, Trinken und Rauchen werden tagsüber ggf. nicht geduldet.</p>
 <p>Das Fotografieren militärischer und anderer der Sicherheit dienender Einrichtungen sowie von Grenzanlagen und Angehörigen der Sicherheitskräfte ist nicht erlaubt. Auch an bestimmten Orten wie Friedhöfen, religiösen Stätten oder privaten Anwesen kann das Fotografieren zu negativen Reaktionen bei Bevölkerung und Sicherheitskräften führen.</p>
 <p>Die türkische Regulierungsbehörde für Tabakwaren und Alkoholika (<em>TAPDK</em>) macht auf die Gefahr durch den Verzehr gepanschten Alkohols aufmerksam und empfiehlt, beim Kauf von Alkohol auf die Originalverpackung und Lizenzierung (<em>TAPDK</em>-Logo auf dem Flaschendeckel, unbeschädigte, blau-türkisfarbene Banderole) zu achten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich bei Reisen im Land über Besonderheiten des Lebens in der Türkei und bereiten Sie sich entsprechend vor.</li>
  <li>Achten Sie insbesondere beim Besuch religiöser Stätten auf angemessene Kleidung.</li>
  <li>Seien Sie tagsüber außerhalb der Touristengebiete während des Ramadan zurückhaltend mit Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit.</li>
  <li>Seien Sie mit dem Fotografieren zurückhaltend, vergewissern Sie sich, ob Sie fotografieren dürfen, oder fragen Sie um Erlaubnis.</li>
 </ul>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p><span>Homosexuelle Handlungen sind in der Türkei nicht strafbar. Die „Pride Parade“ wird von den türkischen Behörden jedoch regelmäßig untersagt; Teilnehmenden droht strafrechtliche Verfolgung. Auch 2025 kam es am Rande nicht genehmigter Pride-Veranstaltungen in der Türkei zu zahlreichen Festnahmen, auch ausländische Staatsangehörige waren betroffen. Nicht-genehmigte Demonstrationen/Versammlungen werden von den türkischen Behörden ggf. unter Einsatz von Wasserwerfern, Gummigeschossen oder Tränengas aufgelöst. Zudem sind gewalttätige Übergriffe auf LGBTIQ-Personen von nicht-staatlicher Seite bekannt. Es sollte mit z.T. starken Vorurteilen gegenüber LGBTIQ in der türkischen Gesellschaft gerechnet werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie größere Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere, wenn diese ohne behördliche Genehmigung stattfinden - siehe auch <em>Rechtliche Besonderheiten.</em></li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Seit 2017 wurden vermehrt deutsche Staatsangehörige willkürlich festgenommen und/oder mit einer Ausreisesperre belegt. Es ist davon auszugehen, dass die türkischen Strafverfolgungsbehörden umfangreiche Listen von Personen mit Wohnsitz in Deutschland besitzen, die auch ohne hinreichende Vorermittlungen als Grundlage für Strafverfolgungsmaßnahmen, z.T. mit vorläufigen Festnahmen und anschließender Untersuchungshaft oder Ausreisesperren, genutzt werden.
  <br>
  Türkische Strafverfolgungsbehörden berufen sich bei Festnahmen und Ausreisesperren auf die Mitgliedschaft in oder Unterstützung von bzw.&nbsp;Propaganda für Organisationen, die auch in Deutschland oder der EU als terroristische Vereinigung eingestuft sind (IS, PKK), aber auch auf Mitgliedschaft in der sogenannten „Gülen-Bewegung“, die nur in der Türkei unter der Bezeichnung „FETÖ“ als terroristische Vereinigung eingestuft ist. Auch geringfügige, den Betroffenen unter Umständen gar nicht bewusste oder lediglich von Dritten behauptete Berührungspunkte mit diesen Organisationen oder mit ihnen verbundenen Personen oder Unternehmen können für eine Festnahme ausreichen, auch wenn die Berührungspunkte bereits jahrelang zurückliegen. Für die Begründung des Tatverdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung kann bereits ausreichen, in einem deutschen Vereinsregister als Vorstandsmitglied eines Vereins mit Bezug zu kurdischen Anliegen eingetragen (gewesen) zu sein, ohne dass der Verein in irgendeinem Zusammenhang mit der PKK steht. Es sind auch Personen betroffen, die vor einigen Jahren Petitionen an die Bundesregierung zu kurdischen Anliegen unterzeichnet haben, wie unter anderem die Petition „Initiative für ein unabhängiges Kurdistan“ von 2014. Aussagen der türkischen Regierung vom 3. März 2019 zufolge droht auch Personen, die im Ausland u.a. an Versammlungen solcher Organisationen teilgenommen haben, bei ihrer Einreise in die Türkei eine Festnahme.</p>
 <p>Des Weiteren sind öffentliche Äußerungen gegen den türkischen Staat, Sympathiebekundungen zu von der Türkei als terroristisch eingestuften Organisationen und auch die Beleidigung oder Verunglimpfung staatlicher Institutionen und hochrangiger Persönlichkeiten verboten und werden mit Geldbußen oder Haftstrafen geahndet. Der Vorwurf lautet hier oftmals auf „Terrorpropaganda“ oder den im türkischen Strafrecht vorgesehenen Tatbestand der Präsidentenbeleidung. Unter diesen Straftatbestand können auch regierungskritische Äußerungen im Internet und in den Sozialen Medien fallen, sei es durch Teilen, Kommentieren oder Liken eines fremden Beitrags, siehe auch Hinweise unter <em>Aktuelles</em>. Auch Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, können in der Türkei zu strafrechtlicher Verfolgung und zudem z. B. bei Journalisten zu berufsbeschränkenden Maßnahmen wie der Verweigerung der Akkreditierung führen. Es kann insofern nicht ausgeschlossen werden, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien sowie zivilgesellschaftlicher Einrichtungen ergreift.
  <br>
  Ausreisesperren führen oft zu monatelangen oder sogar über mehrere Jahre dauernden Zwangsaufenthalten in der Türkei mit weitreichenden, mitunter existenzbedrohenden Konsequenzen für die berufliche, familiäre und gesundheitliche Lage der Betroffenen.
  <br>
  Das Fotografieren militärischer Anlagen und Angehöriger der Sicherheitskräfte oder in militärischer Sicherheitszonen ist verboten.</p>
 <p>In der Türkei werden Drogendelikte besonders hart bestraft, es drohen zehn bis 20 Jahre Gefängnis für die Einfuhr, sechs bis zwölf Jahre für die Ausfuhr von Drogen - dies gilt auch für Aufenthalte im Transitbereich türkischer Flughäfen.&nbsp;</p>
 <p><span>In letzter Zeit kommt es vermehrt zu Fällen, in denen Personen (auch Minderjährige) Gepäck für Dritte transportiert haben, in dem Drogen gefunden wurden. Auch in einem solchen Fall des unwissentlichen Drogen-Transports besteht die Gefahr strafrechtlicher Verfolgung mit teils gravierenden Konsequenzen (Untersuchungshaft oder Ausreisesperre von erheblicher Dauer).</span></p>
 <p>Auch die Ein-/Ausfuhr sowie der Gebrauch von (medizinischem) Cannabis oder anderer CBD-Produkte sind in der Türkei weiterhin verboten. <span>Medizinisches Cannabis oder anderen CBD-Produkte können für einen Aufenthalt in der Türkei ausschließlich durch in der Türkei registrierte und zur Ausstellung von sog. „roten Rezepten“ befugten Ärzte verschrieben werden.&nbsp;</span></p>
 <p>Ebenfalls mit Gefängnisstrafen bis zu zehn Jahren wird der Erwerb, Besitz und die Ausfuhr von „Kultur- und Naturgütern“ geahndet, da diese als staatliches Eigentum gelten. Bei Verstößen sind auch für Touristen mehrere Monate Untersuchungshaft und hohe Kautionszahlungen z. B. von 9.000 EUR gängige Praxis, auch wenn es sich um Antiquitäten bzw. alt aussehende Gegenstände von vermeintlich geringem Wert handelt. In Einzelfällen wurden Haftstrafen verhängt. Es wird daher nachdrücklich davor gewarnt, von Händlern z. B. Antiquitäten, alte Münzen, Fossilien etc. anzukaufen oder selbst mitzunehmen. Polizei und Zollbehörden legen den Begriff „Antiquitäten“ weit aus. Jeder bearbeitete Stein kann darunterfallen. Da es für Reisende praktisch unmöglich ist, selbst zu erkennen, ob ein solcher Gegenstand als Antiquität geschützt ist, sollten Reisende, die über keine entsprechende Genehmigung der zuständigen türkischen Behörden verfügen, generell Steine, Münzen, Fossilien und alt aussehende Gegenstände nicht in ihrem Reisegepäck auszuführen versuchen. Grundsätzlich besteht jedoch die Möglichkeit, bei den dem türkischen Kulturministerium unterstehenden Museen und an einigen Zollstellen eine Ausfuhrgenehmigung einzuholen.</p>
 <p>Die Einfuhr von Waffen und Schneidwerkzeug, auch Camping-Messern, ist ohne besondere Erlaubnis verboten.&nbsp;</p>
 <p><span>Als allgemeiner Grundsatz gilt, dass in der Türkei unter Strafe steht, was auch in Deutschland verboten ist.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie möglichst die zuständige deutsche Auslandsvertretung im Falle einer Festnahme oder einer Ausreisesperre.</li>
  <li>Unterschreiben Sie keine Dokumente, deren Inhalt Sie nicht verstehen. Bestehen Sie auf rechtlichen Beistand.</li>
  <li>Führen Sie stets ein Ausweisdokument mit sich.</li>
  <li>Verhalten Sie sich bei Sicherheitskontrollen möglichst kooperativ.</li>
  <li><span>Vermeiden Sie jede Mitnahme von Substanzen, die vor Ort als unerlaubte Betäubungsmittel angesehen werden könnten.</span></li>
  <li><span>Transportieren Sie nie Gepäckstücke, Pakete oder andere Gegenstände für Dritte ohne eigene Kenntnis des Inhalts; Unkenntnis schützt nicht vor strafrechtlicher Verfolgung.</span></li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Landeswährung ist die Türkische Lira (TRY). Mit einer deutschen Debitkarte (Girocard) kann an vielen Geldautomaten problemlos Geld abgehoben werden; die türkischen Banken verlangen jedoch überwiegend eine Gebühr, die von deutschen Banken nicht erstattet wird.
  <br>
  Auch Kreditkarten werden als Zahlungsmittel akzeptiert. Teilweise muss man dazu zusätzlich den Reisepass oder Personalausweis vorlegen. Unter Angabe der PIN kann man mit der Kreditkarte außerdem Geld bei Banken oder an entsprechend gekennzeichneten Automaten Bargeld abheben.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die <strong>Einreise in die Türkei</strong> ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Ja, wird aber nicht empfohlen</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen bei Einreise in die Türkei&nbsp;</strong>
  <br>
  Die Einreise in die Türkei ist mit einem von der Bundespolizei für Notfälle ausgestellten Reiseausweis als Passersatz <span class="underline">nicht möglich</span>.&nbsp;</p>
 <p>Die Türkei ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957.
  <br>
  Die Einreise kann auch mit Reisepass, vorläufigem Reisepass, Personalausweis oder Kinderreisepass erfolgen, wenn das Dokument seit höchstens einem Jahr abgelaufen ist, nicht jedoch mit einem abgelaufenen vorläufigen Personalausweis.</p>
 <p>Es kann jedoch bei der Ausreise aus der Türkei mit abgelaufenen Ausweisdokumenten, insbesondere an den Landgrenzen in Edirne und Ipsala und bei der Weiterreise zu Schwierigkeiten kommen, da nicht alle Transitländer abgelaufene Ausweisdokumente anerkennen.</p>
 <p>Bei der Einreise mit dem vorläufigen Personalausweis hat es in der Vergangenheit ebenfalls Probleme gegeben, sodass die Einreise damit nicht empfohlen werden kann.</p>
 <p>Bei Einreise mit einem Reisepass muss dieses Dokument noch mindestens über eine leere Seite verfügen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie bei <strong>Flughafentransit/Weiterreise in andere Zielländer die&nbsp;</strong></span><a href="https://diplo.de/r"><span><strong>Reise- und Sicherheitshinweise Ihres Ziellandes,</strong></span></a><span> u.a. im Hinblick auf eine dort ggf. erforderliche Mindestrestgültigkeit des Reisedokuments.</span></li>
  <li>Kümmern Sie sich bereits vor der Reise in die Türkei um gültige Ausweisdokumente.</li>
 </ul>
 <h4><em>Flughafentransit/Weiterreise in andere Zielländer</em></h4>
 <p>Beachten Sie bei Transit/Weiterreise über einen türkischen Flughafen, dass das Zielland ggf. eine Mindestrestgültigkeit Ihres Reisedokumentes verlangt. Eine Verlängerung Ihres Reisepasses durch das zuständige deutsche Konsulat am Transitflughafen ist <span class="underline">nicht möglich.</span> Es sind daher Fälle bekannt geworden, in denen die Weiterbeförderung am Transitflughafen in der Türkei verweigert wurde und Passagiere an den Ausgangsflughafen zurückreisen mussten, wenn Reisedokumente nicht die erforderliche Mindestrestgültigkeit für das Zielland aufwiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie bei <strong>Flughafentransit/Weiterreise in andere Zielländer die&nbsp;</strong></span><a href="https://diplo.de/r"><span><strong>Reise- und Sicherheitshinweise Ihres Ziellandes,</strong></span></a><span> u.a. im Hinblick auf eine dort ggf. erforderliche Mindestrestgültigkeit des Reisedokuments.</span></li>
 </ul>
 <h4><em><span>Einreise in die Türkei aus Syrien</span></em></h4>
 <p><span>Eine Einreise in die Türkei aus Syrien ist auf dem Landweg für nicht-türkische Staatsangehörige nur mit einer vorab einzuholenden Sondergenehmigung des Gouverneursamts Hatay und nur für den Grenzübergang Hab el Hawa möglich. Der Antrag auf Grenzübertritt muss schriftlich bei der&nbsp;</span>Zivilverwaltungsbehörde Cilvegözü<span> (</span>Cilvegözü Mülki İdare Amirliği, Tel.: +90 326-432 30 67) gestellt werden.</p>
 <p>Die Flughäfen in Aleppo und <a href="https://www.damascus-airport.com/en/flights_damascus_syria.php">Damaskus</a> sind wieder in Betrieb, werden bislang jedoch nur von wenigen Fluggesellschaften (u.a. Turkish Airlines) angeflogen. Es kann weiterhin zu Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb kommen<span>.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span><strong>Beachten Sie die Reisewarnung für&nbsp;</strong></span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/syrien-node/syriensicherheit-204278"><span><strong>Syrien.</strong></span></a><span><strong>&nbsp;</strong></span></li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen kein Visum.</p>
 <p>Die frühere Praxis, nach einer eintägigen Ausreise einen erneuten Aufenthalt von 90 Tagen zu begründen, ist nicht mehr möglich.
  <br>
  Die Befreiung von der Visumspflicht im oben gestellten Rahmen gewährt kein absolutes Einreiserecht, auch deutsche Staatsangehörige können von Einreisesperren betroffen sein.</p>
 <p>Von Deutschland ausgestellte Reisedokumente oder Reiseausweise für Ausländer werden von der Türkei anerkannt. Für die Einreise in die Türkei wird ausnahmslos ein Visum benötigt, das vorab bei einem türkischen Generalkonsulat einzuholen ist.</p>
 <h3>Einreisekontrolle und Zurückweisungen</h3>
 <p>In letzter Zeit wurden mehrfach Reisende vor der Passkontrolle einer intensiveren Sicherheitsüberprüfung unterzogen, wobei auch mobile Geräte abgenommen und deren Entsperrung verlangt wurde. Dies geschah offenbar, um Inhalte und Kontakte auf Äußerungen und weitere Umstände zu überprüfen, die nach türkischer Auffassung Anlass zu einer Strafverfolgung geben können (siehe hierzu Hinweis zu&nbsp;<em>Reiseinfos:&nbsp;Rechtliche Besonderheiten</em>).</p>
 <p>Deutschen Staatsangehörigen, insbesondere Personen mit engen privaten und persönlichen Beziehungen in die Türkei, ist seit 2017 in zahlreichen Fällen ohne Mitteilung der Gründe die Einreise verweigert worden. Betroffene Personen mussten nach einer Wartezeit von mehreren Stunden bis zu einigen Tagen in Gewahrsam ihre Rückreise nach Deutschland antreten. Die Hintergründe der Einreiseverweigerung werden grundsätzlich nicht mitgeteilt. Es ist auch nicht auszuschließen, dass ein Zusammenhang zu anonymen Denunziationen besteht. Ein hoher Anteil der Zurückgewiesenen wies einen kurdischen oder türkisch-alevitischen Familienhintergrund auf.&nbsp;</p>
 <p>Bei Einreise werden Pässe mit einem Einreisestempel samt Datum versehen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie möglichst die <a href="https://tuerkei.diplo.de/tr-de">zuständige deutsche Auslandsvertretung</a> im Falle einer Ingewahrsamnahme, einer Ausreisesperre oder einer Zurückweisung bei Einreise.</li>
  <li>Unterschreiben Sie keine Dokumente, deren Inhalt Sie nicht verstehen. Bestehen Sie auf rechtlichen Beistand.</li>
  <li>Achten Sie auch und insbesondere bei Einreise auf dem Landweg darauf, dass der Einreisestempel angebracht wird, um Strafen oder ein Einreiseverbot zu vermeiden.</li>
  <li>Führen Sie stets ein Ausweisdokument mit sich.</li>
  <li>Verhalten Sie sich bei Sicherheitskontrollen möglichst kooperativ.</li>
 </ul>
 <h3>Längerfristiger Aufenthalt</h3>
 <p>Personen, die sich bereits in der Türkei aufhalten und einen längeren Aufenthalt planen, können innerhalb von 90 Tagen nach Einreise vor Ort eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Dazu muss der Reisepass noch 60 Tage über den beabsichtigten Aufenthalt hinaus gültig sein. Ist bereits vor Einreise ein Aufenthalt von mehr als 90 Tagen geplant, sollte bei einer türkischen Auslandsvertretung ein entsprechendes Visum beantragt werden. Reisenden wird empfohlen, sich in Zweifelsfragen an die türkischen Behörden, Konsulate oder Rechtsanwälte zu wenden, insbesondere dann wenn häufigere langfristige Aufenthalte in der Türkei beabsichtigt sind.</p>
 <h3>Doppelstaater</h3>
 <p>Deutsch-türkische Doppelstaater werden entsprechend der internationalen Praxis in der Türkei ausschließlich als türkische Staatsangehörige behandelt -&nbsp;<span> </span>mit der Folge, dass eine konsularische Betreuung durch die deutschen Auslandsvertretungen in aller Regel nur eingeschränkt bzw. gar nicht möglich ist.
  <br>
  <span>Deutsch-türkische Doppelstaater, die mit einem deutschen Reisepass in die Türkei einreisen, sollten auch mit diesem Pass ausreisen.</span></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Besondere Vorschriften für alleinreisende Minderjährige oder bei Reise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil gibt es nicht, solange ihre Ausreise aus Deutschland legal erfolgte.</p>
 <p>In der Vergangenheit kam es zu Zurückweisungen an der Grenze, weil Eltern ohne gültige Einreisedokumente für ihre Kinder einreisen wollten. In solchen Fällen können auch die deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei keine Abhilfe schaffen.</p>
 <p>Kinder, die sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen, benötigen zur Wiedereinreise nach Deutschland einen deutschen Kinderreisepass, Reisepass oder Personalausweis, der vor Abreise bei der zuständigen deutschen Behörde beantragt werden muss.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Weiterreise in Nachbarländer</h3>
 <p>Grundsätzlich ist das notwendige Visum für eine Weiterreise in die Nachbarstaaten bereits vor der Abreise aus Deutschland bei den entsprechenden Auslandsvertretungen in Deutschland einzuholen. Eine Antragstellung bei den Konsulaten in der Türkei ist in der Regel nicht möglich.</p>
 <p>Beim Grenzübertritt von der Türkei nach Georgien gab es vereinzelt Schwierigkeiten bei der Akzeptanz des Personalausweises, sodass die Einreise mit Reisepass empfohlen wird.</p>
 <h4><em>Grenzgebiete zu Syrien, Iran und Irak</em></h4>
 <p><span><strong>Beachten Sie die Reisewarnungen für&nbsp;</strong></span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/syrien-node/syriensicherheit-204278"><span><strong>Syrien,</strong></span></a><span><strong>&nbsp;</strong></span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/iran-node/iransicherheit-202396?isLocal=false&amp;isPreview=false"><span><strong>Iran</strong></span></a><span><strong> und&nbsp;</strong></span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/irak-node/iraksicherheit-202738"><span><strong>Irak.</strong></span></a></p>
 <p>Die Ausreise aus der Türkei nach Irak ist nur für Inhaber eines für Irak gültigen Visums möglich.</p>
 <p>Im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien besteht Minengefahr.</p>
 <p>Es wird darauf hingewiesen, dass gerade im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien das Fotografieren strengstens verboten ist. Dies gilt auch für vermeintlich harmlose Landschaftsaufnahmen.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Einfuhr von Devisen in die Türkei ist unbegrenzt, die Ausfuhr bis zu einem Gesamtbetrag von 10.000 EUR oder Gegenwert in TRY gestattet. Reisende, die Devisen über den vorgenannten Beträgen ausführen möchten, müssen dazu eine Zollerklärung einreichen. Weitere Informationen erteilt der <a href="https://gumrukrehberi.gov.tr/anasayfa" target="_blank" rel="noopener">türkische Zoll.</a></p>
 <p>Reisende dürfen persönlichen Schmuck bis zu einem Gesamtwert von 15.000 USD ein- und ausführen. Bei einem höheren Wert muss dieser bei der Einreise deklariert werden. Beim Kauf in der Türkei sind Nachweise bei der Ausfuhr erforderlich.</p>
 <p>Im Übrigen dürfen folgende Waren und Mitbringsel bei Einreise in die Türkei pro erwachsene Person mitgeführt werden (gilt nicht für Transitreisende):</p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li>Gegenstände des persönlichen Gebrauchs inkl. medizinischer Artikel und Medikamente sowie Geschenkartikel bis zu einem Gesamtwert von 300 EUR,</li>
  <li>600 Stück Zigaretten, 100 Stück Zigarillos (max. 3 g/Stück), 50 Stück Zigarren, 250 g Zigarettentabak (inkl. 200 Stück Zigarettenpapier), 250 g Pfeifentabak (nur für Reisende über 18 Jahre),</li>
  <li>1 l Getränke mit Alkoholgehalt über 22%, 1 l Getränke mit Alkoholgehalt bis zu 22% (nur für Reisende über 18 Jahre),</li>
  <li>Eau de Cologne, Kölnisch Wasser, Lavendelwasser, Parfüm, Essenz oder Lotionen (höchstens 600 ml Gesamtmenge) sowie</li>
  <li>fünf Stück Hautpflegemittel und Toilettenartikel,</li>
  <li>1 kg Kaffee, 1 kg löslicher Kaffee, 1kg Tee,</li>
  <li>1 kg Schokolade, 1 kg Süßigkeiten.</li>
 </ul>
 <h3>Einfuhr eines Fahrzeugs</h3>
 <p>Bei der Einreise in die Türkei mit dem Kraftfahrzeug ist die Vorlage eines Reisepasses nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Es wird aber dringend dazu geraten, den Reisepass mitzuführen, um bei eventueller Unkenntnis der Neuregelung vor Ort Probleme bei der Einreise zu vermeiden.</p>
 <p>Die Aufenthaltsfrist für Fahrzeuge von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung beträgt gemäß den türkischen Zollvorschriften innerhalb 180 Tagen insgesamt 90 Tage. Diese Frist kann auf einmal oder geteilt in Anspruch genommen werden.</p>
 <p>Auch wird seitens der türkischen Zollverwaltung kein Formular mehr ausgehändigt, da die Registrierung des Fahrzeuges nach Überführung in die vorübergehende Verwendung elektronisch erfolgt und mit dem jeweiligen Reisedokument des Fahrers verknüpft wird.</p>
 <p>Gesondert wird darauf hingewiesen, dass eine Überschreitung der Verwendungsfrist nach dem türkischen Zollgesetz geahndet wird.</p>
 <p>Falls der Halter des Fahrzeugs nicht identisch ist mit dem Reisenden, muss der Reisende/Fahrer über eine Vollmacht des Eigentümers verfügen, die bei einer türkischen Auslandsvertretung in Deutschland ausgestellt oder beglaubigt sein sollte. Einzelheiten zum Verfahren klären Sie bitte vor Abreise, um mehrtägige Wartezeiten an der Grenze zu vermeiden.</p>
 <p>Weitergehende Informationen hierzu sowie ein Leitfaden zur vorübergehenden Einfuhr von Fahrzeugen sind <a href="https://gumrukrehberi.gov.tr/">im Zollwegweiser</a> der türkischen Zollverwaltung zu finden.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p><span>Die Einfuhr von bis zu zwei Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) pro Reisendem ist grundsätzlich möglich. Jedes Tier muss durch eine deutlich erkennbare Tätowierung oder durch einen Microchip gekennzeichnet sein. Eine Veterinärbescheinigung mit Dokumentation der Tollwutimpfung, die mindestens 15 Tage vor Einreise, aber nicht mehr als 12 Monate alt sein darf, muss vorgelegt werden. Hunde müssen neben Tollwut auch gegen Parvovirose, Hepatitis und Leptospirose geimpft sein; die Einfuhr einiger Rassen („Kampfhunde“) ist verboten. Das Mitführen des EU-Heimtierausweis ist notwendig.</span></p>
 <p><span>Die Kontaktaufnahme mit einer türkischen Auslandsvertretung und/oder der Fluggesellschaft vor Abreise ist dringend zu empfehlen.</span></p>
 <p>Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://diplo.de/-/2631014">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Die HIV-Inzidenz in der Türkei ist sehr gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Infektionskrankheiten</h3>
 <p>Selten kommt Tuberkulose, Leishmaniose, Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber und Brucellose vor.</p>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in den Großstädten und touristischen Regionen des Landes hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. In ländlichen Gebieten ist die Versorgung jedoch oft nicht mit westeuropäischen Standards vergleichbar. Bei einem Unfall oder einer ernsten Erkrankung empfiehlt es sich, die Notaufnahme eines <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/2755182/0611b5a0e24cff9b539f3fab3e8297fe/106kh-tur-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Krankenhauses der Stufe 3</a> (Unikliniken (üniversite hastanesi)) aufzusuchen.
  <br>
  Der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird dringend empfohlen.&nbsp;
  <br>
  In Deutschland gesetzlich krankenversicherte Personen finden wichtige Hinweise im <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/2755184/a0176e17d5c4db874ce5ad926c3effee/106-tur-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Merkblatt zur Kostenübernahme</a> im Rahmen des Deutsch-Türkischen Sozialversicherungsabkommens. Vor Abreise sollte von der gesetzlichen Krankenversicherung das Formular A/T 11 (Auslandskrankenschein) ausgestellt werden.&nbsp;</p>
 <p>Für Selbstzahler und Patienten mit einer privaten (Auslands)-Krankenversicherung gilt:&nbsp;
  <br>
  Die Kosten für medizinische Behandlungen bei Ärzten und in Privatkliniken können deutlich höher sein als in Deutschland. Es gibt <span class="underline">keine</span> allgemeingültige Gebührenordnung. Eine finanzielle Vorleistung der Patienten <span class="underline">vor</span> Behandlungsbeginn, z.B. durch die Vorlage einer gültigen Kreditkarte oder Hinterlegung von Bargeld ist üblich. Art und Umfang der Behandlung als auch die Kosten sollten nach Möglichkeit im Voraus besprochen werden. Zahlungen sollten ausschließlich auf Grundlage von detaillierten Rechnungen erfolgen.</p>
 <p>In einigen Fällen nutzen Krankenhäuser die Notlage von Patienten aus, stellen überhöhte Rechnungen und üben Druck auf Kunden aus. In vielen Urlaubsregionen bestehen Vereinbarungen zwischen Hotels und bestimmten Kliniken. Es wird empfohlen, im Rahmen der Möglichkeiten Preise zu vergleichen und im Vorfeld verbindliche Kostenvoranschläge anzufordern.</p>
 <p>Vor planbaren medizinischen Eingriffen/Behandlungen, vor allem im Bereich der ästhetischen Chirurgie, sollten umfassende und fundierte Informationen aus fachlich kompetenten Quellen eingeholt werden. Es herrschen häufig unterschiedliche Ausbildungs- und Hygienestandards. Gelegentlich gibt es Berichte über unzureichende Aufklärung vor einem Eingriff, intransparente Kostenstrukturen, kommerziellen Druck sowie Schwierigkeiten bei der Nachsorge. Regressansprüche lassen sich im Ausland oft nur schwer durchsetzen; Krankenkassen übernehmen in der Regel keine Kosten für notwendige Korrekturen. Daher sollten Reisende vor einer Behandlung sorgfältig die Qualifikation des Fachpersonals, die Akkreditierung der Einrichtung, die Transparenz der Kosten und die Seriosität möglicher Vermittler überprüfen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer Ihres Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuell zusammengestellte Reiseapotheke mit und schützen Sie diese vor hohen Temperaturen.</li>
  <li>Klären Sie <span class="underline">vor</span> einer Behandlung die voraussichtlichen Kosten.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor Reisebeginn (vor allem bei chronischen Erkrankungen und absehbarem medizinischen Behandlungsbedarf) von Ihrer Krankenversicherung das Formular A/T 11 (Auslandskrankenschein) ausstellen, um die Behandlungskosten in der Regel abzusichern.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor der Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner beraten und passen Sie gegebenenfalls Ihren Impfschutz an. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">(DTG).</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/tuerkei-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 16:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 16:36:43 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/tuerkeisicherheit-201962</guid></item><item><title>Simbabwe: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/simbabwesicherheit-208948</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p>Für den 31. Juli 2026 ist zu einem „national shutdown“ des öffentlichen Lebens und zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen worden. Es kann vermehrt zu Polizeikontrollen kommen. Mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens, insbesondere im Transportbereich, ist vor allem im Innenstadtbereich von Harare und anderen größeren Städten zu rechnen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie an diesem Tag den Innenstadtbereich von Harare und anderen größeren Städten.</li>
  <li>Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die Medien.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der </span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell. Geben Sie diese Empfehlung auch an andere, ggf. noch nicht registrierte Landsleute weiter.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und der daraus resultierenden sozialen Spannungen muss in den städtischen Ballungsräumen mit Demonstrationen und teilweise auch mit gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden.
  <br>
  Ausländer dürfen ohne staatliche Akkreditierung nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten. Das schließt auch jegliches Sammeln von Informationen, Gespräche mit der Bevölkerung oder das Fotografieren und Filmen mit der Handykamera ein, da dies als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden kann. In Notfällen ist von Sicherheitskräften in der Regel keine Hilfe zu erwarten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und fotografieren Sie diese nicht.</li>
  <li>Beteiligen Sie sich nicht an Diskussionen mit politischem Inhalt, auch nicht in den sozialen Medien.</li>
  <li>Führen Sie außerhalb Ihrer Unterkunft stets Ausweisdokumente mit sich.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die ausgesprochen schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung hat zu einem Anstieg der Kriminalität geführt. Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten, sind verstärkt Taschendiebstähle und Blitzeinbrüche&nbsp;(Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände zu entwenden, sog. „smash and grab“) zu verzeichnen.
  <br>
  Nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs.</li>
  <li>Halten Sie im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt.</li>
  <li>Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate usw. nicht sichtbar im Auto liegen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich&nbsp;der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Es herrscht größtenteils ein subtropisches Klima.&nbsp;</span>
  <br>
  Vor allem in der Regenzeit von November bis April kann es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen, die zu Schäden an der Infrastruktur sowie der Unterbrechung von Verkehrsverbindungen führen können.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p>
 <p>Simbabwe liegt in einer latent seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Flugverbindungen bestehen nach Harare, Victoria Falls und Bulawayo.</p>
 <p>Die europäische Kommission hat eine Betriebsuntersagung für den europäischen Luftraum gegen die Fluglinie Air Zimbabwe ausgesprochen, siehe <a href="https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/eu-air-safety-list_en" target="_blank" rel="noopener">Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.</a></p>
 <p>In Simbabwe herrscht Linksverkehr. Meist schlechter Straßenzustand, nicht funktionierende Ampeln, Tiere auf Landstraßen, schlechte Straßenbeleuchtungen und Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit stellen ein erhebliches Unfallrisiko dar.</p>
 <p>Der Zustand der Mietwagen ist nicht mit dem in europäischen Ländern zu vergleichen. Reisende müssen je nach Versicherungsbedingungen für Schäden am Mietwagen haften, auch bei Fremdverschulden.</p>
 <p>Öffentliche Busse sind wegen fehlender Ersatzteile und mangelhafter Wartung oftmals in schlechtem technischen Zustand.</p>
 <p>Taxis stehen vor allem von und vor den großen Hotels zur Verfügung, können aber auch per Telefon gerufen werden. Grundsätzlich sind lizensierte Taxis mit Taxametern ausgestattet.</p>
 <p>Die Versorgung mit elektrischem Strom, Trinkwasser und insbesondere auch mit Kraftstoffen (Benzin und Diesel, überwiegend lange Warteschlangen an den Tankstellen) ist nicht flächendeckend gesichert. Die schlechte Stromversorgung führt zudem zur Beeinträchtigung von Telekomunikation.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen.</li>
  <li>Verlassen Sie bei Reisen mit einem Mietwagen die Hauptstraßen nicht.</li>
  <li>Achten Sie bei Mietwagen auf eine ausreichende Versicherung auch für Fremdverschulden.</li>
  <li>Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Fahrten über Land.</li>
  <li>Handeln Sie bei Taxis ohne Taxameter den Fahrpreis vor Fahrtantritt aus.</li>
  <li>Führen Sie bei Überlandfahrten stets genügend Trinkwasser und Kraftstoff mit.</li>
  <li>Stellen Sie möglichst vor der Anmietung einer Unterkunft sicher, dass diese über eine eigene Wasserversorgung mittels eigener Brunnenanlage oder Wasservorratstanks verfügt.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind mit Strafe bedroht (Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft), werden von der derzeitigen Regierung öffentlich verurteilt und, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, auch traditionell als unmoralisch empfunden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Das Fotografieren und Filmen von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, Polizisten, VIPs und sicherheitsrelevanten Gebäuden (z. B. der Amtssitz des Präsidenten "Zimbabwe House" oder auch "State House" auf der Borrowdale Road in Harare) ist verboten. Dies wird durchaus sehr weit ausgelegt. Landschaftsfotos, bei denen zufälligerweise Farmen von Regierungsmitgliedern mitaufgenommen wurden, führten schon zu Verhaftungen.&nbsp;Ebenfalls verboten ist das Tragen von Camouflage-Kleidung, sog. „Tarnkleidung“, die ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unbedingt Fotografierverbote.</li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Die bisher gängige Währung in Simbabwe, der USD, wurde durch eine neue Landeswährung, den Zimbabwe Dollar (ZIG = Zimbabwe Gold), ersetzt.</p>
 <p>Die Bezahlung mit USD ist in den meisten Geschäften, Hotels und Restaurants möglich. Ebenso bevorzugen viele Unternehmen die Bezahlung mit USD. Generell herrscht Bargeldknappheit. Banknoten und Münzen der neuen Landeswährung ZIG existieren bislang nur in begrenztem Umfang. Die Modalitäten des Zahlungsverkehrs unterliegen immer wieder kurzfristigen Änderungen.</p>
 <p>Die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten und das Abheben von Bargeld an Geldautomaten sind derzeit nicht landesweit sichergestellt. Kreditkarten werden nur selten akzeptiert; wenn überhaupt, dann zumeist VISA und Mastercard. Reisende sollten ihre Reise daher mit ausreichend Bargeld antreten. Es ist ratsam, größere Geldbeträge im Hotel im Safe zu deponieren, um das Diebstahlrisiko zu minimieren.</p>
 <p>Bei Geldmangel oder Verlust der mitgebrachten Reisemittel besteht die Möglichkeit, sich über die einschlägigen international operierenden Finanztransaktionsdienstleister Geld aus Deutschland in kleineren Mengen überweisen zu lassen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass aufgrund des allgemeinen Devisenmangels einzelne Filialen dieser Finanztransaktionsdienstleister trotz erfolgter Überweisung nicht in der Lage sind, Bargeld auszuzahlen. Ausgenommen ist hiervon nach eigener Auskunft die Filiale in der Ecobank Zimbabwe, 2 Piers Road Sam Levy’s Village, Borrowdale, Harare, Tel.: +263-42-851642.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Prüfen Sie mit Ihrem Reiseveranstalter, Ihrem Hotel oder Ihrer Lodge, wie Sie Zahlungen leisten oder Bargeld erhalten können.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über den beabsichtigen Aufenthalt hinaus gültig sein.</p>
 <p>Bei Einreise nach Simbabwe muss ein Einreiseformular ausgefüllt werden. Am Flughafenterminal stehen einige Computer zur Verfügung. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird dringend empfohlen, die notwendigen Eintragungen <span class="underline">vor</span> Ankunft und Einreise <a href="https://evisa.gov.zw/app/index.html#/sign-in-kiosk-public">online</a> zu erledigen.</p>
 <h4><em>Einreise mit Transitflügen/und Rückflug via Südafrika</em></h4>
 <p>Sowohl die südafrikanischen als auch die simbabwischen Einreisebehörden verlangen, dass in jedem Pass mindestens noch sechs leere visierfähige Seiten verfügbar sind. Simbabwe und Südafrika verlangen jeweils zwei aufeinanderfolgende leere visierfähige Seiten in jedem Pass für die Ein- und Ausreise. Darüber hinaus verlangen beide Länder zusätzlich zwei weitere leere, visierfähige Seiten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie, dass bei Transitflügen via Südafrika und Rückflug via Südafrika mindestens sechs leere Seiten im Pass verfügbar sind; bei Einreise nach Simbabwe (ohne Transitflug) mindestens vier leere Seiten.</li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Dieses kann nur bei der Einreise sowohl an den Landesgrenzen als auch an den Flughäfen erteilt werden. Detaillierte Informationen sind beim Department of Immigration Zimbabwe oder bei der <a href="http://www.zimembassyberlin.gov.zw" target="_blank" rel="noopener">simbabwischen Botschaft in Berlin</a> erhältlich.</p>
 <p>Einreisevisa mit einer Gültigkeit von 30 Tagen werden gegen eine Gebühr von 30 USD an den beiden internationalen Flughäfen Harare und Victoria Falls sowie an den Landesgrenzen ausgestellt.</p>
 <p>Einreisevisa können ebenfalls <a href="https://evisa.gov.zw" target="_blank" rel="noopener">online beantragt</a> und bezahlt werden. Es kann jedoch vorkommen, dass bei der Einreise auf dem Landweg aus Botswana kommend die Onlinevisa nicht anerkannt werden und Reisende zur nochmaligen Zahlung in bar aufgefordert werden.</p>
 <p>Weitere Informationen erteilt die simbabwische Einwanderungsbehörde <a href="mailto:evisazim@gmail.com">per E-Mail</a> evisazim@gmail.com oder telefonisch 00263-716801141/772257364/712321210/772225625).</p>
 <p>Das bei der Einreise erhältliche Visum ist ein touristisches Visum, das keine Aufnahme von Tätigkeiten im Land erlaubt. Auch ehrenamtliche Praktika stellen einen Verstoß gegen simbabwische Aufenthaltsbestimmungen dar, die zu hohen Geld- und Haftstrafen führen können.</p>
 <p>Für die Aufnahme einer Tätigkeit, auch einer freiwilligen, ist ein sogenanntes Business Visum zu beantragen; der entsprechende Aufenthaltstitel wird anschließend vom Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave., erteilt.</p>
 <p>Für den Aufenthalt über den im Visum gewährten Zeitraum hinaus oder für den Besuch eines der Nachbarländer ist eine Visumsverlängerung bzw. gegebenenfalls eine Änderung in ein Visum zur mehrfachen Einreise (Multiple-Entry-Visa) durch das Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave. erforderlich.
  <br>
  Die Änderung oder Verlängerung sollte rechtzeitig beantragt werden, um unangenehme Folgen wie Verschiebung der Abreise zu vermeiden.
  <br>
  Auch die Einwanderungsbehörden in den größeren Städten können eine Visumsverlängerung oder Änderung vornehmen. Zuständig ist jeweils das Department of Immigration.</p>
 <p>Verstöße gegen die simbabwischen Aufenthaltsbestimmungen können zu hohen Geldstrafen und Haft führen.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Freigrenze für die <a href="https://www.zimra.co.zw/news/22-taxmans-corner/2196-importation-and-exportation-of-currency-by-travellers-2">zollfreie Einfuhr von Waren und Gütern</a> bei der Einreise wurde auf 2.000 USD reduziert.</p>
 <p>Die Einfuhr von Bargeld ist weiterhin in unbeschränkter Höhe möglich. Allerdings sollte die eingeführte Menge bei der Einreise unbedingt beim simbabwischen Zoll deklariert werden, damit der Restbetrag bei Ausreise wieder mitgeführt werden kann. Nach Angaben des simbabwischen Zolls beträgt die Höchstgrenze 2.000 USD. Weitere Informationen bietet der <a href="https://www.zimra.co.zw/" target="_blank" rel="noopener">simbabwische Zoll</a>&nbsp;&nbsp;(<a href="https://www.zimra.co.zw/news/22-taxmans-corner/2196-importation-and-exportation-of-currency-by-travellers-2" target="_blank" rel="noopener">Importation and Exportation of Currency by Travellers).</a></p>
 <p>Bei Ausfuhr einer größeren Menge an Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden. Die Vorschriften können sich ständig ändern, daher empfiehlt es sich, direkt beim Zoll in Harare nachzufragen.</p>
 <p>Nach simbabwischem Recht ist die Einfuhr von persönlichen Jagdwaffen (Gewehren) für eine Jagdsafari mit dazugehörender Munition prinzipiell zwar erlaubt. Für die Einfuhr ist jedoch eine befristete Erlaubnis (Temporary Import Permit) notwendig, die man an jedem internationalen Flughafen Simbabwes erhalten kann. Die Einfuhr von automatischen Langwaffen sowie von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet. Die temporäre Ausfuhr von Jagdgewehren (welche von Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste erfasst sind) aus Deutschland nach Simbabwe ist aufgrund eines bestehenden Waffenembargos jedoch verboten. Weitere Informationen sind beim <a href="http://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Ausfuhrkontrolle/Embargos/Simbabwe/simbabwe_node.html">Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle</a> erhältlich.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Haustiere benötigen neben einer gültigen Tollwutimpfung und eines veterinärärztlichen Zeugnisses eine „Import Permit“. Nehmen Sie hierzu rechtzeitig Kontakt mit der <a href="https://www.zimembassyberlin.gov.zw/?page_id=733" target="_blank" rel="noopener">Konsularabteilung der Botschaft von Simbabwe</a> auf.&nbsp;</p>
 <h2><strong>Gesundheit</strong></h2>
 <h3>Aktuelles</h3>
 <p><span>In diesem Jahr besteht aufgrund von klimatischen Bedingungen länger ein hohes Malariarisiko. In den unter „Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen“ genannten Gebieten mit saisonal hohem Risiko für Malaria ist daher bis August 2026 zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme zur Verhinderung einer Malaria (Chemoprophylaxe) empfohlen.</span></p>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> nachzuweisen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.</li>
  <li><span>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde</span>, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis-Impfung.</a></li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132">Malaria</a> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird.&nbsp;<span>Der Anteil der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch </span><em><span>Plasmodium falciparum</span></em><span>, beträgt über 99%. Eine&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/images/Startseite-Download-Box/Weltkarte_2024.pdf"><span>Karte der Malaria-Risikogebiete</span></a><span> stellt die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf"><span>DTG</span></a><span> zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:</span></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li>Ganzjährig hohes Risiko:&nbsp;Norden und Nordwesten (Grenzregion zu Sambia) und Osten (Grenzregion zu Mosambik), einschließlich Sambesi-Tal, Victoriafälle, Nationalparks Chizarira, Gonarhezou, Mana Pools</li>
  <li>Ganzjährig mittleres Risiko: Harare, Bulawayo</li>
  <li>Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Provinz Midlands, Teile der Provinzen Mashonaland West und Matabeleland North sowie zentral im Land gelegene Gebiete anderer Provinzen (Ausnahmen s. o.); Hwange- und Matobo-Nationalparks</li>
  <li>Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August:&nbsp;<span>Provinz Midlands, Teile der Provinzen Mashonaland West und Matabeleland North sowie zentral im Land gelegene Gebiete anderer Provinzen (Ausnahmen s. o.); Hwange- und Matobo-Nationalparks</span></li>
 </ul>
 <p>&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>HIV/AIDS-Infektionen stellen ein relevantes Problem in Simbabwe dar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen</a>. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)</h3>
 <p>Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika/Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten.</p>
 <p>Medizinische Evakuierungen bietet im Gastland Emergency Medical Rescue Services - EMRES - oder auch die Firma ACE Air &amp; Ambulance an. Im medizinischen Notfall wird der komplette Patiententransfer, inklusive Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/simbabwe-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 16:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 16:30:19 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/simbabwesicherheit-208948</guid></item><item><title>Tansania: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/tansaniasicherheit-208662</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><strong>Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju</strong> <strong>wird</strong> <strong>abgeraten.</strong></p>
 <p><strong>Lassen Sie bei Reisen nach Tansania besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!</strong></p>
 <h3>Sicherheitslage</h3>
 <p>Im Zusammenhang mit den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober 2025 kam es in mehreren Landesteilen Tansanias zu teils gewaltsamen Protesten mit zahlreichen Toten. Das Internet war über mehrere Tage vollständig abgeschaltet, die Versorgungslage (Bargeld, Treibstoff, Lebensmittel) sowie der Flugverkehr waren erheblich beeinträchtigt. Die Situation hat sich seitdem stabilisiert, <span class="underline">bleibt jedoch angespannt</span>. Erneute Proteste, gewaltsame Auseinandersetzungen, kurzfristig verhängte Ausgangssperren, Internet- und Mobilfunkabschaltungen, Reisebeschränkungen sowie Einschränkungen im Fähr- und Flugverkehr – insbesondere nach Sansibar – können nicht ausgeschlossen werden. Auch Versorgungsengpässe (z.B. bei Treibstoff, Bargeld und Lebensmitteln) sind erneut möglich.&nbsp;</p>
 <p>Die Krise im Nahen und Mittleren Osten hat auch Auswirkungen auf die Versorgungslage in Tansania. Die Treibstoffpreise sind seit Anfang April 2026 deutlich gestiegen, an einzelnen Tagen kam es zu kurzfristigen Versorgungsengpässen und Wartezeiten an Tankstellen. Weitere, auch kurzfristige Einschränkungen können nicht ausgeschlossen werden.<span>&nbsp;</span> &nbsp;&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Bleiben Sie weiterhin aufmerksam und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen.</span></li>
  <li>Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Machen Sie keine Fotos von Sicherheitskräften, militärischen Einrichtungen, Protesten, Ausschreitungen, etc. Löschen Sie derartige Fotos ggf. von Ihren Geräten.</li>
  <li>Registrieren Sie sich in der <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin">Krisenvorsorgeliste</a> des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell. Geben Sie diese Empfehlung auch an andere, ggf. noch nicht registrierte Landsleute weiter.&nbsp;<span>&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span class="aa-anchor--a1">Ebolafieber</span></h3>
 <p>Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ebolafieber-2559130">Ebolafieber</a> in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am <a href="https://www.who.int/news/item/17-05-2026-epidemic-of-ebola-disease-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-determined-a-public-health-emergency-of-international-concern"><span>17. Mai 2026</span></a> zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.</p>
 <p>Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Tansania.</p>
 <p>Die zuständigen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet, siehe <em>Einreise und Zoll</em>.
  <br>
  Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. <span>Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen.&nbsp;</span>Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.</p>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><strong>Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju</strong> <strong>wird</strong> <strong>abgeraten.</strong></p>
 <p><strong>Lassen Sie bei Reisen nach Tansania besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!</strong></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Es besteht ein Risiko für terroristische Anschläge in allen Regionen des Landes, insbesondere auch in der Stadt Daressalam. Als mögliche Ziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, ausländische Botschaften, Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.</p>
 <p>In der Vergangenheit gab es Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar. Dabei wurden Gotteshäuser und religiöse Führer angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar. In der Region Mtwara nahe der Grenze zur Provinz Cabo Delgado in Mosambik besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Angriffe; die Lage dort bleibt weiterhin volatil.</p>
 <p>Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie den geltenden Sicherheitshinweis.</strong></li>
  <li><strong>Seien Sie angesichts der verschlechterten Sicherheitslage besonders vorsichtig, vor allem </strong>an belebten Orten, in internationalen Hotels, Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr, ausländischen Botschaften, an bekannten Treffpunkten von Ausländern und bei unvorhergesehenen, nicht alltäglichen Ereignissen.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><span>Die Lage in Tansania bleibt nach den teils gewaltsamen Ausschreitungen im Zuge der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober 2025 volatil. Weitere Demonstrationen und gewaltsame Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden.</span></p>
 <p><span>Auf dem teilautonomen Sansibar ist die politische Lage derzeit stabil.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den geltenden Sicherheitshinweis.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten – auf Sansibar insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town - besonders wachsam.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalität ist im gesamten Land relativ hoch und ist weiter angestiegen. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, aber auch Überfällen häufen sich Entführungen mit Gelderpressung. Hierbei werden Ausländer von angeblich hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen und Unterstützung wie Mitfahrgelegenheiten angeboten, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben. Insbesondere Fahrten mit Kleinbussen und nicht näher bekannten Taxifahrern oder durch Bekannte vermittelte Taxifahrten sind gefährlich.</p>
 <p>Fahrten mit dem Fahrrad und Spaziergänge sollten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden - dies gilt auch für Strandspaziergänge auf Sansibar. Es sind mehrere Fälle bekannt, bei denen Ausländer gezwungen wurden, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers zu erwirken. Im ganzen Land und insbesondere in den Touristenhochburgen (Arusha, Sansibar, Daressalam und Morogoro) nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind Bahnhöfe, Fähranlegestellen und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki in Daressalam.&nbsp;</p>
 <p>Bei Angriffen auf Fahrzeuge wird versucht, Wertsachen durch offene Fenster und nicht verriegelte Autotüren zu entwenden.</p>
 <p><span>Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten sind besonders gefährlich (inklusive Sansibar).&nbsp;</span></p>
 <p class="rteparagraph">Es häufen sich zudem Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Steigen Sie ausschließlich in registrierte Taxis ein (erkennbar an weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie), deren Fahrer Ihnen persönlich bekannt sind, durch Ihnen bekannte Personen vermittelt wurden oder deren Fahrten nachvollzogen werden können (z.B. per Uber).</li>
  <li>Selbst wenn Sie einen Taxifahrer, z.B. über ein Hotel gebucht haben, ist Vorsicht geboten: Fahrer registrierter Taxis holen ihre Fahrgäste <span class="underline">innerhalb</span> des Flughafenterminals ab.</li>
  <li>Steigen Sie außerhalb des Flughafengeländes in kein Taxi, auch nicht am Taxistand vor dem Terminal 2.</li>
  <li>Vermeiden Sie Überlandfahrten, Fahrten mit dem Fahrrad und Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Halten Sie bei Fahrten in Mietwagen Fenster und Türen geschlossen und verriegelt; beobachten Sie Ihre Umgebung stets sorgfältig.</li>
  <li><span>Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch touristischer Sehenswürdigkeiten und religiöser Stätten – auf Sansibar&nbsp;insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town -&nbsp;besonders wachsam.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie in der Region Kilimandscharo besondere Vorsicht walten und befolgen Sie die Anweisungen der Bergführer.</span></li>
  <li>Achten Sie bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen.</li>
  <li>Meiden Sie nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände innerhalb der Küstenstädte.</li>
  <li>Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus, aber auch beim Geldabheben, besonders vorsichtig.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h3>Piraterie auf hoher See</h3>
 <p>Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden.
  <br>
  Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie als Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten.</li>
  <li>Registrieren Sie sich bei Fahrten in den gefährdeten Gewässern beim<strong> </strong><a href="https://mscio.eu/">Maritime Security Center.</a></li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht wechselfeuchtes, tropisches Klima mit ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten.
  <br>
  Insbesondere Küstenregionen sind meist von Juni bis Oktober von monsunartigen Regenfällen und Überflutungen betroffen, so dass Straßen unpassierbar werden können.</p>
 <p>Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen und folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li><span>Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen des&nbsp;</span><a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a><span> vertraut.</span></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Für alle tansanischen Fluglinien wurde eine Betriebsuntersagung für den europäischen Luftraum durch die europäische Kommission ausgesprochen</span>, siehe <a href="https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/eu-air-safety-list_en" target="_blank" rel="noopener">Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.</a></p>
 <p><span>Eisenbahnreisen sind zwar möglich, aber es ist (mindestens) mit erheblichen Verspätungen zu rechnen; viele Züge verkehren nicht fahrplangemäß.&nbsp;Nach Sansibar gibt es auch Fährverbindungen.</span></p>
 <p><span>Es herrscht Linksverkehr. Der Zustand der Straßen ist meist recht gut, in abgelegenen Gegenden weniger und dort gibt es schwere Schlaglöcher. Das Fahren auf Schnellstraßen stellt aufgrund ungewohnter und sehr unterschiedlicher Fahrstile eine Herausforderung dar.</span></p>
 <p><span>Es gibt häufig schwere Verkehrsunfälle. In der letzten Zeit häufen sich auch schwere Busunglücke auf den Schnellstraßen in Tansania.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Zwischen Daressalam und der Inselgruppe Sansibar ereigneten sich in der Vergangenheit mehrere schwere Fährunglücke, bei denen mehrere hundert Tote zu beklagen waren. Nicht immer ist davon auszugehen, dass Fähren ausreichend gewartet sind. Augenscheinlich überfüllte oder überladene Fähren sollten gemieden werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Fahren Sie vorsichtig und defensiv.</li>
  <li>Achten Sie darauf, dass die von Ihnen genutzten Wagen in gutem, fahrtauglichem Zustand und die Sicherheitsgurte funktionstüchtig sind.</li>
  <li>Wählen Sie Busgesellschaften vor dem Kauf von Bustickets für Überlandfahrten sorgfältig im Hinblick auf Sicherheitsstandards aus.</li>
  <li>Vermeiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Verzichten Sie bei Sturm oder Gewitter&nbsp;auf eine Überfahrt nach Sansibar, und nehmen Sie eine Fährverbindung bei ruhiger See. Aktuelle Informationen sind beim <a href="http://www.zati.or.tz" target="_blank" rel="noopener">privaten Tourismusverband Sansibars</a> erhältlich.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p><span>Für homosexuelle Handlungen sieht das tansanische Strafrecht sehr hohe Gefängnisstrafen vor; dies betrifft auch ausländische Staatsangehörige. Reisenden wird empfohlen, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den sozialen Medien besondere Zurückhaltung zu üben.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Das Verbreiten/Teilen von Videos und Bildern, die Panik verbreiten könnten, steht unter Strafe. Die Vorschrift wird derzeit insbesondere im Zusammenhang mit Bildmaterial von den teils gewaltsamen Protesten anlässlich der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober 2025 angewendet.</span></p>
 <p>Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.) zu fotografieren.</p>
 <p>Prostitution wird mit sehr hohen Gefängnisstrafen belegt. Bei Beteiligung Minderjähriger kann ein lebenslanges Strafmaß verhängt werden. Jeglicher sexueller Kontakt Erwachsener mit Schülern auch weiterführender Schulen („secondary schools“) ist, unabhängig vom Alter der Schüler, verboten und wird mit hohen Haftstrafen und Entschädigungszahlungen geahndet.</p>
 <p>Ebenso werden Drogenkonsum, Drogenbesitz und/oder Drogenhandel mit hohen Geld- bzw. Haftstrafen belegt.</p>
 <p><span>Es gilt ein allgemeines Verbot von Plastiktüten. Ein Katalog, der die Ein- und Ausfuhr, die Herstellung, den Verkauf, die Aufbewahrung und den Gebrauch von Plastiktüten unter Strafe stellt, wurde bisher nicht veröffentlicht.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Davon ausdrücklich ausgenommen sind kleine Plastiktaschen mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck, in der Annahme, dass diese auch wieder ausgeführt werden.</span></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Tansania-Schilling (TZS). Kreditkarten als Zahlungsmittel werden meist in größeren Hotels akzeptiert, manchmal jedoch nur noch VISA.
  <br>
  Die Mitnahme von ausreichend Bargeld (EUR/USD) wird empfohlen. Bei Mitnahme von USD-Noten ist zu beachten, dass Banken und Wechselstuben meist nur USD-Noten mit Prägedatum ab dem Jahr 2006 annehmen.
  <br>
  Der Umtausch von EUR in Landeswährung bleibt auf die großen Städte und bestimmte Hotels beschränkt. Bargeldabhebungen mit deutschen Debitkarten (Girocard) sind an Geldautomaten kaum möglich. Empfehlenswert ist daher die Mitnahme (mehreren) gängiger Kreditkarten, die an den meisten Geldautomaten eingesetzt werden können. Insbesondere mit der weit verbreiteten VISA-Karte lässt sich bei verschiedenen Banken relativ zuverlässig Bargeld abheben. Geldautomaten unterliegen gelegentlich Störungen, daher wird eine Bargeldreserve empfohlen.
  <br>
  Auch kam es in der Vergangenheit des Öfteren zu unrechtmäßigen Bargeldabhebungen Dritter zu Lasten einer kurz vorher am Geldautomaten benutzten Kreditkarte.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Kontrollieren Sie Ihre Kreditkartenabrechnungen umgehend, gründlich und melden Sie verdächtige Doppelabhebungen bzw. Abbuchungen dem jeweiligen Kreditinstitut.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.</p>
 <p>Infolge des Ebola-Ausbruches in der DR Kongo und Uganda hat Tansania <a href="https://www.moh.go.tz/storage/app/uploads/public/6a0/c16/830/6a0c16830d355838529157.pdf">folgende Regelungen</a> erlassen:&nbsp;</p>
 <p><span>Bei Einreise aus der DR Kongo und Uganda müssen Reisende ein Einreiseformular </span><a href="https://afyamsafiri.moh.go.tz/"><span>online vor Abreise</span></a><span> oder als Papierformular an Bord ausfüllen. Dies gilt auch, wenn in den genannten Staaten nur ein Transitaufenthalt erfolgt ist. Bei Einreise (an allen Flughäfen, Landgrenzen und Häfen) werden Gesundheitschecks durchgeführt sowie ggf. weitere Maßnahmen getroffen. Rückfragen können unter der kostenlosen Rufnummer 199 gestellt werden.</span></p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Es wird empfohlen, dieses <span class="underline">vor</span> der Einreise&nbsp;</span>als <a href="https://visa.immigration.go.tz">E-Visum</a> zu <span>beantragen und zu bezahlen. Die Bearbeitungszeit beträgt mindestens zehn Arbeitstage. Die Deutsche Botschaft Daressalam kann zum Stand der Bearbeitung <span class="underline">keine Auskunft erteilen</span>.&nbsp;</span>Weitere Informationen zum Verfahren erteilen das zuständige tansanische <a href="https://www.immigration.go.tz/#">Immigration Department</a> sowie die <a href="https://de.tzembassy.go.tz/">Tansanische Botschaft Berlin.</a></p>
 <p><span>Daneben kann für touristische Reisen ein sogenanntes "Visa on Arrival" bei der Einreise beantragt werden. Die Ausstellung ist jedoch <span class="underline">nicht</span> garantiert; es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Die Kosten betragen zurzeit 50 USD pro Visum (auch für minderjährige Kinder), zahlbar bei Einreise per Kreditkarte oder in bar in passenden USD-Noten (50/100 USD), siehe auch </span><em><span>Reiseinfos Geld/Kreditkarten.</span></em></p>
 <h4><strong>Verpflichtende Versicherung bei Einreise nach Sansibar</strong></h4>
 <p>Seit Oktober 2024 müssen alle Besucher Sansibars (ausgenommen Einwohner mit tansanischem Aufenthaltstitel) eine obligatorische Einreiseversicherung der Zanzibar Insurance Corporation (ZIC) für die Dauer ihres Aufenthalts (bis zu 92 Tage) abschließen.</p>
 <p>Diese Versicherung kann nur bei der ZIC abgeschlossen werden. Andere internationale Reiseversicherungspolicen werden nicht akzeptiert. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 44 USD pro Person. Weitere Informationen bietet die Webseite von <a href="https://visitzanzibar.go.tz/">Visit Zanzibar.</a><span> Zusätzlich kann die ZIC auch per&nbsp;</span><a href="mailto:inbound@zic.co.tz"><span>E-Mail</span></a><span> kontaktiert werden.</span></p>
 <p>Die Einreise kann verweigert werden, wenn nicht die richtige Versicherung nachgewiesen wird.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Schließen Sie zusätzlich für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/buergerservice-faq-kontakt/faq/11-kindohneeltern/606308">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Erfassung biometrischer Daten</h3>
 <p>Am internationalen Flughafen in Daressalam werden bei der Aus- und/oder der Einreise an der Passkontrolle Fingerabdrücke genommen sowie digitale Passfotos gefertigt.
  <br>
  Nichtkooperation kann zu einer Verweigerung der Aus- oder Einreise führen.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Devisen können maximal bis zur Höhe von 10.000 USD ohne Anmeldung eingeführt werden. Darüber hinausgehende Beträge müssen beim Zoll deklariert werden. Die Einfuhr pornographischen Materials und Drogen jedweder Art ist verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einfuhr angemeldet werden. Im Übrigen ist die Einfuhr von Waffen untersagt.</p>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Plastiktüten ist verboten; kleine Plastiktaschen mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck sind davon ausgenommen. Sonstige mitgeführte Plastiktüten müssen an der Gepäckkontrolle abgegeben werden.</p>
 <p>Bei der Ausfuhr von Schmuck/Gegenständen, die z.B. aus Tierfellen/-häuten gemacht wurden, sind die Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommens zu beachten (keine Ausfuhr von Gegenständen, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind). Aufgrund jüngster Verhaftungen wird davor gewarnt, Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren, die CITES-gelistet sind, zu erwerben oder auszuführen.&nbsp;</p>
 <p>Empfindliche Haft- und Geldstrafen können verhängt werden.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Ein- und Ausfuhr von Haustieren wird eine besondere Erlaubnis des Ministry of Agriculture, Livestock and Fisheries, Veterinary Complex benötigt. Hierfür wird ein max.&nbsp;zehn Tage vor der Reise ausgestelltes Gesundheitsattest eines Tierarztes, das vom Gesundheitsamt zu beglaubigen ist, sowie eine Impfbescheinigung darüber, dass das Tier mindestens 21 Tage vor Einreise gegen Tollwut geimpft wurde, benötigt. Informationen und Formulare für die Beantragung der Erlaubnis bietet die <a href="https://de.tzembassy.go.tz/index.php/services/Importing-Pets-Dogs">Botschaft von Tansania in Berlin.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <p>Siehe <a class="internalLinkAnchor--a1" href=""><em>Aktuelles</em></a></p>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen:</em></h4>
 <p>Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung, erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfiebergebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. aus Nachbarländern) wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr verlangt.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie auch die&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/blob/297834/ba39f4a0949b4621c8f93763491a9c8d/gelbfieber-sansibar-data.pdf"><span>Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums</span></a><span> bzw. die&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/blob/1603168/4da3bf43c4063cbfa0527bdd16db4149/180220-gelbfieber-sansibar-bo-tansania-berlin-data.pdf"><span>Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin</span></a><span>, die ggf. ausgedruckt mitgeführt werden sollte.</span></li>
 </ul>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunyafieber, Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten.</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Tansania ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb großer Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Dies gilt vor allem auch für intensivmedizinische Pflegefachkräfte. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Eine ausreichende Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Schwerpunktkrankenhäusern (insbesondere in den zum Teil neu eingerichteten VIP/Privatpatientenabteilungen) sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a><span> zu finden.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132">Malaria</a> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen werden.&nbsp;Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land auf Höhenlagen unterhalb von 2.500 Höhenmetern inklusive der Nationalparks, der <span>Hauptstadt Daressalam und den Inseln Sansibar, Pemba, Mafia u.a. Der Anteil der Malaria tropica (</span><em><span>P. falciparum</span></em><span>) beträgt über 99</span>%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Tansania%20Madagaskar.pdf">DTG</a> zur Verfügung.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870">Chikungunyafieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520">Denguefieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904" target="_blank" rel="noopener">Leishmaniose,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt Impfungen gegen Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
  <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p>Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das Afrikanische Zeckenbissfieber (African tick bite fever), eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rickettsiosen-2628986" target="_blank" rel="noopener">Rickettsiose.</a> Auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/krim-kongo-fieber-2628722" target="_blank" rel="noopener">Krim-Kongo-Fieber</a> kann durch Zecken übertragen werden. In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/afrikanische-schlafkrankheit-2628724" target="_blank" rel="noopener">afrikanischen Schlafkrankheit</a> kommen, die durch große tagaktive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a>
   <br>
   &nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874">(Virushepatitis A und E)</a> und selten&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492">Poliomyelitis-Impfung.</a></li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
   <br>
   &nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><span>In Tansania besteht ein Risiko für&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/meningokokken-erkrankungen-2553652">Meningokokken-Erkrankungen</a><span> und&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose</a><span>. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.&nbsp;</span>Meningokokken-Erkrankungen werden vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/M/Mpox/mpox-node.html">STIKO</a><span> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a><span> wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ciguatera-2519596" target="_blank" rel="noopener"><span>Ciguatera</span></a><span> ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht. Eine Ansteckung mit&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a><span> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber</a><span> wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/anthrax-2642240" target="_blank" rel="noopener">Milzbrand</a><span> handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann.&nbsp;Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</span></li>
  <li><span>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten. &nbsp;</span></li>
  <li><span>Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten. </span></li>
  <li><span>Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. </span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sein können. &nbsp;&nbsp;</span></li>
  <li><span>Beachten Sie unsere Hinweise zu&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Schlangenbissen</a><span>.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten&nbsp;und untersuchen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie unsere&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618" target="_blank" rel="noopener"><span>Informationen zum Tauchen.</span></a></li>
 </ul>
 <p><span>Reisen in große Höhe können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hoehenkrankheit-2519606"><span>Informationen zur Höhenkrankheit.</span></a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/tansania-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info embedFunctional--big" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 15:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 15:39:16 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/tansaniasicherheit-208662</guid></item><item><title>Sudan: Reise- und Sicherheitshinweise (Reisewarnung)</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/sudansicherheit-203266</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/newsletter/bestellen-node" target="_self">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a>.
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2><strong>Aktuelles</strong></h2>
 <p><strong>Vor Reisen nach Sudan wird gewarnt.</strong></p>
 <p><strong>Deutsche Staatsangehörige werden dringend aufgefordert, Sudan zu verlassen</strong><em><strong>.</strong></em></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen" target="_blank" rel="noopener">Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer</a>
  <br>
  &nbsp;</p>
 <h3><em>Bewaffnete Auseinandersetzungen</em></h3>
 <p>Seit 2023 kommt es in Sudan zu schweren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem sudanesischen Militär (SAF) und der paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF). Auch der Flughafen in Khartum ist betroffen. Der internationale Flugbetrieb von und nach Khartum ist ausgesetzt, vom Flughafen in Port Sudan werden diverse Destinationen in der Region angeflogen.</p>
 <p><span>Vereinbarte Waffenruhen werden nicht eingehalten. Die Lage ist volatil, unübersichtlich und kann sich sehr schnell ändern. Die deutsche Botschaft in Khartum ist geschlossen und kann daher keine konsularische Unterstützung vor Ort leisten.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Sudan.</strong></li>
  <li>Wenn Sie trotz Reisewarnung für beruflich unvermeidbare Aufenthalte nach Sudan reisen müssen, seien Sie sich der erheblichen Gefährdung bewusst und vergewissern Sie sich eines sorgfältig und professionell ausgearbeiteten Sicherheitskonzepts.</li>
  <li>Treffen Sie mit Ihren Angehörigen umfassende Vorkehrungen für den Fall, dass Sie z.B. wegen eines Anschlags, kriegerischer Auseinandersetzungen, einer Entführung oder eines Unfalls nicht wie geplant aus Sudan zurückkehren können. Sie sollten beispielsweise Vollmachten für private und berufliche Erledigungen hinterlassen, ein Testament verfassen und Sorgerechtsfragen klären, falls Sie Kinder haben. Wägen Sie immer das Risiko einer Bewegung von Ihrem aktuellen Standort sorgfältig ab, da es an vielen Orten weiterhin zu Kampfhandlungen kommen kann.</li>
  <li>Wägen Sie immer das Risiko einer Bewegung von Ihrem aktuellen Standort sorgfältig ab, da es an vielen Orten weiterhin zu Kampfhandlungen kommen kann.</li>
  <li><span class="underline">Registrieren Sie sich</span> in der <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin">Krisenvorsorgeliste</a> des Auswärtigen Amts. Wenn Sie Sudan wieder verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.</li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.</li>
  <li>Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein - sollten Sie zwingend auf neue Vorräte angewiesen sein, verfolgen Sie bitte offizielle Verlautbarungen zu weiteren Ankündigungen für vorübergehende Waffenruhen. Vergewissern Sie sich zusätzlich stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig.</li>
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><strong>Vor Reisen nach Sudan wird gewarnt.&nbsp;</strong></p>
 <p><strong>Deutsche Staatsangehörige werden dringend aufgefordert, Sudan zu verlassen.</strong></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen" target="_blank" rel="noopener">Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer</a>
  <br>
  &nbsp;</p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Es besteht weiterhin eine erhöhte Terrorismusgefahr im gesamten Sudan, auch wenn die letzten Anschlagsversuche einige Jahre zurückliegen. In verschiedenen Landesteilen wurden in den vergangenen Jahren vereinzelte Zellen, die Anschläge geplant hatten, durch sudanesische Behörden aufgedeckt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><em>Siehe Aktuelles - Bewaffnete Auseinandersetzungen</em></p>
 <p>Die innenpolitische und wirtschaftliche Lage hat sich seit Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem sudanesischen Militär und der RSF drastisch verschärft. <span>Gewaltsame Auseinandersetzungen, vor allem in den Kordofan- und Darfurstaaten, führen zu Versorgungsengpässen und zu eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten. Der gesamte Sudan ist vom Drohnenkrieg betroffen.</span></p>
 <p>Die Preise für Grundnahrungsmittel, Strom und Transport sind erheblich angestiegen. Der Zugang zu Bargeld ist eingeschränkt. Bei beruflich unvermeidbaren Reisen sollten USD oder EUR mitgeführt werden.</p>
 <p><span>Die Landgrenzen zu den Nachbarstaaten sind geschlossen bzw. häufig von Zugangsbeschränkungen durch Sicherheitskräfte betroffen. Abseits der Hauptverkehrsroute auf dem Weg von Khartum nach Ägypten, in den Kordofans und Blue Nile besteht die Gefahr von Landminen.</span></p>
 <h4><em>Region Darfur</em></h4>
 <p>In den Bundesstaaten Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddarfur, Westdarfur und Süddarfur im Westen Sudans gibt es vereinzelt gewaltsame Auseinandersetzungen und kriminelle Banden. Diese Bundesstaaten sind teils ebenfalls von dem bewaffneten Konflikt zwischen dem sudanesischen Militär und der RSF betroffen. Es besteht zudem ein sehr hohes Entführungsrisiko.</p>
 <p><span>Reisen nach Darfur bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung.</span></p>
 <h4><em>Südkordofan (inkl. Abyei), Unity State und Blauer Nil</em></h4>
 <p><span>In den Regionen Südkordofan und Blauer Nil kommt es aktuell zu militärischen Kampfhandlungen.</span>
  <br>
  <span>In der Stadt Abyei und der gleichnamigen Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan - die Grenze zwischen beiden Ländern ist umstritten - kann sich die Lage abhängig von lokalen und regionalen Ereignissen sehr schnell ändern.</span></p>
 <h4><em>Norden Sudans</em></h4>
 <p>Im Norden Sudans, insbesondere in der Region der Pyramiden von Meroe und Karima, ist die Sicherheitslage aufgrund der gewaltsamen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem sudanesischen Militär und der RSF undurchsichtig. Es kann zu Kampfhandlungen und Drohnenangriffen kommen.</p>
 <h4><em>Ostsudan</em></h4>
 <p>Es kann zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie zwischen der Armee und RSF kommen. Eine Blockade der Straße zwischen Port Sudan und Khartum ist jederzeit möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Sudan.</strong></li>
  <li>Sollten Sie sich aktuell in Sudan aufhalten, wägen Sie immer das Risiko einer Bewegung von Ihrem aktuellen Standort sorgfältig ab, da es an vielen Orten weiterhin zu Kampfhandlungen kommen kann.</li>
  <li>Versuchen Sie nicht, Grenzen illegal zu übertreten.</li>
  <li>Meiden Sie das zwischen Sudan und Ägypten umstrittene Hala’ib-Dreieck.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Im Zuge der Kampfhandlungen haben (Auto-)Einbrüche, Diebstähle und Überfälle landesweit zugenommen.</p>
 <p><span>Außerhalb der Städte, insbesondere in entlegenen Gebieten abseits der Verbindungsstraßen längs des Nils, muss mit bewaffneten Auseinandersetzungen, Bandenkriminalität, bewaffneten Überfällen und Entführungen gerechnet werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Sudan.</strong></li>
  <li>Sollten Sie sich aktuell in Sudan aufhalten, wägen Sie immer das Risiko einer Bewegung von Ihrem aktuellen Standort sorgfältig ab, da es an vielen Orten weiterhin zu Kampfhandlungen kommen kann.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es gibt verschiedene Vegetationsgürtel von der ariden Sahara im Norden bis zu semi-ariden Savannengebieten im Süden. Im Norden herrscht zum Teil extreme Dürre; insbesondere von April bis Oktober kommt es zu Sandstürmen.</p>
 <p>Zu Beginn und Ende der Regenzeit von April bis Oktober können heftige Regenfälle zu Überflutungen und damit Beeinträchtigungen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Die deutsche Botschaft in Khartum ist derzeit geschlossen und kann im Notfall keine konsularische Hilfe vor Ort leisten.</p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Siehe&nbsp;<em>Aktuelles</em></p>
 <p><span>Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards.&nbsp;</span>Flugreisen von Port Sudan nach Khartum werden von verschiedenen sudanesischen Fluggesellschaften angeboten. <span>Alle sudanesischen Luftfahrtunternehmen stehen&nbsp;</span>auf der <a href="https://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/search_en">gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.</a> Es kann zu Drohnenangriffen auf die Flughäfen von Port Sudan und Khartum kommen.</p>
 <p>Die Infrastruktur in Sudan ist in vielerlei Hinsicht unzureichend. Versorgungsmängel (u. a. Treibstoffknappheit, Medikamentenmangel) sind weit verbreitet.&nbsp;</p>
 <p>Alle ausländischen Reisenden benötigen für Reisen außerhalb Khartums eine Reisegenehmigung (<em>travel permit</em>), wenn sie beabsichtigen, in Konfliktregionen zu reisen, siehe auch <em>Innenpolitische Lage</em>. Auch für Reisen außerhalb von Port Sudan sind „travel permits“ der von der sudanesischen Armee eingesetzten Regierung notwendig.</p>
 <p>Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land darf wegen schlechter Straßen, fehlender Markierungen und der nicht selten riskanten Fahrweise nicht unterschätzt werden. Nachtfahrten sollten ganz vermieden werden. Eine defensive Fahrweise ist dringend zu empfehlen. <span>Medizinische Hilfe bei Unfällen steht in der Regel nicht zur Verfügung.</span></p>
 <p>Aufgrund bewaffneter Auseinandersetzungen, Stammeskonflikten und der nach wie vor angespannten Situation in manchen Teilen des Südens, Westens und Ostens des Landes, ist eine Durchquerung Sudans weder in Nord-Süd- noch in Ost-West-Richtung gefahrlos möglich.</p>
 <p><span>Beim Versuch, Grenzen illegal zu überqueren, bestehen Gefahren durch nicht oder unzureichend gekennzeichnete Minenfelder sowie der längerfristigen Inhaftierung.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Fahren Sie vorsichtig und defensiv sowie möglichst nur in Gruppen mit mehreren Geländefahrzeugen.</li>
  <li>Führen Sie bei Überlandfahrten möglichst mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente mit, da diese manchmal an Kontrollposten eingesammelt werden.</li>
 </ul>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise/Ramadan</h3>
 <p>Reisende sollten sich in den islamisch geprägten Gebieten von Sudan den Verhaltensregeln anpassen. Das gilt insbesondere für das strikte Alkoholverbot.
  <br>
  Empfohlen wird weite, Arme und Beine bedeckende Kleidung, die auch gegen Moskitos schützt. Eine Kopfbedeckung ist nicht erforderlich, aber gegen Sonne und Staub sinnvoll. Im Fastenmonat Ramadan sind Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden nicht erlaubt (außer in Restaurants, die auch tagsüber Speisen anbieten).</p>
 <p>Das Fotografieren und Filmen von Militäreinrichtungen, Uniformierten und aus Sicht der sudanesischen Behörden strategisch bedeutenden Objekten (Ministerien, militärische und polizeiliche, sowie andere öffentliche Einrichtungen aller Art, Bahnhöfe, Brücken, Flugplätze, selbst Friedhöfe) ist streng verboten, siehe <em>Rechtliche Besonderheiten</em>.
  <br>
  Porträts, insbesondere von Frauen, uniformierten Personen und Bettlern sowie in Flüchtlingslagern - sollten nur mit besonderer Umsicht und nie ohne Einwilligung der Betroffenen aufgenommen werden.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind strafbar. In bestimmten Fällen, insbesondere bei Wiederholungstätern, droht eine lebenslange Haftstrafe.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Das Recht in Sudan ist stark durch die Scharia geprägt. Einfuhr, Herstellung, Handel, Transport, Konsum, Besitz und Erwerb von Drogen und auch Alkohol, Trunkenheit und zu freizügige Kleidung können, insbesondere bei Frauen, nach dem sudanesischen Recht mit hohen Strafen (Haft, Geldstrafen, prinzipiell sogar mit Auspeitschen) geahndet werden. Gleiches gilt für Prostitution, Ehebruch und homosexuelle Handlungen. Gleichfalls verboten ist der Besitz und Vertrieb pornographischer Materialien. In diesem Zusammenhang können bei Einreise nach Sudan Überprüfungen von Mobiltelefonen und Laptops stattfinden, die gegebenenfalls beschlagnahmt werden.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p><span>Landeswährung ist das Sudanesische Pfund (SDG). Kreditkarten und ausländische Bankkarten können in Sudan nicht verwendet werden. Reisende müssen Bargeld (USD, EUR, etc.) in hinreichender Menge zur Finanzierung ihres Aufenthaltes mitführen. Die undeklarierte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist nicht unbeschränkt erlaubt (bis zu einem Gegenwert von 3.000 USD – Angaben variieren hier jedoch).</span></p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes</a>. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Nein</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  <br>
  Das Reisedokument darf keine israelischen Stempel enthalten.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.
  <br>
  Dieses muss vor der Einreise bei den zuständigen Auslandsvertretungen, in Deutschland der <a href="http://www.sudanembassy.de/">Botschaft der Republik Sudan in Berlin</a>, beantragt werden.</p>
 <h3>Registrierung</h3>
 <p>Reisende müssen sich binnen drei Tagen beim Ausländeramt des Aufenthaltsortes registrieren.</p>
 <h3>Reisen in die USA nach Aufenthalten in Sudan</h3>
 <p><span>Reisen nach Sudan können sich negativ auf spätere Einreisen in die USA auswirken.</span> Weitere Informationen dazu finden Sie in den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/usavereinigtestaatensicherheit-201382" target="_blank" rel="noopener">Reise- und Sicherheitshinweisen USA.</a></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ausfuhr von Gold ist ohne offizielle Genehmigung verboten und ist mit strengen Strafen bedroht.</p>
 <p>Die Einfuhr von Alkohol, Obst und Gemüse, Schweinefleisch und pornographischen Zeitungen, Männermagazinen bzw. Zeitschriften mit freizügigen Abbildungen von Frauen und Männern und vergleichbaren Filmen sowie Waren aus Israel ist verboten.</p>
 <p>Gegenstände des täglichen persönlichen Bedarfs dürfen eingeführt werden. Hochwertige technische Geräte, die erkennbar neu sind und nicht zum Reisebedarf gehören, müssen eventuell verzollt werden.</p>
 <p>Die Ausfuhr von Funden aus den antiken Grabungsstätten und geschützten Pflanzen und Tieren (u. a. Elfenbein, siehe auch Anhang zum Washingtoner Artenschutzabkommen) ist nicht erlaubt.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Tierhalter müssen Impfzeugnisse (z.B. europäischer Heimtierausweis) mit Tollwutimpfung und in Europa gängigen Regelimpfungen vorlegen. Impfungen dürfen nicht mehr als 12 Monate zurückliegen. Daneben wird ein amtsärztliches Zeugnis benötigt, welches nicht älter als&nbsp;zehn Tage sein darf.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es sind Impfungen gegen Gelbfieber (in Gebieten südlich der Sahara), Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind Impfungen gegen Chikungunyafieber, Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten.</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p><span>Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in den ländlichen Regionen vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Khartum ist die Versorgung insgesamt besser, aber auch hier nicht mit Europa zu vergleichen. Durch den langjährigen Bürgerkrieg sind vor allem im Zentrum (Kordofan), im Westen (Darfur) und im Süden des Landes weiterhin große Teile der medizinischen Infrastruktur zerstört. Oft fehlt auch adäquat ausgebildetes Englisch oder Französisch sprechendes ärztliches Personal.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreisekranken- und Rückholversicherung ab. </span></li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a><span> zu finden.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132">Malaria</a> sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Ein Risiko für Gelbfieber liegt in Gebieten südlich der Sahara vor. <span>Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig in der südlichen Landeshälfte, inklusive der Hauptstadt Khartum. In Regionen entlang dem Nil, in der Provinz Rotes Meer, einschließlich Port Sudan sowie einem Gürtel zwischen der Sahara-Wüste und der südlichen Hälfte des Landes besteht von Januar bis Mai ein saisonal mittleres Risiko, von Juni bis Dezember ein saisonal hohes Risiko. Bei Reisen nur in die Sahara (Ausnahmen s.o.) besteht ganzjährig ein mittleres Malariarisiko.&nbsp;</span>Der Anteil an Malaria tropica<em> (P. falciparum)</em> und Mischinfektionen beträgt 89%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Senegal%20bis%20Tschad.pdf"><span>DTG</span></a> zur Verfügung.</p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870">Chikungunyafieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520">Denguefieber</a> (u.a. in der Provinz Khartum und im Südosten des Landes, einschließlich der Provinz Süd-Kordofan), <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904">Leishmaniose,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826">Rift-Valley-Fieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880">West-Nil-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt eine Impfung gegen Gelbfieber sowie Chikungunya- und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/krim-kongo-fieber-2628722" target="_blank" rel="noopener">Krim-Kongo-Fieber</a> wird durch Zecken übertragen.&nbsp;<span>In den südlichen Landesteilen des Sudan&nbsp;</span>kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/afrikanische-schlafkrankheit-2628724">afrikanischen Schlafkrankheit</a> kommen, die durch große tagaktive Fliegen (Tsetse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen.&nbsp;Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874">(Virushepatitis A und E)</a> und selten&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf. <span>In Sudan wurde&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis</a><span> (cVDPV-2) nachgewiesen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li><span>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis-Impfung<span>.</span></a></li>
  <li><span>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.</span></li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><span>In Sudan besteht ein Risiko für&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/meningokokken-erkrankungen-2553652" target="_blank" rel="noopener">Meningokokken-Erkrankungen</a><span> und&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose</a><span>. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Dezember bis Mai auf.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie lokale Warnungen.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/M/Mpox/mpox-node.html">STIKO</a><span> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a><span> wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a><span> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener">Rift-Valley-Fieber</a><span> wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/anthrax-2642240" target="_blank" rel="noopener">Milzbrand</a><span> handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann.&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS</a><span> wird nach derzeitigem Wissensstand über Kamele übertragen. In Sudan erfolgte ein MERS-Nachweis vereinzelt bei Kamelen in der Region Tamboul. Es kommen verschiedene Giftschlangen vor.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen. </span></li>
  <li><span>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können. </span></li>
  <li><span>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten. </span></li>
  <li><span>Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. </span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sein können. &nbsp;&nbsp;</span></li>
  <li><span>Beachten Sie unsere Hinweise zu&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse/2519592">Schlangenbissen.</a></li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/sudan-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 15:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 15:09:53 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/sudansicherheit-203266</guid></item><item><title>Komoren: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/komorensicherheit-226660</link><description><![CDATA[<p>Letzte Änderungen:&nbsp;Redaktionelle Änderungen</p><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/newsletter/bestellen-node" target="_self">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a>.
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a>
   <br>
   &nbsp;</p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Anfang 2024 fanden Präsidentschaftswahlen statt, bei denen Staatspräsident Azali Assoumani mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt wurde. Die Opposition erhob Vorwürfe der massiven Wahlmanipulation; die damit verbundenen Demonstrationen und Versammlungen eskalierten und es gab Tote und Verletzte.&nbsp;</span></p>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Die Kriminalitätsrate ist gering, mit armutsbedingter Kriminalität muss allerdings jederzeit und überall gerechnet werden. Es kann zu Entreißdiebstählen und Diebstählen aus Autos kommen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie auf Märkten, in Parks und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Vermeiden Sie möglichst Spaziergänge alleine bei Dunkelheit.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h3>Piraterie auf hoher See</h3>
 <p>Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piraterie. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Angriffe sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman weiterhin gefährdet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie&nbsp;in&nbsp;vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten.</li>
  <li>Vermeiden Sie es, mit Sportbooten auf das offene Meer zu fahren.</li>
  <li>Registrieren Sie sich beim <a href="https://mscio.eu/">Maritime Security Centre</a>.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Die Komoren liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Der Vulkan Karthala ist ein weiterhin aktiver Vulkan nahe Moroni.</p>
 <p>Das Klima ist tropisch. Monsune und auch tropische Zyklone&nbsp;können insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis April auf die Komoren treffen und haben in der Vergangenheit&nbsp;zu erheblichen Schäden geführt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit dem Verhalten bei Erdbeben und Vulkanen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a>.</li>
  <li>Beachten Sie in der Regenzeit die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Zuständige Auslandsvertretung</h3>
 <p>In&nbsp;den Komoren gibt es keine deutsche Auslandsvertretung. Zuständig ist die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/tansania-208666" target="_blank" rel="noopener">deutsche Botschaft in Daressalam/Tansania</a>. Einzige EU-Vertretung am Ort ist die <a href="https://km.ambafrance.org/">französische Botschaft in Moroni</a>, mit einer kleinen konsularischen Außenstelle in Mutsamudu.</p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Das Straßennetz ist in schlechtem Zustand.</span> Vorsicht ist zudem bei Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Die Treibstoffversorgung ist nicht immer gewährleistet. Die Flugverbindungen zwischen den Inseln werden von zwei privaten Fluggesellschaften wahrgenommen, von denen eine auf der <a href="https://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/search_en" target="_blank" rel="noopener">gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU</a> steht. Die innerkomorischen Flugverbindungen sowie die Telekommunikation sind weiterhin unregelmäßig und häufig gestört. Kleine motorisierte Boote (sogenannte kwassa-kwassa), die den Transport zwischen den Inseln anbieten, sind kein sicheres Verkehrsmittel.</p>
 <p>Verkehrs- und Nachrichtenverbindungen sind landesweit unzuverlässig und können kurzfristig unterbrochen oder eingeschränkt werden. Der Treibstoff in den Komoren ist weiterhin knapp.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Die Komoren sind ein stark muslimisch geprägtes Land. Von Reisenden wird erwartet, dass sie sich den Verhaltensregeln und Moralvorstellungen des größten Teils der Bevölkerung anpassen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>In der Stadt sollten weder Shorts noch ausgeschnittene Kleider oder Miniröcke getragen werden.</li>
  <li>Konsumieren Sie keinen Alkohol in der Öffentlichkeit.</li>
  <li>Frauen sollten an öffentlichen Stränden, insbesondere während des Ramadans, auf das Baden verzichten.</li>
 </ul>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Das komorische Gesetz verbietet sexuelle Handlungen zwischen Personen des gleichen Geschlechts. Bestraft wird dies mit bis zu fünf Jahren Gefängnis oder hohen Geldstrafen. LGBTIQ-Reisende sollten die Risiken einer Reise auf die Komoren sorgfältig abwägen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die allgemeinen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">Reisehinweise für LGBTIQ</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Die komorischen Behörden haben eine Sittenbrigade eingerichtet. Diese führt nachts ab 23 Uhr in der Umgebung von Diskotheken, Nachtbars und Verkaufsstellen für Fleischspieße Identitätskontrollen durch. Bei Besuch dieser Orte muss ein Ausweis mitgeführt werden.</p>
 <p>Ehebruch kann&nbsp;in den Komoren mit Geldstrafen und bis zu zwei Jahren Gefängnishaft geahndet werden, wenn der Ehepartner eine entsprechende Anzeige erstattet.</p>
 <p>Prostitution wird vom Gesetz nicht ausdrücklich als strafbare Handlung definiert, sie gilt aber als gesellschaftlich inakzeptabel. Besitzer von Tanzlokalen und Hotels können für die Beschäftigung von minderjährigen Prostituierten (bis 21 Jahre) oder für die Duldung von Prostitution in Zusammenhang mit Gewalt zur Rechenschaft gezogen werden.</p>
 <p>Pädophilie, die Ausübung „unzüchtiger Handlungen“ und die Verführung Minderjähriger werden vom Gesetzgeber streng geahndet.</p>
 <p>Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude) besteht Fotografierverbot.</p>
 <p>Der Konsum von Alkohol oder anderen Rauschmitteln in der Öffentlichkeit ist verboten, der Besitz von illegalen Drogen wird streng geahndet. Für Schwerstverbrechen kann die Todesstrafe verhängt werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie ab 23 Uhr beim Besuch von Diskotheken, Nachtclubs und Verkaufsstellen für Fleischspieße darauf, einen Ausweis mit sich zu führen.</li>
  <li>Bitten Sie Einheimische um Rat, bevor Sie sie fotografieren, da nicht immer ersichtlich ist, ob ein Fotografierverbot besteht oder nicht.</li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Komoren-Franc (KMF). Der Umtausch von Euro in Landeswährung ist in der Hauptstadt möglich, es empfiehlt sich die Mitnahme von Bargeld. Ob Kreditkarten in Hotels akzeptiert werden, sollte jeweils vorab erfragt werden. In Moroni gibt es Geldautomaten, die die gängigen Kreditkarten akzeptieren, jedoch nicht zuverlässig funktionieren.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: &nbsp;</strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: &nbsp;</strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> &nbsp;Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> &nbsp;Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> &nbsp;Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.</p>
 <p>Die Erteilung eines Touristenvisums bei Ankunft am internationalen Flughafen auf Grande Comore kostet ca. 30 EUR. Dieses kann mit einer Gültigkeit bis zu 45 Tagen bei Einreise gegen Vorlage des Rückflugtickets sowie eines Nachweises über ausreichende Geldmittel zur Bestreitung der Aufenthaltskosten (mind. 30 EUR/Tag) und Nachweis/Adresse des Aufenthaltsortes ausgestellt werden. Ein Unterschied zwischen Touristen und Geschäftsreisenden wird dabei nicht gemacht. Eine Visumsverlängerung ist möglich. Zuständige Auslandsvertretung für Deutschland ist die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/vertretungenkomoren/226658">Botschaft der Union der Komoren in Brüssel</a>.</p>
 <h4><em>Einreise auf dem Seeweg</em></h4>
 <p>Bei Einreise per Segelyacht sollten vor Verlassen der Marina unbedingt die notwendigen Zollformalitäten erledigt werden.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Die Einfuhr von Alkohol, Waffen, Drogen aller Art und pornografischem Materials ist strikt verboten.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p><span>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</span></p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es ist eine&nbsp;Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunyafieber, Denguefieber, Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten.</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und örtlich technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Es fehlt eine adäquate Notfallversorgung.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a><span> zu finden.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie eine Auslandskrankenversicherung mit Evakuierungsversicherung ab.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132">Malaria</a> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisko auf der Insel Grande Comore (Ngazidja) und ein mittleres Risiko auf den Inseln Mohéli (Mwali) und Anjouan (Nzwani).&nbsp;D<span>er Anteil der Malaria tropica (</span><em><span>P. falciparum</span></em><span>) beträgt über 99</span>%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Tansania%20Madagaskar.pdf">DTG</a> zur Verfügung.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870">Chikungunyafieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520">Denguefieber,</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen.</a>&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt Impfungen gegen Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p><span>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf.</span> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874">(Virushepatitis A und E)</a> und selten&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/M/Mpox/mpox-node.html">STIKO</a><span> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</span></h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a><span> wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen.&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ciguatera-2519596" target="_blank" rel="noopener">Ciguatera</a><span> ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht.&nbsp;Eine Ansteckung mit </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener"><span>Tollwut</span></a><span> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</li>
  <li>Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten.</li>
  <li>Sollten Sie von einem Hund gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sein können.</li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten&nbsp;und untersuchen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie unsere&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618" target="_blank" rel="noopener"><span>Informationen zum Tauchen.</span></a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/komoren-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:45:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 14:31:02 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/komorensicherheit-226660</guid></item><item><title>Dänemark: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/daenemarksicherheit-211724</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen: <span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>In Kopenhagen kam es 2023 mehrfach zu Fällen von Koranverbrennungen. Dies bildet weiterhin die Grundlage für die Einstufung einer erhöhten Bedrohungslage seitens der dänischen Regierung.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei ungewöhnlichen, nicht alltäglichen Ereignissen aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie stets aktuelle Hinweise und Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Kleinkriminalität kommt insbesondere in den größeren Städten vor. In Kopenhagen steigt in den Sommermonaten das Risiko von Taschendiebstählen, insbesondere an beliebten Ausflugszielen und Orten mit naturgemäß hohen Besucherzahlen, wie z. B. Hauptbahnhof, Haltestelle der Fernbusse, Rathausplatz, Museen und bei der Wachablösung vor Schloss Amalienborg.</p>
 <p>Im „Freistaat Christiania“ und im Stadtteil Nørrebro kam es im vorigen Jahr mehrfach zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Schießereien zwischen Banden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie in den Stadtteilen Christiania und Nørrebro von Kopenhagen besonders aufmerksam und zurückhaltend.</li>
 </ul>
 <p>Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass sich die Bewohner von „Christiania“ das Fotografieren ausdrücklich verbitten und Geräte, mit denen fotografiert wird, ggf. einbehalten werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen, wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der S-Bahn, in der Metro und im Bus, besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Lassen Sie an Raststätten oder Parkplätzen keine offen sichtbaren (Wert-)Gegenstände im Fahrzeug liegen und schließen Sie das Fahrzeug ab.</li>
 </ul>
 <h3>Grönland</h3>
 <p><strong>Von Individualreisen außerhalb der größeren Städte wird abgeraten.</strong> Das wechselhafte arktische Extremklima, ausgedehnte unzugängliche Gebiete und eine sehr beschränkte Infrastruktur machen Such- und Rettungsaktionen außerhalb der Ortschaften an der Westküste Grönlands praktisch unmöglich.
  <br>
  Auch bei Kreuzfahrten besteht aufgrund der oben genannten beschränkten Infrastruktur ein erhöhtes Risiko, beispielsweise bei einem medizinischen Notfall.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Machen Sie sich für Reisen außerhalb geschlossener Ortschaften vor Antritt der Reise mit den damit verbundenen Risiken vertraut.</li>
  <li>Nehmen Sie ein GPS-Gerät und Satellitentelefon mit.</li>
  <li>Achten Sie darauf, dass bei der Buchung einer Bootstour der Bootsführer über eine Genehmigung für den kommerziellen Passagiertransport verfügt.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>In Dänemark und auf den Färöer herrscht atlantisches Klima.
  <br>
  Die Küsten Dänemarks können von Überflutungen betroffen sein.</p>
 <p>Grönland hat ein arktisches Extremklima. An und vor den Küsten sind zudem seismische Aktivitäten wie Erd- und Seebeben und damit auch Flutwellen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Grenzkontrollen</h3>
 <p>Derzeit werden an der deutsch-dänischen Landgrenze Binnengrenzkontrollen durchgeführt.
  <br>
  Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.</p>
 <h4><em>Grenzübertritt nach Dänemark</em></h4>
 <p>Dänemark führt stichprobenartige Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen&nbsp;Grenze durch. Dies kann unter Umständen zu Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr führen.
  <br>
  Sofern Fahrzeuginsassen keine gültigen Ausweispapiere mit sich führen, die zum legalen Aufenthalt in Dänemark berechtigen, müssen Fahrer des Kfz&nbsp;mit einer Inhaftierung und Anklage und Verurteilung zu einer Haftstrafe wegen Menschenschmuggels rechnen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie auch bei Reisen nach Dänemark einen gültigen Personalausweis oder Reisepass und ggf. einen Nachweis eines gültigen deutschen Aufenthaltstitels, der zum Aufenthalt in Dänemark berechtigt, mit.</li>
  <li>Nehmen Sie keine Anhalter oder andere Ihnen unbekannten Personen oder fremde Waren über die Grenze nach Dänemark mit.</li>
 </ul>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>In letzter Zeit gab es an verschiedenen dänischen Flughäfen temporäre Luftraumsperrungen aufgrund von Drohnenflügen, welche für Flugreisende zu Einschränkungen führten, siehe auch </span><em><span>Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten.</span></em></p>
 <p>Es gibt ein Inlandsflugnetz, Eisenbahn- und Busverbindungen sowie Fährverkehr. Der öffentliche Nahverkehr in Städten ist gut ausgebaut.</p>
 <p>Auf Autobahnen in Dänemark dürfen Pkws bis zu 130 km/h fahren. In vielen Fällen gilt jedoch eine Beschränkung auf 110 km/h. Auf dänischen Landstraßen gilt für Pkws eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h; innerorts liegt das Tempolimit bei 50 km/h.</p>
 <p>Es muss ganzjährig auch tagsüber mit Abblend- oder Tagfahrlicht gefahren werden.</p>
 <p>Die Promillegrenze beträgt 0,5. Eine Überschreitung dieser Grenzen wird – ebenso wie falsches Parken – mit hohen Bußgeldern geahndet.</p>
 <p>Jeweils geltende Parkregeln sind zu beachten. Falschparken wird mit hohen Bußgeldern (bei öffentlichen Parkplätzen) und Gebühren (bei privaten Parkplatzeignern) belegt.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird anerkannt. Die deutsche Prüfbescheinigung zum Begleiteten Fahren ab 17 stellt keine gültige Fahrerlaubnis für Dänemark dar.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Vorwiegend in den Sommermonaten finden auf den Färöer-Inseln traditionell Grindwaljagden statt, die gesetzlich strikt reglementiert sind. Der Verstoß gegen die Meldepflicht einer Grindwalsichtung allein ist nicht länger strafbewehrt. Personen, die in eine Grindwaljagd eingreifen und sich in diesem Zusammenhang nicht an die Anweisungen der färöischen Behörden halten, müssen weiterhin mit Geld- oder Haftstrafen rechnen.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten;&nbsp;die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Das Mitführen von Dolchen oder Messern ist in der Öffentlichkeit verboten. Daher sollte man z.B. darauf verzichten, an einem dänischen Rastplatz ein Messer bei sich zu tragen, sondern es vorschriftsgemäß im abgeschlossenen Kfz aufbewahren.
  <br>
  Die dänische Regierung bewertet unerlaubte Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur (wie z.B. Flughäfen) als „hybride Angriffe“. Siehe auch <em>Einfuhrbestimmungen.</em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie zur Einfuhr und privaten Nutzung von Drohnen die Hinweise der&nbsp;</span><a href="https://kopenhagen.diplo.de/dk-de/service/2124066-2124066"><span>Deutschen Botschaft Kopenhagen.</span></a><span> Auch innerhalb des gültigen Rechtsrahmens wird eine besondere Zurückhaltung bei der Nutzung privater Drohnen empfohlen.</span></li>
 </ul>
 <p>Das Mitführen von Dolchen oder Messern ist in der Öffentlichkeit verboten. Daher sollte man z.B. darauf verzichten, an einem dänischen Rastplatz ein Messer bei sich zu tragen, sondern es vorschriftsgemäß im abgeschlossenen Kfz aufbewahren.</p>
 <p>Anders als in Deutschland sind auch das Führen, der Handel und die Einfuhr von Tränengasspray verboten.</p>
 <p>Das Sprühen von Graffiti wird als Straftat (Vandalismus) bewertet und mit Geldstrafen oder Haftstrafen bis zu 1,5 Jahren bestraft.</p>
 <p>Vorwiegend in den Sommermonaten finden auf den Färöer traditionell Grindwaljagden statt, die gesetzlich strikt reglementiert sind. Personen, die in eine Grindwaljagd eingreifen und sich in diesem Zusammenhang nicht an die Anweisungen der färöischen Behörden halten, müssen mit Geld- oder Haftstrafen rechnen.</p>
 <p>In Dänemark gilt ein Bedeckungsverbot für den öffentlichen Raum. Wird an einem öffentlichen Ort ein Kleidungsstück getragen, das das Gesicht verhüllt, kann ein Bußgeld verhängt werden. Das Verbot gilt nicht für eine Verhüllung des Gesichts, die einem legitimen Zweck dient. Die Regelung richtet sich insbesondere gegen muslimische Frauenbekleidung, wie z. B. Burka oder Niqab.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Zahlungsmittel ist die Dänische Krone (DKK). In Dänemark werden auch Kleinstbeträge mit Debit- oder Kreditkarte oder mit mobilen Geräten bzw. Wallets (z.B. Apple Pay) gezahlt. An Parkautomaten und im öffentlichen Nahverkehr wird keine Barzahlung akzeptiert. Die Mitnahme einer international üblichen Kredit- oder Debitkarte (Girocard) wird empfohlen. Die weit verbreitete Bezahlmöglichkeit mit der MobilePay-App kann nur von Inhabern einer dänischen Personenidentifikationsnummer (CPR-Nummer) genutzt werden. Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Debit- und Kreditkarten sind überall möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise nach Dänemark ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisende müssen im Besitz eines eigenen Reisedokuments sein. Die Mitnahme von Kopien ist nicht ausreichend. Alle Reisedokumente müssen für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültig sein.</p>
 <p>Für Reisen auf die <a href="https://www.faroeislands.fo/people-society/work-live/visas-and-work-permits" target="_blank" rel="noopener"><strong>Färöer</strong></a><strong> </strong>und nach <a href="https://visitgreenland.com" target="_blank" rel="noopener"><strong>Grönland</strong></a> können neben den dänischen Einreisebestimmungen zusätzliche Regelungen gelten.</p>
 <h4><em>Einreise nach Grönland</em></h4>
 <ul class="rte--list">
  <li>Reisepass: Ja</li>
  <li>Vorläufiger Reisepass: Ja</li>
  <li>Personalausweis: Nein</li>
  <li>Vorläufiger Personalausweis: Nein</li>
  <li>Kinderreisepass: Ja</li>
 </ul>
 <h4><em>Einreise in die Färöer</em></h4>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:&nbsp;</strong>
  <br>
  Bei Reisen nach Grönland und in die Färöer müssen alle Reisenden im Besitz eines eigenen Reisedokuments sein. Die Mitnahme von Kopien ist nicht ausreichend. Alle Reisedokumente müssen für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültig sein, s. auch <em>Einreise und Zoll - Heimtiere.</em></p>
 <p><strong>Grönland und die Färöer</strong> sind <strong>nicht Mitglieder der EU</strong> und <strong>des Schengenraums</strong>, obwohl sie Teil der dänischen Reichsgemeinschaft sind. Für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis notwendig.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz nicht erfolgender Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <p>Waffen dürfen ohne vorherige Genehmigung durch die dänische Polizei oder das Dänische Justizministerium nicht eingeführt werden.</p>
 <p><span>Drohnen ab 250 g oder, unabhängig vom Gewicht, mit Sensor (Kamera) müssen in Dänemark registriert werden.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie zur Einfuhr und privaten Nutzung von Drohnen die Hinweise der&nbsp;</span><a href="https://kopenhagen.diplo.de/dk-de/service/2124066-2124066"><span>Deutschen Botschaft Kopenhagen.</span></a><span> Auch innerhalb des gültigen Rechtsrahmens wird eine besondere Zurückhaltung bei der Nutzung privater Drohnen empfohlen.</span></li>
 </ul>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a></p>
 <p>Nähere Informationen zu den Bestimmungen über Haustiere und eine Liste der in Dänemark verbotenen Hunderassen bieten die <a href="http://tyskland.um.dk/de/reise-und-aufenthalt/reisen-mit-tieren">dänische Botschaft in Berlin</a> und die <a href="https://en.foedevarestyrelsen.dk/animals/travelling-with-pet-animals">dänische Behörde für Ernährung "Fødevarestyrelsen".</a>&nbsp;In Bezug auf Bissverletzungen und deren Folgen für den Hund, der gebissen hat, wird insbesondere auf das dänische <a href="https://tyskland.um.dk/de/reise-und-aufenthalt/reisen-mit-tieren/reisen-mit-hunden">Hundegesetz</a> hingewiesen.</p>
 <h4><em>Besondere Regelungen für die Färöer und für Grönland</em></h4>
 <p>Die kurz- oder mittelfristige Einfuhr von Haustieren auf die Färöer ist nicht gestattet. Die permanente Einfuhr von Haustieren auf die Färöer durch Personen, die ihren Wohnsitz dort haben, ist unter bestimmten Umständen erlaubt. Auch für Grönland gelten besondere Einfuhrbestimmungen in Bezug auf Haustiere. Weitere Informationen bietet die <a href="http://tyskland.um.dk/de/reise-und-aufenthalt/reisen-mit-tieren">dänische Botschaft in Berlin.</a>&nbsp;</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;</p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Nach individueller Indikation sind Impfungen gegen FSME (bei Aufenthalt auf der Insel Bornholm und im Norden der Insel Seeland) und Hepatitis B (bei Reisen nach Grönland) angeraten.</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Das Versorgungsniveau in Dänemark ist gut bis sehr gut. Auch auf den Färöern ist die medizinische Versorgung gut. Dies gilt allerdings nicht für Grönland; dort ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.&nbsp;</p>
 <p><span>Es besteht in Dänemark für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab, insbesondere bei Reisen auf die Färöer und nach Grönland.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/fsme-2562884" target="_blank" rel="noopener">Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)</a> und&nbsp;Borreliose werden zwischen Frühjahr und Herbst durch Zecken übertragen. FSME kommt auf der Insel Bornholm sowie sporadisch im Norden der Insel Seeland vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten vor Zecken. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Verwenden Sie Repellentien, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich bei Reisen in FSME-Risikogebiete mit vermehrtem Aufenthalt im Freien hinsichtlich einer FSME-Impfung beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p><span>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/M/Mpox/mpox-node.html">STIKO</a><span> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3><span>Weitere Gesundheitsgefahren</span></h3>
 <p><span>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den </span><a href="https://waqi.info/de"><span>World Air Quality Index.</span></a></li>
 </ul>
 <p><span>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/daenemark-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:45:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 14:45:19 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/daenemarksicherheit-211724</guid></item><item><title>Griechenland: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/griechenlandsicherheit-211534</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p>Aktuelles</p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3>Busch- und Waldbrände</h3>
 <p>Die Waldbrandgefahr ist in großen Teilen Griechenlands aufgrund der hohen Temperaturen und des wenigen Niederschlags zurzeit sehr hoch; aktuell werden zahlreiche Brandherde bekämpft. Durch wechselnde Windrichtungen können Brände sich schnell ausbreiten; bereits gelöschte Feuer können neu entfacht werden. Es kann jederzeit kurzfristig zu Straßensperren und weiteren Beeinträchtigungen der Infrastruktur sowie Evakuierungen kommen, auch in Tourismusgebieten.</p>
 <p>Eine Übersichtskarte der aktuellen Waldbrände bietet <a href="https://www.foties.gr/">folgende Webseite.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Aktivieren Sie auf Ihrem Mobiltelefon die Option „<span class="underline">Notfallbenachrichtigungen (Cell Broadcast Alerts)</span>.“ Diese werden von den zuständigen griechischen Stellen regional per SMS bzw. als Push-Mitteilung in griechischer und englischer Sprache versandt. Hierüber werden Sie auch über Evakuierungsmaßnahmen informiert.</li>
  <li>Befolgen Sie die Anweisungen aus den Notfallbenachrichtigungen, beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Informieren Sie sich laufend bei den <a href="https://civilprotection.gov.gr/en/odigies-prostasias">zuständigen Stellen</a> sowie über die Medien und den <a href="https://www.emy.gr/en?area=forecast">nationalen Wetterdienst</a> über die Gefährdungslage in den jeweiligen Regionen und Verhaltensempfehlungen bei Waldbränden.</li>
  <li>Nehmen Sie im Zweifel eine Powerbank mit, damit Ihr Telefon möglichst lange in Betrieb bleiben kann.</li>
  <li>Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die Medien, Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter/-veranstalter über von Naturkatastrophen betroffene Gebiete und meiden Sie diese.</li>
  <li>Auf der Webseite des <a href="https://civilprotection.gov.gr/odigies-prostasias/genikes-odigies?lang=de">griechischen Katastrophenschutzes</a> finden Sie allgemeine Hinweise zu Verhaltensweisen bei Naturkatastrophen in deutscher Sprache. Eine Übersichtskarte für Wetterwarnungen innerhalb Europas bietet <a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/">Meteoalarm.org.</a></li>
  <li>Aktuelle Informationen zu den vom griechischen Katastrophenschutz, von Kommunen und Regionen bereitgestellten Notunterkünften finden Sie auf der Webseite <a href="https://mysafetyplan.gov.gr/">mysafetyplan.gov.gr</a> auf einer Onlinekarte in griechischer Sprache.</li>
  <li><span>Sollten Sie aktuell von Evakuierungsmaßnahmen betroffen sein, wenden Sie sich bitte für Fragen der Unterbringung, der Verpflegung, des Transports und ggfs. des Verbleibs Ihres Gepäcks an Ihren Reiseveranstalter oder an den griechischen Katastrophenschutz unter +30 210 368 1730, +30 210 368 1259 oder +30 210 368 135.</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Es kommt immer wieder zu Protesten und Demonstrationen. Vereinzelte gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <p>Aufgrund der geografischen Lage ist Griechenland ein bedeutsames Einreiseland für Flüchtlinge und Migranten in die EU bzw. in den Schengenraum. Von Griechenland aus versuchen viele Personen, unter anderem über die Fährhäfen Patras und Igoumenitsa, ohne erforderliche Dokumente weiter nach Italien und in andere Schengenstaaten zu reisen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Beachten Sie bei Benutzung des Fährverkehrs mit eigenem Fahrzeug die Reiseinfos - <em>Infrastruktur/Verkehr</em>.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Vor allem in den Großstädten Athen, Thessaloniki und Piräus ist die Anzahl von Taschendiebstählen hoch; das gilt insbesondere für die Reisesaison von April bis November und für belebte Plätze und öffentliche Verkehrsmittel, wie die Metro- und Buslinien vom/zum Flughafen und für die Metro- und Busstationen in den Innenstädten.</p>
 <p>Autoaufbrüche und Trickdiebstähle gegenüber Autotouristen kommen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie in Großstädten und dort vor allem an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln wie insbesondere der Metro besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie elektronische Kopien/Fotos oder fertigen Sie eine Kopie des Reisedokuments an. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Parken Sie Ihr Fahrzeug auf bewachten Parkplätzen, und lassen Sie keine Wertsachen zurück.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <h4><em>Busch- und Waldbrände</em></h4>
 <p><span>Die Waldbrandgefahr in Griechenland ist sehr hoch.</span></p>
 <p><span>Aktuell kommt es aufgrund der hohen Temperaturen und dem wenigen Niederschlag zu zahlreichen Busch- und Waldbränden, die</span> sich durch wechselnde Windrichtungen schnell ausbreiten können. Bereits gelöschte Feuer können neu entfacht werden. Es kann jederzeit kurzfristig zu Straßensperren und weiteren <span>Beeinträchtigungen der Infrastruktur&nbsp;</span>kommen, auch in Tourismusgebieten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Eine Übersichtskarte der aktuellen Waldbrände bietet <a href="https://www.foties.gr/">folgende Webseite.</a></li>
  <li>Aktivieren Sie auf Ihrem Mobiltelefon die Option <span class="underline">„Notfallbenachrichtigungen (Cell Broadcast Alerts).“ </span>Diese werden von den zuständigen griechischen Stellen regional per SMS bzw. als Push-Mitteilung in griechischer und englischer Sprache versandt. Hierüber werden Sie auch über Evakuierungsmaßnahmen informiert.</li>
  <li>Befolgen Sie die Anweisungen aus den Notfallbenachrichtigungen, beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Nehmen Sie im Zweifel eine Powerbank mit, damit Ihr Telefon möglichst lange in Betrieb bleiben kann.</li>
  <li>Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die Medien, Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter/-veranstalter über von Naturkatastrophen betroffene Gebiete und meiden Sie diese.</li>
  <li>Auf der Webseite des <a href="https://civilprotection.gov.gr/odigies-prostasias/genikes-odigies?lang=de">griechischen Katastrophenschutzes</a> finden Sie allgemeine Hinweise zu Verhaltensweisen bei Naturkatastrophen in deutscher Sprache. Eine Übersichtskarte für Wetterwarnungen innerhalb Europas bietet <a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/">Meteoalarm.org.</a></li>
  <li><span>Aktuelle Informationen zu den vom griechischen Katastrophenschutz, von Kommunen und Regionen bereitgestellten Notunterkünften finden Sie auf der Webseite&nbsp;</span><a href="https://mysafetyplan.gov.gr/"><span>mysafetyplan.gov.gr</span></a><span> auf einer Onlinekarte in griechischer Sprache</span>.</li>
 </ul>
 <p><strong>Hitze</strong></p>
 <p>In den Sommermonaten kommt es häufig zu Hitzewellen mit Temperaturen über 40 Grad Celsius. Insbesondere für Säuglinge, Kinder, Senioren sowie Menschen, die an chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufs etc. leiden, ist besondere Vorsicht geboten. Aufenthalte in der Sonne und überfüllte öffentliche Bereiche sollten möglichst gemieden werden. Gleiches gilt für körperliche Anstrengung in der Mittagshitze. Empfohlen wird das Tragen leichter, heller Kleidung aus natürlichem Material sowie eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie bei Spaziergängen und Wanderungen Sonnenschutz und große Mengen Trinkwasser, ein aufgeladenes Mobiltelefon sowie eine zusätzliche aufgeladene Powerbank mit.</li>
  <li>Achten Sie darauf, nur sehr gut ausgeschilderte Wanderrouten zu nutzen.</li>
  <li>Rufen Sie im Notfall die europäische Notrufnummer 112 an. Dadurch können Sie sofort geortet werden, solange Ihr Mobiltelefon in Betrieb ist.</li>
 </ul>
 <h4><em>Erdbeben und Vulkanausbrüche</em></h4>
 <p>Das Festland und die Inseln Griechenlands&nbsp;liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es häufiger zu Erdbeben und seltener zu vulkanischen Aktivitäten kommen kann<span>.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h4><em>Stürme und Überschwemmungen</em></h4>
 <p>Im Mittelmeer kann es insbesondere von August bis November zu schweren Herbststürmen bis hin zu sogenannten Medicanes kommen. Diese führen häufig zu Überschwemmungen, Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie in von Überschwemmungen betroffenen Gebieten kein Leitungswasser.</li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>In Griechenland gelten strenge Verkehrsregeln, deren Nichteinhaltung mit hohen Strafen geahndet wird. In engen Gassen und Straßen (sogenannten „Residential Areas“) gilt ein Tempolimit von höchstens 30 km/h. Nicht immer sind diese Bereiche ausreichend ausgeschildert. In Athen wurden zuletzt zahlreiche Kameras installiert, die Verkehrsdelikte aufzeichnen. Insgesamt werden Verkehrsdelikte werden mit höheren Bußgeldern als in Deutschland bestraft. Nicht selten werden auch bei Parkverstößen die amtlichen Kennzeichen durch die Polizei sichergestellt und erst nach einigen Wochen und nach Zahlung eines Bußgeldes wieder ausgehändigt. Weitere Informationen bieten die&nbsp;</span><a href="https://griechenland.diplo.de/gr-de/service/2684818-2684818">Deutschen Vertretungen in Griechenland.</a></p>
 <p><span>Es gibt ein gutes Netz öffentlicher Verkehrsverbindungen mit Inlandsflügen und Fähren, in Athen ein U-Bahn-Netz und eine Tramlinie sowie Busverbindungen.</span>
  <br>
  <span>Während auf dem Festland die Straßen gut ausgebaut sind, muss auf den Inseln mit Einschränkungen gerechnet werden (auch in Bezug auf die Beschilderung).&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Besondere Vorsicht ist beim Führen eines Quad-Fahrzeugs anzeigt; es kommt vermehrt zu schweren Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang. Bei Fahrten mit Quad-Fahrzeugen und auf Motorollern besteht immer Helmpflicht. Verstöße werden mit dem Entzug des Führerscheins geahndet.</span></p>
 <p><span>Mit Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr (auf dem Luft-, See- und Landweg) muss im Falle von Streiks gerechnet werden.</span></p>
 <p><span>Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahranfänger, Motorrad- und Berufskraftfahrer gilt absolutes Alkoholverbot.</span></p>
 <p><span>In Kreisverkehren wird ohne anderslautende Verkehrszeichen dem einfahrenden Fahrzeug Vorrang gewährt, sodass Fahrzeuge im Kreisverkehr oftmals abbremsen.</span>
  <br>
  <span>Halteverbotsschilder mit einer senkrechten Linie gelten an ungeraden, mit zwei an geraden Monaten.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Das Aufstellen von Zelten oder das Abstellen von Wohnwagen bzw. Wohnmobilen an archäologischen Stätten, Küstenstreifen, Stränden, Waldrändern und Wäldern ist generell untersagt. Ferner ist das Parken von Wohnwagen oder Wohnmobilen am Straßenrand in Wohngebieten für mehr als 24 Stunden verboten. Die Bußgelder bei Nichtbeachtung sind hoch.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Migranten versuchen oft mit Unterstützung von Schleusern, unbemerkt auf Lkws zu gelangen, die mit den Fähren von Patras bzw. Igoumenitsa in Richtung Italien ausreisen. Werden diese Personen bei den Kontrollen der Polizei bzw. Küstenwache entdeckt, werden regelmäßig Strafverfahren wegen Menschenschmuggels als organisierte Kriminalität gegen die Fahrer eingeleitet, und die Fahrzeuge als Beweismittel sichergestellt. Fahrern drohen hohe Geld- oder sogar Haftstrafen, langwierige und kostenintensive Verfahren sind die Folge.</span></p>
 <p><span>Speziell in Patras werden Verkehrsstaus und notwendiges Anhalten vor roten Ampeln auf dem Weg zum Hafen von Personen genutzt, um sich möglichst unerkannt auf oder unter dem Fahrzeug zu verstecken.</span>
  <br>
  <span>Auch bei Warte- bzw. Standzeiten im Hafengelände gelingt es einzelnen Personen oder ganzen Gruppen immer wieder, die Umzäunung des Hafengeländes zu überwinden und sich dann auf den dort abgestellten Fahrzeugen zu verstecken.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich an die geltenden Verkehrsregeln, um hohe Bußgelder zu vermeiden.</li>
  <li>Nehmen Sie grundsätzlich keine unbekannten Personen, insbesondere Anhalter, im Fahrzeug mit.</li>
  <li>Falls doch, klären Sie vorher, ob diese Personen über gültige Ausweisdokumente und ggf. Aufenthaltstitel für Griechenland verfügen.</li>
  <li>Stellen Sie Ihr Fahrzeug&nbsp;stets an einem sicheren, möglichst bewachten Ort ab und verschließen es gut, um sogenannten blinden Passagieren vorzubeugen.</li>
  <li>Prüfen Sie vor Ausreise aus Griechenland, dass sich keine unberechtigten Personen im Fahrzeug befinden. Dies gilt insbesondere für Wohnmobile und Lastkraftwagen.</li>
  <li>Vermeiden Sie längere Standzeiten auf Rastplätzen entlang der Zufahrtsstraßen oder im Stadtgebiet Athens. Sind diese unumgänglich, kontrollieren Sie vor der Weiterfahrt zum Hafen Verriegelungen, Verschlüsse und Planen sorgfältig auf Manipulationen.</li>
  <li>Kontrollieren Sie im Zweifelsfall das Fahrzeug nochmals unmittelbar vor der Einfahrt in das Hafengelände oder der Weiterfahrt, werfen Sie auch einen Blick unter das Fahrzeug.</li>
  <li>Melden Sie bei Einfahrt in den Hafen einen&nbsp;Verdacht, dass Personen unerlaubt in Ihr Fahrzeug gelangt sein könnten, den kontrollierenden Beamten der Polizei oder der Küstenwache.</li>
  <li>Unterstützen Sie die Beamten der griechischen Küstenwache oder der Polizei bei der Aufklärung des Sachverhaltes so gut wie möglich und verweigern Sie nicht die Kooperation.</li>
  <li>Halten Sie bei regelmäßiger Nutzung von Fährhäfen Kontakte eines Rechtsanwalts und der zuständigen deutschen Vertretung bereit.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Kfz-Führerschein ist ausreichend. Ein deutscher amtlicher Sportbootführerschein mit der Bezeichnung „Internationales Zertifikat“ (nach UN-Resolution Nr. 40 ECE, Stand 2015) wird in Griechenland nicht anerkannt. Zu Einzelheiten über die Gültigkeit/Anerkennung ausländischer Bootsführerscheine in Griechenland informieren die <a href="https://griechenland.diplo.de/gr-de/service/-/1007202">Deutschen Vertretungen in Griechenland.</a></p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten, die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>In Griechenland werden Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Einfuhr und Ausfuhr von Rauschgiften – auch kleiner Mengen für den persönlichen Bedarf – hart bestraft.</p>
 <p>Das Fotografieren militärischer und wichtiger ziviler Anlagen (Flughäfen/Häfen) ist wegen Spionagegefahr verboten. Zuwiderhandlungen werden – auch gegenüber EU-Bürgern – strafrechtlich verfolgt und hart bestraft.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie bei Wanderungen auf Schilder, die ein militärisches Sperrgebiet bezeichnen und vermeiden Sie das Betreten solcher Bereiche.</li>
 </ul>
 <p>Bei Diebstahl, vorsätzlicher oder fahrlässiger Beschädigung, illegaler Ausgrabung und Entfernung archäologischer Fundstücke vom Fundort (d.h. ohne Genehmigung bzw. Anzeige gegenüber den Behörden) können auch gegen Ausländer je nach Schwere der Tat mehrjährige Haftstrafen verhängt werden.</p>
 <p>Schleusungsdelikte können in Griechenland mit hohen Haft- und Geldstrafen geahndet werden, siehe <em>Infrastruktur/Verkehr</em>.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Für von ausländischen Geldinstituten ausgegebene Debitkarten (Girocard) gelten nach Angaben der griechischen Behörden keine besonderen Beschränkungen im Hinblick auf die Höhe von Geldabhebungen. Die Bezahlung mit Kreditkarten und das Abheben an Geldautomaten sind weit verbreitet.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Ja, während der Gültigkeit</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Griechenland ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen allerdings zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
  <br>
  Flugreisen nach Deutschland können daher nur mit einem gültigen Reisepass/Personalausweis bzw. einem von den deutschen konsularischen Vertretungen in Griechenland ausgestellten Passersatzdokument angetreten werden.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Generell wird für ein Kind, das allein oder mit nur einem Elternteil reist, empfohlen, eine Einverständniserklärung des anderen sorgeberechtigten Elternteils mitzuführen. Alleinreisende Minderjährige benötigen ggf. eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/des Erziehungsberechtigten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einreise auf dem Seeweg</h3>
 <p>Die Einreisebestimmungen unterscheiden sich je nach Bootsgröße (Bootslänge, Anzahl der Boote), Art der Nutzung (privat, kommerziell) und Herkunft (Einreise innerhalb oder außerhalb des Schengen-Raums).</p>
 <p>Sportboote und Schiffe, die von außerhalb des Schengen-Raums (z.B. aus der Türkei) einreisen, dürfen ausschließlich solche Häfen anlaufen, die als Eintrittshäfen in den Schengen-Raum gekennzeichnet sind.</p>
 <p>Die Einreise aller aus der Türkei stammenden Schiffe ist unabhängig von der Flagge erlaubt, nachdem zuvor der Liegeplatzantrag und ihre Bescheinigungen eingereicht und die Genehmigung für den Liegeplatz bei der <a href="https://www.hcg.gr/en/">hellenischen Küstenwache</a> (KLTH) eingeholt wurde.</p>
 <p>Passagiere sollen durch die Schiffsagenten über die aktuellen Gesundheitsprotokolle der Häfen informiert werden.</p>
 <p>Die Zollvorschriften für die Einreise über den Luft- und Seeweg sind identisch.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte rufen Sie die tagesaktuellen Sicherheitsinformationen über das NAVTEX-System ab.</li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <p>In Griechenland werden Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften, auch kleiner Mengen, hart bestraft.</p>
 <p>Für die Einfuhr von Verteidigungssprays und Waffen gelten besondere Zollvorschriften.</p>
 <p>Verteidigungssprays (auch solche, die in Deutschland frei verkäuflich sind) sollten nicht mitgeführt werden. Ihr Besitz und Gebrauch sind in Griechenland verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Gleiches gilt für Waffen jeder Art, insbesondere auch für große Messer, Schwerter, Säbel usw.</p>
 <p>Auch für den unerlaubten Besitz archäologischer Gegenstände und den Versuch ihrer Ausfuhr drohen hohe Strafen. Der Erwerb und die Ausfuhr von Antiquitäten sind nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums zulässig.</p>
 <p>Reisende sollten auf keinen Fall Steine von archäologischen Stätten mitnehmen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte beachten Sie auch die besonderen Zollvorschriften über die Einfuhr von Verteidigungssprays und Waffen.</li>
 </ul>
 <h4><em>Einreise mit dem Fahrzeug</em></h4>
 <p>Privatpersonen mit Wohnsitz in Deutschland, die sich vorübergehend in Griechenland aufhalten, dürfen ihren in Deutschland zugelassenen Pkw binnen eines Kalenderjahres sechs Monate – durchgehend oder aufgeteilt – in Griechenland fahren. Nach Ablauf dieses erlaubten Zeitraums muss das Fahrzeug entweder sechs Monate lang außer Landes gebracht werden, beim zuständigen Zollamt für mindestens sechs Monate unter Zollverschluss genommen werden oder rechtmäßig auf griechische Kennzeichen zugelassen werden. Bei Nichtbeachtung drohen Stilllegung und Bußgelder. Für als Nutzfahrzeuge angemeldete Fahrzeuge gelten ggf. andere Regelungen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland,&nbsp;Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Bei der Einreise nach Griechenland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und FSME empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3><strong>Malaria</strong></h3>
 <p>In Griechenland besteht kein oder höchstens ein minimales Malariarisiko zwischen April und November, siehe <a href="https://www.dtg.org/images/Startseite-Download-Box/2024_DTG_Empfehlungen_Malaria.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.</a> Es wird keine Malariaprophylaxe für Griechenland empfohlen.</p>
 <h3>West-Nil-Fieber</h3>
 <p>Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Griechenland zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880" target="_blank" rel="noopener">West-Nil-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)</h3>
 <p>In Nordgriechenland besteht ein geringes Risiko an einer durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis zu erkranken. Eine FSME-Impfung ist bei besonderer Exposition in diesem Gebiet sinnvoll.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung einer FSME im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> konsequent vor Zeckenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer FSME-Impfung bei besonderer Exposition im Norden Griechenlands beraten und ggf. impfen.</li>
 </ul>
 <h3>Krim-Kongo-Fieber</h3>
 <p>Das Krim-Kongo-Fieber ist eine Viruserkrankung, die i.d.R. von Zecken auf den Menschen übertragen wird und mit erhöhter Blutungsneigung einhergeht (hämorrhagisches Fieber). Die Erkrankung tritt gelegentlich im Nordosten Griechenlands auf. Das Risiko für Touristen ist äußerst gering.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Krim-Kongo-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> konsequent vor Zeckenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>In Griechenland besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <p>Die gesundheitliche Versorgung in Griechenland ist auf dem Festland im allgemeinen gut, kann auf den Inseln jedoch mangelhaft sein. Viele Krankenhäuser klagen dort über Mangel an ärztlichem und Pflegepersonal. Auch die Ausstattung der Rettungsfahrzeuge entspricht nicht immer deutschen Standards. Die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsfahrzeuges ist, besonders auf Inseln, deutlich länger als auf dem Festland oder in Deutschland. Das ist insbesondere bei zeitkritischen Notfällen wie Herzstillstand oder Unfällen mit starken Blutungen relevant.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie bei Reisen in ländliche Gebiete Griechenlands oder bei besonderem Bedarf an speziellen Medikamenten eine individuelle Reiseapotheke mit.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/griechenland-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
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</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:45:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 12:39:56 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/griechenlandsicherheit-211534</guid></item><item><title>Italien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/italiensicherheit-211322</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
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 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Die italienischen Sicherheitsbehörden haben in allgemeiner Form auf die Gefahr terroristischer Anschläge hingewiesen und ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Eine erhöhte Gefährdung durch Terrorismus auch an religiösen Stätten kann nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und <span>bei unvorhergesehenen Ereignissen&nbsp;</span>aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen vor allem in Touristenzentren und an Stränden vor.
  <br>
  Mit Trickbetrug werden Touristen durch Hinweise auf eine angebliche Reifenpanne oder abgefahrene Rück- bzw. Seitenspiegel sowie Anrempeln, auch z.B. mit Beschmutzen der Kleidung durch Eis, Pizza u.ä., abgelenkt und dann durch Komplizen beraubt. Grundsätzlich ist in allen größeren italienischen Städten an den jeweiligen zentralen touristischen Orten wie auch Bahnhöfen und belebten Metrostationen besondere Achtsamkeit geboten. Besonders gilt dies auf den Bahnstrecken vom Flughafen Rom-Fiumicino in die Innenstadt, in den Bahnhöfen selbst und in Bussen, hier insbesondere den Linien 40, 62 und 64, außerdem in Mailand vor allem auf dem Domplatz und in der Fußgängerzone, in Venedig an den Haltestellen und Fahrscheinschaltern für das Linienboot („Vaporetto“) und in Neapel auf den Buslinien R2, 152 und 202, die das Zentrum mit dem Bahnhof verbinden. &nbsp;</p>
 <p>Autoeinbrüche kommen häufig vor. Es werden immer wieder Fahrzeuge und Wohnmobile mit komplettem Inhalt gestohlen. Besondere Vorsicht ist beim Abstellen von Autos in Strandnähe geboten, z.B. in Ostia, <span>Fiumicino</span> und Fregene bei Rom. Gleiches gilt auch für unbedachte Parkhäuser und auf unbewachten Stellplätzen.</p>
 <p>In größeren Städten, wie z.B. Neapel, Rom, Mailand und Turin, werden Taschen oder Fotoapparate sowie wertvolle Uhren oder Schmuck von vorbeifahrenden motorisierten Zweirädern aus entrissen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit</span>.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flug- und Fährhäfen, Bahnhöfen, in Zügen, im Bus, in Fußgängerzonen und an Stränden und Touristenattraktionen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Tragen Sie Taschen und Fotoapparate nicht zur Straßenseite hin.</li>
  <li>Verzichten Sie insbesondere in größeren und stark frequentierten Städten auf das Tragen wertvoller Uhren und Schmuck.</li>
  <li>Lassen Sie keine Wertsachen, Ausweise und anderen Gegenstände im Auto zurück, sondern Handschuhfach und ggf. auch eine Kofferraumabdeckung geöffnet, um potentiellen Einbrechern zu zeigen, dass ein Einbruch nicht lohnt.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Der italienische Zivilschutz stellt <a href="https://rischi.protezionecivile.gov.it/en/" target="_blank" rel="noopener">detaillierte Informationen</a> über verschiedene Naturrisiken, wie z.B. Erdbeben oder Vulkanausbrüche und damit verbundene Notfallpläne,&nbsp;in englischer Sprache zur Verfügung.</p>
 <h3><em>Erdbeben</em></h3>
 <p>Italien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger zu zum Teil schweren Erdbeben kommt.</p>
 <h3><em>Vulkanausbrüche</em></h3>
 <p>Mehrere Vulkane in Italien sind immer wieder aktiv.
  <br>
  Die phlegräischen Felder in Kampanien werden als Supervulkan eingestuft und zeigen immer wieder Veränderungen, die in der Vergangenheit auch zu Evakuierungsmaßnahmen führten. Der Vesuv in unmittelbarer Nähe bei Neapel brach zuletzt 1944 aus und steht unter Beobachtung.
  <br>
  Der Ätna auf Sizilien ist der aktivste Vulkan Europas und zeigt jüngst, wie auch der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel, leichtere Eruptionen, die teilweise Unterbrechungen im Flugverkehr nach sich ziehen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meldungen zu aktuellen Naturereignissen finden Sie auf der <a href="https://www.protezionecivile.gov.it/en/">Webseite</a> des italienischen Zivilschutzes (<em>Protezione Civile</em>).</li>
  <li>Informieren Sie sich im Fall eines Ausbruchs <span>bei Ihrer Fluggesellschaft zu möglichen Auswirkungen auf bereits gebuchte Flüge.</span></li>
  <li>Informieren Sie sich über die <a href="https://www.aeroporto.catania.it/en/">Webseite</a> des Flughafens Catania.</li>
  <li><span>Führen Sie Ihr Mobiltelefon immer bei sich und laden Sie es immer vollständig auf. Das italienische Warnnetzwerk </span><a href="https://www.it-alert.it/en/"><span>IT-alert</span></a><span> ermöglicht es den Behörden des Katastrophenschutzes im Fall vulkanischer Aktivität des Vesuvs oder der phlegräischen Felder, Nachrichten an alle Mobilgeräte in einem Gefahrengebiet zu senden, sofern die Mobilgeräte eingeschaltet sind.</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Überschwemmungen, Lawinen und Stürme</em></h3>
 <p>Im Norden herrscht mitteleuropäisches, im Zentrum und Süden mediterranes Klima.</p>
 <p>Ganzjährig, insbesondere&nbsp;in den Sommermonaten, kommt es in Norditalien aufgrund starker Regenfälle und Unwetter zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen können.</p>
 <p>In den Wintermonaten besteht in den Bergen Norditaliens häufig die Gefahr von Lawinen und Erdrutschen.</p>
 <p>Bei Tauwetter besteht insbesondere in Norditalien die Gefahr von Überschwemmungen.
  <br>
  Venedig ist zur Hochwasserzeit (Acqua alta) regelmäßig von Überschwemmungen betroffen, sodass einige Plätze und Gassen unpassierbar werden.&nbsp;Auch in Rom kann es nach Starkregen zu Überschwemmungen kommen.</p>
 <p>Im gesamten Mittelmeerraum kann es ganzjährig, insbesondere im Spätsommer sowie in den Herbst- und Wintermonaten zu schweren Stürmen bis hin zu sogenannten „Medicanes“ kommen.<span> In der Folge sind Überschwemmungen und Erdrutsche sowie erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen möglich. Bei Ausrufung des Notstands durch die italienischen Behörden aufgrund wetterbedingter Großschadensereignisse sollte den Anweisungen des italienischen Katastrophenschutzes&nbsp;</span><a href="http://www.protezionecivile.gov.it/en">(Dipartimento della Protezione Civile)</a><span> sowie der örtlichen Stellen unbedingt Folge geleistet werden.</span></p>
 <h3><em>Busch- und Waldbrände</em></h3>
 <p>Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Italien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Die Feuer können sich durch wechselnde Windrichtungen schnell ausbreiten oder wieder neu entfachen. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur, auch in Tourismusgebieten, muss in diesen Fällen gerechnet werden; es kann jederzeit zu Straßensperren und weiteren Einschränkungen kommen. Auch die Luftqualität ist in diesen Fällen zum Teil stark beeinträchtigt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Befolgen Sie die Anweisungen der Feuerwehr, der Sicherheits- und Rettungskräfte und der lokalen Behörden.</li>
  <li>Prüfen Sie die Webseite des regionalen Zivilschutzes an Ihrem Aufenthaltsort (z. B. Protezione Civile <a href="https://www.protezionecivilesicilia.it/it/">Sizilien</a>, <a href="https://www.sardegnaambiente.it/index.php?xsl=2685&amp;s=20&amp;v=9&amp;c=12428&amp;nodesc=3&amp;n=9&amp;bx=2&amp;idr=1&amp;dx=2&amp;rl=1">Sardinien</a> oder <a href="https://protezionecivile.regione.puglia.it/">Apulien)</a> auf Informationen zu lokalen Waldbränden und tagesaktuelle Prognosen.</li>
  <li>Informieren Sie sich über sog. „Ebenen“ bzw. Detaileinstellungen in Online-Kartendiensten über aktuelle Informationen zu Bränden und zur Luftqualität.</li>
  <li>Führen Sie Ihr Mobiltelefon immer bei sich und laden Sie es immer vollständig auf.</li>
 </ul>
 <h3><em><span>Hitze</span></em></h3>
 <p><span>Vor allem in den Sommermonaten kommt es häufig zu Hitzewellen mit Temperaturen bis zu 40° C. Insbesondere für Säuglinge, Kinder, Senioren sowie Menschen, die an chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufs etc. leiden, ist besondere Vorsicht geboten. Aufenthalte in der Sonne und überfüllte öffentliche Bereiche sollten möglichst gemieden werden. Gleiches gilt für körperliche Anstrengung in der Mittagshitze.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Nehmen Sie bei Spaziergängen und Wanderungen Sonnenschutz und ausreichend große Mengen Trinkwasser sowie ein aufgeladenes Mobiltelefon mit.</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Dürre in Mittel- und Süditalien</em></h3>
 <p>In den mittleren und südlichen Regionen Italiens, insbesondere auf Sizilien, herrscht erheblicher Wassermangel. Die italienischen Behörden haben deshalb Dürre-Warnungen für betroffene Regionen Italiens ausgegeben und auf der <a href="https://www.isprambiente.gov.it/pre_meteo/idro/SeverIdrica.html">Webseite von ISPRA</a> veröffentlicht.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li>Aktuelle Wetterwarnungen bietet <a href="https://www.meteoalarm.org/en/live/region/IT" target="_blank" rel="noopener">MeteoAlarm.</a></li>
  <li>Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.​​​​​​​</li>
  <li><span>Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des&nbsp;</span><a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek"><span>Deutschen GeoForschungsZentrums</span></a><span><span class="underline">&nbsp;</span>vertraut.</span></li>
  <li>Informieren Sie sich zu aktuellen Erdbeben und vulkanischer Aktivität beim <a href="http://www.protezionecivile.gov.it/en" target="_blank" rel="noopener">Dipartimento della Protezione Civile.</a></li>
  <li>Informieren Sie sich im Winter für die Alpen über die Lawinengefahr beim <a href="https://www.sian.it/infoMeteo/jsp/mwablx815T.jsp">Nationalen Dienst für Schnee- und Lawinenvorhersage</a>&nbsp;bzw. für Triol, Südtirol und Trentino im <a href="http://www.europaregion.info/lawinenreport" target="_blank" rel="noopener">Euregio-Lawinen.report</a> und beachten Sie Absperrungen. Weitere Informationen bietet z.B. auch der <a href="http://www.aci.it/">Automobile Club d'Italia ACI.</a></li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Bärenvorkommen in der norditalienischen Provinz Trient</h3>
 <p>In der norditalienischen Provinz Trient/Trentino wurde Mitte Juli 2024 ein Jogger nördlich des Gardasees von einer Bärin attackiert und verletzt. 2023 wurde ein Jogger von einem Bären getötet. In dieser Provinz lebt eine größere Bärenpopulation; in der Nachbarprovinz Südtirol wurden bislang nur vereinzelte Bärenstreifzüge festgestellt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie bei Wanderungen in bewaldeten, insbesondere abgelegenen Gebieten unbedingt entsprechende Hinweisschilder und Warnungen; leisten Sie den Anweisungen der lokalen Behörden Folge.</span></li>
  <li>Beachten Sie die Hinweise und Verhaltensregeln auf der Webseite der <a href="https://www.provinz.bz.it/land-forstwirtschaft/fauna-jagd-fischerei/fauna/braunbaer-suedtirol/wenn-man-einem-baeren-begegnet.asp">Autonomen Provinz Bozen</a> bei Begegnung mit einem Bären bzw. bei Sichtung.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Grenzkontrollen</h3>
 <p>Italien wendet das Schengener Abkommen an, Grenzkontrollen sollen nur noch ausnahmsweise durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen werden Reisende auf dem Luftweg bei Ein- und Ausreise jedoch verstärkt kontrolliert, Flugreisen nach Deutschland sind meist nur mit einem Reisepass/Personalausweis bzw. einem von den deutschen konsularischen Vertretungen in Italien ausgestellten Passersatzdokument möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie stets den Personalausweis oder Reisepass mit, auch für Kinder.</li>
 </ul>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Neben einem Inlandsflugnetz bestehen Eisenbahn- und Busverbindungen. In Rom, Mailand und Neapel gibt es U-Bahnen.</p>
 <p>In Italien kommt es immer wieder zu regionalen und landesweiten Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, von denen auch Flugverbindungen nach Deutschland betroffen sein können. Im Streikfall muss mit stundenweisen oder auch ganztägigen Einschränkungen in Form von Verspätungen und Annullierungen gerechnet werden. Informationen über aktuelle Streiks werden vom<a href="https://scioperi.mit.gov.it/mit2/public/scioperi"> Ministerium für Infrastruktur und Verkehr</a> veröffentlicht.</p>
 <p><span>Die meisten italienischen Autobahnen und viele Tunnel sind mautpflichtig. Mailand, Bologna und Palermo erheben eine City-Maut. Die Bezahlung erfolgt in bar, mit Debit- oder Kreditkarte, einer (z.B. bei Automobilclubs erhältlichen) Viacard oder einem Telepass. Informationen bietet hierzu auch&nbsp;</span><a href="http://www.autostrade.it/en/home"><span>Autostrade per l'Italia.</span></a><span>&nbsp;</span></p>
 <p><span>Daneben gibt es in vielen Städten Fahrverbote bzw. -einschränkungen und Tempolimits zur Reduzierung der Luftverschmutzung oder auch verkehrsberuhigte Zonen, sogenannten ZTL (zone a traffico limitato).&nbsp;</span></p>
 <p>Der italienische Straßenverkehr ist sehr lebhaft und dicht. Die Straßenverkehrsregeln werden nicht immer eingehalten. Es ist daher auch an grünen Ampeln oder Zebrastreifen besondere Vorsicht geboten.&nbsp;</p>
 <p>Um den in Italien derzeit steigenden Unfallzahlen zu begegnen, werden seit Dezember 2024 vor allem folgende Verkehrsdelikte streng geahndet: Überschreiten des Tempolimits, Nutzung von Mobiltelefonen ohne Freisprechanlage sowie Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.&nbsp;</p>
 <p><span>Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahrer mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis bzw. unter 21 Jahren gilt absolutes Alkoholverbot.</span></p>
 <p><span>Auf Autobahnen und außerhalb geschlossener Ortschaften ist das Mitführen von Warnwesten in Signalfarben sowie auch tagsüber die Einschaltung des Abblendlichts gesetzlich vorgeschrieben.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>In den Kreis einfahrende Fahrzeuge haben grundsätzlich Vorfahrt, wobei dies in der Praxis nicht immer beachtet wird. Gibt es keine entsprechenden Verkehrsschilder, die die Vorfahrt regeln, gilt wie an Kreuzungen ohne entsprechende Beschilderung die Rechts-vor-links-Regel.</span></p>
 <p><span>Bußgelder fallen in der Regel deutlich höher aus als in Deutschland und werden auch - notfalls durch ein Inkassounternehmen - eingetrieben.</span></p>
 <p>Gerechtfertigte Bußgeldbescheide können vor Ort bezahlt werden, z. B. auf der Polizeidienststelle. Die Zustellung an den Inlandswohnort ist mit einem Gebührenaufschlag verbunden.</p>
 <p><span>Besonders gekennzeichnete Bus- und Taxispuren dürfen von privaten Pkw nicht genutzt werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Farbliche Markierungen weisen Parkbeschränkungen aus; nur weiße Linien erlauben kostenloses Parken.</span>
  <br>
  <span>Auf vielen Straßen gilt im Winter die Pflicht, Winterreifen (mit M+S-Kennung) zu benutzen, jedoch gibt es keine einheitliche Regelung.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei Wohnsitzverlegung nach Italien müssen Fahrzeuge innerhalb von 60 Tagen umgemeldet werden, sonst droht die Konfiszierung des Fahrzeugs.</span>
  <br>
  <span>Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung werden mit empfindlichen Strafen geahndet.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Fahren Sie insbesondere im Gebirge und im Kreisverkehr besonders vorsichtig und defensiv.</li>
  <li>Informieren Sie sich z. B. beim <a href="http://adac.de/reise-freizeit/reiseplanung/reiseziele/italien/uebersicht/mit-dem-auto/" target="_blank" rel="noopener">ADAC</a>&nbsp;über die in Italien gültigen Verkehrsregeln.</li>
  <li>Beachten Sie Fahrverbote in Innenstädten.</li>
  <li>Nehmen Sie bei längeren Aufenthalten die Ummeldung Ihres Fahrzeugs rasch vor.</li>
  <li>Zahlen Sie Bußgelder möglichst vor Ort.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird akzeptiert.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten;&nbsp;die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>In Italien führen in jüngster Zeit verschiedenste Verstöße gegen die öffentliche Ordnung zu teilweise empfindlichen Geldstrafen und Verweisen, Verbote sollten entsprechend respektiert werden.</p>
 <p>Beihilfe zu illegaler Einreise ist in Italien mit Haftstrafen sowie Bußgeld belegt. Bei Mitnahme von Anhaltern wird daher zu besonderer Vorsicht geraten.</p>
 <p>Das italienische Waffenrecht ist streng und aufgrund zahlreicher Gesetze und anderweitiger Regelungen komplex. Grundsätzlich ist das Mitführen von Schusswaffen, Hieb- und Stichwaffen, Messern (auch kleine bzw. Taschenmesser), Schlagstöcken aller Art, Taser, Pfefferspray, usw. verboten bzw. nur mit behördlicher Erlaubnis (z. B. Europäischer Feuerwaffenpass) oder unter strengen Auflagen möglich. Auch Gegenstände, die keine Waffen sind, aber als solche verwendet werden können („armi improprie“, z. B. Schraubenzieher), können unter Umständen mit Auflagen versehen werden (z. B. adäquate/verschlossene Aufbewahrung). Verstöße können strafrechtlich geahndet werden.
  <br>
  Weitergehende Informationen können bei den <a href="http://www.carabinieri.it/">Carabinieri</a> oder bei der <a href="http://www.poliziadistato.it/">Polizia di Stato</a> angefordert werden.</p>
 <p>In Rom verhängt die Stadtverwaltung zum Schutz der Denkmäler teilweise drakonische Strafen, die z.B. schon für einen Griff ins Wasser des Trevi-Brunnens oder für Picknick auf der Spanischen Treppe ausgesprochen werden können. Nähere Informationen bietet TurismoRoma.</p>
 <p>Die Mitnahme von Sand an den Stränden ist in Italien untersagt.
  <br>
  Auf Sardinien ist jede Art von Veränderung der Sandstrände oder die Mitnahme von Sand, Kiesel oder Quarzgestein, auch nur in kleinster Menge, gesetzlich verboten. Bei Nichtbeachtung dieser gesetzlichen Norm werden Sanktionen in Höhe von 500 EUR bis 3.000 EUR verhängt.</p>
 <p>Strände und Dünen dürfen in der Regel nicht befahren werden. Insbesondere in Naturschutzgebieten ist erhöhte Aufmerksamkeit auf die örtlichen Verhaltensregeln zu richten. Verstöße können mit Freiheitsstrafen und erheblichen Geldbußen geahndet werden.</p>
 <p>Seit 2019 wurde in diversen Regionen Italiens ein absolutes Rauchverbot an öffentlichen Stränden eingeführt, welches seitdem auf weitere Kommunen ausgeweitet wurde. Es umfasst häufig nicht nur Tabakprodukte, sondern auch e-Zigaretten. Bei Verstößen drohen Bußgelder zw. 25 EUR und 500 EUR.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich bei der zuständigen örtlichen Touristeninformation zu regional bestehenden Rauchverboten und beachten Sie entsprechende Schilder und Hinweise.</li>
 </ul>
 <p>In mehreren Städten, darunter vor allem süditalienische Urlaubsorte wie z.B. Sorrent, Tropea und Cagliari, ist es verboten, sich im öffentlichen Raum außerhalb von Badebereichen oberkörperfrei oder in Badekleidung aufzuhalten. Verstöße können mit Bußgeldern von 25 EUR bis 500 EUR geahndet werden.</p>
 <h4><em>Versicherungsnachweis- und Helmpflicht in italienischen Skigebieten</em></h4>
 <p>Nutzer italienischer Skipisten müssen eine gültige Haftpflichtversicherung für Schäden gegenüber Dritten besitzen und diese auch nachweisen können. Viele Haftpflichtversicherungen decken den Bereich des Skifahrens ab; dies sollte jedoch vor Reisebeginn überprüft werden. Sollte ein entsprechender Versicherungsschutz nicht bestehen, kann bei Kauf des Skipasses eine zusätzliche Tagespolice abgeschlossen werden. Ab 1. November 2025 besteht zudem für alle Ski-, Snowboard- und Schlittenfahrer eine Helmpflicht (CE zertifiziert) in allen Skigebieten.</p>
 <p>Bei Nichtbeachtung wird ein hohes Bußgeld fällig, zusätzlich droht das Einziehen des Skipasses.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Die Obergrenze für Barzahlungen in Italien liegt seit 2023 bei einem Höchstbetrag von 4.999 EUR. Auch Touristen sind davon betroffen, wenn diese z. B. gebuchte Unterkünfte oder Mietwagenrechnungen und Ähnliches begleichen wollen. Rechnungen, die über diesen Betrag hinausgehen, können nur mit Kreditkarte, Debitkarte (Girocard) oder per Überweisung beglichen werden. Nähere Informationen erteilt die <a href="https://italien.diplo.de/it-de/vertretungen/deutsche-botschaft-rom">deutsche Botschaft in Rom.</a></p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Ja, muss gültig sein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Wichtig: </strong>Für Weiterreisen mit der <span class="underline">Fähre</span> von italienischen Häfen aus benötigt jeder Reisende (auch Kinder egal welchen Alters) ein gültiges Reisedokument und ggf. ein gültiges Visum. Auch beim Check-in in <span class="underline">Hotels</span> ist für jeden Reisenden ein gültiges Reisedokument vorzulegen.</p>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Italien ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen daher grundsätzlich seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein. Es wird jedoch empfohlen nur mit gültigem Ausweis nach Italien zu reisen.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten mitführen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <p>Bei der Ein- und Ausreise nach und von Italien muss eine Bargeldmenge, die den Betrag von 10.000 EUR&nbsp;übersteigt, deklariert werden.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/haus-und-zootiere/heimtierausweis.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a><em>&nbsp;</em></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Impfschutz</span></h3>
 <h4>Pflichtimpfungen:</h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;</p>
 <h4>Reiseimpfungen:</h4>
 <p>Nach individueller Indikation sind Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B angeraten.</p>
 <h4>Standardimpfungen:</h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://diplo.de/-/2631014">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Medizinische Versorgung</span></h3>
 <p>Es besteht in Italien für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig ärztlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber/2562870"><span dir="ltr">Chikungunyafieber</span></a><span dir="ltr"> und&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/denguefieber/2436520"><span dir="ltr">Denguefieber</span></a><span dir="ltr">&nbsp;</span>kann in den Sommermonaten vereinzelt in Italien durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen werden. In den Sommermonaten kann es zudem zu saisonalen Ausbrüchen von <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/wnf/2562880"><span dir="ltr">West-Nil-Fieber</span></a><span dir="ltr">&nbsp;kommen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span dir="ltr">Schützen Sie sich insbesondere tagsüber und in der Dämmerung vor Mückenstichen, siehe&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten/2564658"><span dir="ltr">Schutz vor Insekten</span></a><span dir="ltr">.</span></li>
  <li><span dir="ltr">Es gibt Impfung gegen Chikungunyafieber und Denguefieber.&nbsp;</span>Für Italien sind die Impfungen i.d.R. nicht notwendig.</li>
 </ul>
 <p><span>Das im Norden saisonal vorkommende Phlebotomusfieber oder Toskanafieber wird durch kleine Sandfliegen übertragen und verursacht v.a. Kopf- und Gliederschmerzen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Oberteile) und verwenden Sie Insektenschutzmittel, <span dir="ltr">siehe </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten/2564658"><span dir="ltr">Schutz vor Insekten</span></a><span dir="ltr">.</span></li>
 </ul>
 <h3><span dir="ltr">Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</span></h3>
 <p><span>Durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die mit Durchfällen einhergehen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/hygiene/2628944"><span>Hygienehinweise</span></a><span>.</span></li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/hiv/2628942"><span>HIV-Infektionen</span></a><span>,&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402"><span>Mpox</span></a><span> und bestimmte Lebererkrankungen (</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis/2562874"><span>Virushepatitis B, C und D</span></a><span>) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich individuell bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
  <li><span>Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/Mpox/mpox-node.html">STIKO</a><span> für eine Impfung erfüllen.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><span>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den&nbsp;</span><a href="https://waqi.info/de"><span>World Air Quality Index</span></a><span>.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.sunsmart.com.au/resources/sunsmart-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten&nbsp;und untersuchen. Beachten Sie unsere&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/tauchen/2519618"><span>Informationen zum Tauchen.</span></a></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/italien-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 11:25:02 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/italiensicherheit-211322</guid></item><item><title>Rumänien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/rumaeniensicherheit-210822</link><description/></item><updated>Fri, 31 Jul 2026 15:30:18 +0200</updated></channel></rss>